Presse-Information
Zwickau am 22. März 2010
Ostern im Automobilmuseum
Für alle Interessenten aus der näheren Umgebung und deren Osterbesucher hat das Museum verlängerte
Öffnungszeiten eingerichtet, um sich als Familien-Ziel zu präsentieren:
Durchgängig von Karfreitag bis Ostermontag hat die 3000 Quadratmeter große Ausstellung in der Audistraße von 9.30 bis 17
Uhr geöffnet. Am Ostersonntag besteht sogar die Möglichkeit, ohne vorherige Reservierung 14.30 Uhr
August Horch zu erleben, wie er einen Horch-8-Zylinder-Motor auf dem Motorenprüfstand vorführt.

Im Tante Emma-Laden können die Kinder sich wieder kleine Schoko-Lollies aus der großen Bonbondose nehmen. Foto: museum
Zwickau, 25. Februar 2010
- Langer Donnerstag im August Horch Museum
- Öffentlicher Vortrag zu Ergebnissen in der tribologischen Forschung
In einer Sonderausstellung zeigt das Museum im Frühjahr 2010 zur Geschichte der Auto-Union nach 1945 die Ausstellung
DKW-Fertigung in Ingolstadt
Wie an jedem ersten Donnerstag im Monat können interessierte Besucher auch am 04. März 2010 Automobilgeschichte der letzten 100 Jahre im August Horch Museum bis in die Abendstunden erleben. Die Ausstellung hat dann bis 21 Uhr geöffnet. Szenen wie die Tankstelle der 20er Jahre, der Messestand aus den 30er Jahren, das Rundkino, die Transmissionswerkstatt, die Straßennachbildung mit ihrem begehbaren Tante Emma-Laden sowie das Arbeitszimmer und die Fabrikanten-Villa warten auf Wissbegierige.
Ebenfalls am 04. März, um 16:30 Uhr, lädt auch der Förderverein „Automobilmuseum August Horch“ zu einem seiner etablierten Vorträge ein. Diesmal spricht Prof. Dr. Gottlieb Polzer zu „Beiträgen tribologischer Forschungen für den Automobilbau“. Tribologie wird interdisziplinär von Maschinenbauern, Werkstoffwissenschaftlern, Physikern und Chemikern betrieben. Im Automobilbau ist das Thema bei Lagern, Führungen, Getrieben und Motoren von Bedeutung. Allgemein befasst sich Tribologie mit der wissenschaftlichen Beschreibung von Reibung, Verschleiß und Schmierung sowie der Entwicklung von Technologien zur Optimierung von Reibungsvorgängen. Dieser Vortrag beleuchtet konkret „20 Jahre praktische Anwendung des Messingreibbeschichtens unter den Bedingungen der selektiven Übertragung sowie diesbezügliche neue Erkenntnisse“. Er umfasst außerdem eine anschließende Diskussion zur selektiven Übertragung sowie eine kleine Ausstellung. Alle Interessenten sind auch hierzu herzlich eingeladen.
Führungen durch die Ausstellung können wie immer telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Presse-Information
Zwickau, 20. November 2009
Weihnachtszeit im August Horch Museum
- Vorlesen an den Adventsonntagen in der Horch-Villa
- Adventskalender für die jüngsten Besucher
- Feiertagsöffnungszeiten
Nach dem großen Erfolg der ersten Lesenacht bieten die Museumsmitarbeiter nun auch an den Adventsonntagen an, dass Kinder im Alter von 5 bis ca. 9 Jahren im Wohnzimmer der Horch-Villa Weihnachtsgeschichten lauschen können. Das Angebot ist zwar an den Kauf einer Kindereintrittskarte gekoppelt, aber im Grunde kostenfrei, da die Karte auch an einem anderen Tag eingelöst werden kann. Einzige Bedingung für die Teilnahme an der zwischen 16 und 17 Uhr stattfindenden Vorlesestunde ist eine vorherige Anmeldung im Museum, da pro Adventsonntag - einer schönen Atmosphäre wegen - nicht mehr als 10 Kinder teilnehmen können.
Vom 1. bis 24. Dezember kann außerdem je ein Kind pro Tag ein Türchen des mit hochwertigen PKW-Modellen im Sammler-Maßstab HO-1:87 gefüllten Adventskalenders im Kassenbereich öffnen.
Wer zu den normalen Öffnungszeiten bisher vergeblich einen Besuch des Zwickauer August Horch Museums geplant hat, kann dies in der Weihnachtszeit in Angriff nehmen. Am 24. und 25. Dezember bleibt das Museum zwar geschlossen, aber am 2. Weihnachtsfeiertag bis zum 30. Dezember (ausgenommen Montag der 28.12.) ist die Ausstellung zu den normalen Öffnungszeiten zu besichtigen. Während das Museum am Silvestertag ebenfalls geschlossen hat, lädt es am 01. Januar 2010 zwischen 13 Uhr und 17 Uhr zum Erlebnis automobiler Geschichte ein. Natürlich sorgt auch die Sonderausstellung „100 Jahre Audi“ noch bis Mitte Januar für nostalgische Momente.
Staunen wird auch, wer am 3. Dezember zum allmonatlichen "Langen Donnerstag" das Museum bis 21 Uhr besucht. Die Facetten der 100jährigen Zwickauer Automobilbaugeschichte werden in der Dämmerung und bei Dunkelheit einmal ganz anders beleuchtet.
Führungen können wie immer telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
Presse-Information
Zwickau, 24. Juli 2009
HORCH – EIN AUDI !
- August Horch Museum eröffnet neue Sonderausstellung im Rahmen des 100jährigen Audi-Jubiläums
- Bis zum Jahresende sind die ältesten Audiwagen der Welt zu erleben
Im Rahmen des offiziellen Festaktes, der am 24. Juli 2009 um 19:00 Uhr im Festzelt des Zwickauer August Horch Museums stattfindet und zu welchem u.a. der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der Vorstandsvorsitzende der Audi AG Rupert Stadler, und der Sächsische Landtagspräsident Erich Iltgen erwartet werden, wird die Sonderausstellung „Horch – ein Audi!“ feierlich eröffnet. Sie ist bis Ende des Jahres im Museum zu bestaunen.
Bei der A. Horch & Cie. Motorenwerke AG, die August Horch 1904 in Zwickau gegründet hatte, kommt es im Jahre 1909 zu Unstimmigkeiten im Vorstand und Aufsichtsrat, in deren Verlauf August Horch das Unternehmen an der Crimmitschauer Straße verlässt. Binnen kürzester Zeit gelingt es ihm so viel Kapital aufzubringen, dass er schon nach wenigen Wochen eine neue Firma gründen kann. Am 16. Juli 1909 wird die neue Firma unter dem Namen „August Horch Automobilwerke GmbH“ ins Zwickauer Handelsregister eingetragen. Als seine alte Firma gegen die Verwendung des Namens wegen Verwechslungsgefahr vorging, musste die Firmierung geändert werden. Bei der Suche nach einem neuen Namen kommt der Sohn des Gesellschafters Franz Fikentscher auf die relativ einfache, aber doch geniale Idee, die Firma „Audi“ zu nennen – die lateinische Übersetzung von „Horch“. Am 25. April 1910 wird der neue Name der Firma „Audi Automobilwerke GmbH“ ins Zwickauer Handelsregister eingetragen.
Auch bei der neuen Firma bleibt August Horch seinem Leitmotiv treu: „Ich war unter allen Umständen bestrebt, nur starke und gute Wagen zu bauen.“ Die junge Marke etabliert sich in kürzester Zeit, in rascher Reihenfolge werden die Modelle Audi Typ A, Typ B, Typ C und Typ E auf den Markt gebracht. Auch der sportliche Erfolg bleibt nicht aus: Bei der damals härtesten Langstreckenfahrt, der österreichischen Alpenfahrt, gewinnt die Audi Mannschaft in den Jahren 1912, 1913 und 1914. Nach diesem Dreifacherfolg darf das Audi Team auch den heißbegehrten Wanderpokal mit nach Zwickau nehmen.
Aufgrund der Weltwirtschaftskrise hatten sich die Automobilhersteller immer mehr verschuldet. Auf Betreiben der Sächsischen Staatsbank schlossen sich dann 1932 die sächsischen Kraftfahrzeughersteller Audi, DKW, Horch und Wanderer unter dem Zeichen der vier ineinander verschlungenen Ringe zur Auto Union zusammen. Der ein Jahr später erschienene Audi Front symbolisierte das erste Fahrzeug, das die Technik aller dieser Marken vereinte: Er erhielt den Frontantrieb von DKW, den Motor von Wanderer und wurde ab 1934 bei Horch gebaut. Bedeutsam ist nicht zuletzt das erstmalige Verschmelzen des Vier-Ringe-Signets mit dem Namen Audi - ein Bild, das die Marke bis in unsere Tage prägt. Grundsätzlich erhielt in ihrer Zeit als zweitgrößter Automobilproduzent Deutschlands jede der vier Marken einen speziellen Absatzkanal zugeordnet: Audi bediente das gehobene Mittelklassesegment.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die alte Auto Union als Folge der deutschen Teilung und der Währungsreform 1948 liquidiert. Am 3. September 1949 schlug dann die Geburtsstunde der neuen Auto Union GmbH. Mit Sitz in Ingolstadt und einem großen Teil der ehemaligen Führungsmannschaft begann man zunächst, die Marke DKW zu reaktivieren. 1964 kaufte die Volkswagen AG das Werk in Ingolstadt vom vorübergehenden Eigentümer Daimler-Benz und ließ im weiteren Verlauf den Namen Audi wieder erstehen, übernahm aber das Logo der Auto Union– die vier Ringe – für die neue Marke. Den DKW-Fahrzeugen der Anfangszeit folgte 1965 ein neues Modell mit Viertaktmotor: Die Wiederauferstehung der Marke Audi war gelungen.
„Vorsprung durch Technik“: In diesem 1971 zum ersten Mal verwendeten Werbeslogan spiegelt sich das Selbstverständnis eines Unternehmens wider, das in der Geschichte des Automobilbaus Maßstäbe gesetzt hat. Die Marke Audi steht für zahlreiche technische Innovationen, wie die Verwendung von Aluminium als Werkstoff für das Kurbelgehäuse, die Entwicklung des Kardanantriebs und den Einsatz von hochfestem Stahl im Getriebebau. Innovationen wie diese reihen sich folgerichtig an solche aus den 20er Jahren, als Audi mit der Einführung der Linkslenkung, der ersten Vierradbremse mit hydraulischer Unterstützung und dem weltweit ersten Luftfilter damals schon seine hohe Innovationskraft und konsequente Zukunftsorientierung bewies. „Horch! Horch! Was sagt die Konkurrenz? Au, di schimpft!“ Man möchte ergänzen: „.. noch heute!“
Innerhalb der dieses Jahrhundertereignis würdigenden Sonderausstellung sind die folgenden Audi-Fahrzeuge der Anfangsjahre und inzwischen rare Einzelstücke bis Ende des Jahres zu bewundern:
a) Audi 22/55 PS, Typ E Phaeton, 1913
Im Jahr 1911 wurde die neue Audi Modellreihe mit den Typen B 10/28 PS, C 14/35 PS, D 18/45 PS und E 22/55 PS vorgestellt. In die Serienfertigung ging der Typ E ab 1913. Mit einem Hubraum von 5,7 Litern war er mit dem größten Motor ausgestattet, der in der Zwickauer Audi Ära je gebaut wurde.
Die gesamte Baureihe B bis E zeichnete sich durch paarweise gegossene Vierzylindermotoren aus, deren Kurbelgehäuse ganz aus Leichtmetall gefertigt war. Die Triebwerke waren wechselgesteuert, wobei die Einlassventile über den Auslassventilen angeordnet waren. Gegenüber dem ersten Audi Typ A waren die Stößelstangen jetzt nach innen versetzt und gekapselt. Der Audi E wurde mit verschiedenen Radständen angeboten. Die Karosserien kamen dabei üblicherweise von verschiedenen Spezialbetrieben, da Audi keine eigene Karosseriefertigung hatte.
Das ausgestellte Exponat mit der Wagen-Nummer 347 und einer Tourenwagenkarosserie von Walther Grossenhain ist der zweitälteste bekannte Audi-Wagen. Er leistete jahrzehntelang als Lieferwagen einer Londoner Wäscherei seinen Dienst und ist heute im Besitz des Auto- und Technikmuseums in Sinsheim.
b) Audi 22/55 PS, Typ E Phaeton, 1924
Nach dem ersten Weltkrieg wurde bei Audi die zivile Autoproduktion wieder aufgenommen. Man beschränkte sich dabei auf die auch vor 1914 gebautem Typen G, C und E, die einige Verbesserungen erhielten. So wurden die Wagen jetzt serienmäßig mit elektrischen Anlassern und Lichtanlagen ausgestattet. Der Mode entsprechend erhielten sie schnittige Spitzkühler und zeitgemäßere Karosserien. Eine Vierradbremse kam ab 1924 auch zum Einsatz.
Der ausgestellte Wagen ist aus der letzten Serie der E 22/55 PS-Baureihe und wurde mit einer offenen Tourenwagenkarosserie von Erdmann & Rossi, Berlin Halensee, versehen. Heute ist er im Besitz der Collection Schlumpf, Mühlhausen, Frankreich.
c) Audi 19/100 PS, Typ R „Imperator“ Phaeton, 1929
Der Audi Typ R “Imperator” besaß den ersten Achtzylinder-Motor der Marke Audi und erreichte damit die symbolisch so wichtige Grenze von 100 PS.
Sein Konstrukteur Heinrich Schuh war 1926 neuer Chefkonstrukteur der Zwickauer Firma geworden und hatte seine erste Neukonstruktion vor allem unter dem Gesichtspunkt höherer Wirtschaftlichkeit geschaffen. Obwohl der Wagen größer und komfortabler als sein Vorgängertyp M war, betrugen seine Herstellungskosten nur die Hälfte von diesem!
Das Fahrzeug kam mit einem Dreiganggetriebe aus, was vor allem ein Zeugnis der unglaublichen Elastizität des Motors darstellt. Dessen günstigstes Drehmoment war bereits bei 1100 U/min. erreicht. Das Auto ließ sich so von 8 km/h im direkten Gang ruckfrei bis zur Höchstgeschwindigkeit beschleunigen.
Der in der Sonderausstellung gezeigte Wagen ist weltweit das einzig erhalten gebliebene Exemplar dieses Typs. Die Karosserie wurde nach Originalplänen rekonstruiert. Es ist Eigentum der Audi AG.
d) Audi 15/75 PS, Typ T „Dresden“ Pullmann-Limousine, 1931
1928 übernimmt Jörgen Skafte Rasmussen die Aktienmehrheit der Audi-Werke. Bereits im Jahr zuvor hatte er aus einer amerikanischen Konkursmasse die Baurechte und Produktionsanlagen für den sogenannten Rickenbacker-Motor erworben und in sein DKW Werk in Scharfenstein verlegen lassen. Mit den dort produzierten Motoren beabsichtigte er, andere Automobilfirmen zu beliefern.
Es lag daher nahe, diese Motoren auch in Automobile der Marke Audi einzubauen. 1929 erschien der Audi Typ SS mit einem Achtzylinder Rickenbacker Motor und im darauffolgenden Jahr der Audi Typ T mit einem Sechszylinder-Motor gleicher Bauart.
Mit seinen beiden blattgefederten Starrachsen und der hydraulischen Vierradbremse entsprach der Wagen dem Stand der damaligen Technik. Dennoch blieb der erwartete Erfolg aus. Technische Probleme des Motors machten den Wagen sehr unzuverlässig und schadeten dem guten Ruf der Audi Wagen. Nach Gründung der Auto Union wurden 1932 die letzten Modelle der Typreihe T verkauft., die noch im gleichen Jahr von der neuen Generation der Audi Front Wagen abgelöst wurde.
Der ausgestellte Wagen wurde vom ZeitHaus in der Autostadt Wolfsburg zur Verfügung gestellt.
e) Audi 5/30 PS, Typ P Limousine, 1931
Jahrzehntelang galt dieses Automobil als verschollen. Man kannte es nur von Fotos, von den Berichten aus der Fachpresse zu Beginn der 1930er Jahre und von einem kleinen Farbprospekt im Archiv der Audi Tradition. Die Rede ist hier vom Typ P, der anlässlich der Berliner Automobilausstellung im Februar 1931 produziert wurde. Eine interessante und für die damalige Zeit der Weltwirtschaftskrise typische Entstehungsgeschichte ist mit dem Audi Typ P verbunden.
Jörgen Skafte Rasmussen, Gründer der Zschopauer Motorenwerke-DKW, hatte 1928 die Aktienmehrheit der Audi Werke AG erworben. Um auch solche Kunden bedienen zu können, die sich mit den DKW Zweitaktmotoren nicht anfreunden konnte, ließ Rasmussen kurzerhand in den DKW 4=8 anstelle des V4-Zweittaktmotors einen Vierzylinder-Viertaktmotor einbauen.
Der Motor stammte aus dem Peugeot 201. Dieser DKW mit Peugeot-Motor wurde dann als Audi auf den Markt gebracht. Damit hoffte man, Synergieeffekte nutzen zu können: Während sich dem DKW Werk in Berlin-Spandau eine höhere Auslastung bot, erfuhr die Marke Audi mit diesem preiswerten Modell eine den wirtschaftlich schlechten Zeiten angepasste Erweiterung der Produktpalette – und das ohne zusätzliche Entwicklungskosten.
Wie auch das Schwestermodell 4=8 besaß der Audi Typ P eine selbsttragende, mit Kunstleder bezogene Holzkarosserie, eine Bauweise, die bei DKW bis Anfang der 1940er Jahre weit verbreitet war.
Der hier gezeigte Wagen wurde 2003 in einer Scheune bei Ludwigsburg gefunden, stark restaurierungsbedürftig, aber weitgehen komplett und original. Die Papiere wiesen den Bürgermeister einer schwäbischen Gemeinde als letzten Besitzer aus, bevor der Wagen 1955 stillgelegt wurde und für fast ein halbes Jahrhundert in einen Dornröschenschlaf verfiel. Er ist heute Eigentum der Audi AG.
f) Audi Front 8/40 PS, Typ UW, Vierfenster-Gläser-Kabriolett, 1934
Mit dem Zusammenschluss von Audi, DKW, Horch und Wanderer zur Auto Union 1932 ergab sich
insbesondere für die Marke Audi das Problem der Marktsegementzuordnung. Sowohl Horch als auch Audi
hatten sich zuvor im Luxuxmarktsegment platziert, Horch jedoch mit einem ungleich größeren Erfolg. Da
innerhalb der Auto Union nur Platz für eine Luxusmarke war, stand von vornherein fest, dass dieses
Marktsegment der Marke Horch vorbehalten sein sollte.
Die Platzierung der Marke Audi erfolgte daher im gehobenen Mittelklassebereich. Hierzu wurde ein neues
Audi-Modell entwickelt, mit dem die Auto Union den bereits von DKW bekannten Frontantrieb nunmehr
auch im Bereich der Mittelklasse etablierte.
Um sich die Entwicklung eines neuen Motors zu sparen, kam der von Porsche entwickelte Zwei-Liter-
Sechszylinder-Reihenmotor des Wanderer W22 zum Einsatz, der um 180 Grad gedreht in das
Zentralkasten-Fahrgestell des Audi Front eingebaut wurde. In der Audi Typennomenklatur erhielt das
neue Modell die Buchstabenkennung ‚U’ mit dem Zusatz ‚W’ für Wanderer-Motor.
Ab Frühjahr 1935 kam eine leistungsgesteigerte und in vielen Bereichen überarbeitete Ausführung des
Audi-Front, jetzt mit dem 2,3 Liter Wanderer Sechszylindermotor (50 PS), auf den Markt. Dieser Typ 225
blieb bis 1938 im Modellprogramm der Auto Union.
Der ausgestellte Wagen wurde von der Audi AG zur Verfügung gestellt.
Erstmals wurde die Sonderausstellung auf die Dauerausstellung erweitert. In letztere eingebettet und mit besonderer Kennzeichnung versehen sind außerdem zu bewundern: Audi 10/28 PS, Typ B, 1911 • Vierzylindermotoren von Audi Typ E und Audi Typ K • Fahrgestell von Audi 18/70 PS Typ M • Audi Typ SS „Zwickau“ • Audi UW • Audi UW 8/40 PS • Audi Front 225 • Audi 920.
Das August Horch Museum ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
August Horch Museum Zwickau GmbH
Langer Donnerstag am 2. April
am 2. April lädt das August Horch Museum Zwickau wieder zum Langen Donnerstag ein.
Bis 21 Uhr sind die Besucher zu einer Zeitreise durch die über einhundertjährige Zwickauer Automobilbaugeschichte eingeladen.
Bei Einbruch der Dämmerung und in der Dunkelheit wird das Museum zu einem ganz speziellen Erlebnis.
Durch die vielfältigen Beleuchtungseffekte werden besonders faszinierende An- und Einblicke gegeben.
Doppelgänger von August Horch führt durchs Museum
Der Autoindustrielle August Horch, alias Bernd Göpfert, führt Interessierte aus nah und fern darüber hinaus auch am 5. April, um 14.30 Uhr,
wieder ohne Voranmeldung im Zwickauer Horchmuseum durch die Automobilgeschichte.
Obwohl Führungen jederzeit für während und nach den offiziellen Öffnungszeiten unter 0375 / 27 17 38 12 bestellt werden können,
ist dieses Ereignis von ganz besonderer Attraktivität.
Presse-Information
Zwickau, 06.03.2009
Traumautos
• Neue Sonderausstellung lässt Träume wahr werden
• August Horch Museum zeigt bis Juli die Super-Sportwagen großer Marken
Am 6. März 2009 um 10.30 Uhr wurde unter großer Begeisterung die bis zum Sommer erlebbare Sonderausstellung „TraumAutos“ im Zwickauer August Horch Museum eröffnet. Da treffen solch große Sportmarken wie z.B. McLaren Mercedes, Porsche, Aston Martin oder Lamborghini auf Audi R8 oder den Bugatti mit siebenstelligem Einkaufspreis. Sieben stolze Kraftpakete werden bis zum 19. Juli 2009 besonders männlichen Besuchern feuchte Augen und einen erhöhten Herzschlag bereiten.
Schon in den frühen Jahren des Automobilbaus beabsichtigten einige Marken, aus der Masse herauszuragen und etwas Besonderes zu schaffen. Ihr Interesse galt dem Automobilrennsport, um die hohe Schule ihrer Ingenieurskunst unter Beweis zu stellen und bekannt zu werden. Geschwindigkeits-rekorde und ganze Siegesserien gehören heute wie damals mehrheitlich zu ihrer Entwicklung. Um teure Projekte des Rennsports für den normalen Straßenverkehr zu nutzen, entstand die Idee des Gran Turismo – sportlicher Geist mit exklusivem Reisegenuss zu verbinden.
Heute knüpfen die Supersportwagen-Marken an diese Mythen an. Ihre Geschichte trägt ihr Image und wird durch eine Verbindung von Extremen geprägt. Hochleistungstechnik, meist aus dem Formel 1- oder Langstreckenrennsport, Komfort und Luxus sowie extravagantes Design gehen eine Symbiose ein, welche die Spitze des Automobilbaus aufzeigt. Dabei geht es nicht um Vernunft, sondern um Begeisterung an der Leistung im Überfluss, um Faszination an Superlativen und Auffälligkeit außerhalb der Großserie. Unter einem großen Anteil an Handarbeit hergestellt, verlassen nur geringe Stückzahlen die Stätten ihrer Geburt. Auch im Karosseriestyling bieten sie unverwechselbare Identitätsmerkmale, zumeist Erfolge der Vergangenheit neu interpretierend. Mit einer anspruchsvollen Dynamik im Design erlangen sie eine unverkennbare, visuelle Präsenz. Supersportwagen elektrisieren Automobilfans, sie erzeugen eine vehemente Anziehungskraft und sinnliche Emotionen auf der ganzen Welt.
Im Einzelnen werden gezeigt:
1. Mercedes-Benz SLR McLaren
Seit der Verschmelzung zur Daimler-Benz AG 1926 tragen deren Fahrzeuge den Namen Mercedes-Benz.
Der Mercedes-Benz SLR McLaren zitiert die Sportwagenlegende 300 SLR-Coupé in einer Synthese aus
Mythos und Innovation. Mit ihm dokumentieren die Stuttgarter Daimler AG und ihr Formel 1 Partner McLaren
ihre langjährige Erfahrung im Bau von Hochleistungssportwagen. Als solcher vereint er in sich die Gran
Turismo-Eigenschaften wie Sicherheit, Komfort und Alltagstauglichkeit mit neuen technologischen
Entwicklungen des Rennsports. So besteht die an die Formel 1 angelehnte Frontstruktur erstmals im
Serienautomobilbau aus Carbonfasern, welche der Karosserie bei geringem Gewicht eine vorbildliche
Energieabsorption und damit höchste Insassensicherheit verleihen. Die typischen Proportionen – lang
gezogene Motorhaube, weit nach hinten gesetzte Fahrgastzelle und kurzes Heck – sind Ausdruck hoher
Geschwindigkeit und des Front-Mittelmotor-Konzeptes. Der neu entwickelte V 8 Kompressormotor leistet
626 PS und beschleunigt den Sportwagen in 3,8 Sekunden auf 100 km/h. Motor und Getriebe sitzen hinter
der Vorderachse. Adaptive Airbags, neuentwickelte Knie- und Sidebags, Gurtstraffer sowie hochbelastbare
Keramikbremsscheiben und eine ausfahrbare Luftbremse im Kofferraumdeckel runden die Sicherheitsaus-
stattung des Mercedes-Benz SLR McLaren ab, der damit in dieser Fahrzeugklasse neue Maßstäbe setzt.
2. Porsche Carrera GT
Der sportliche Mythos der Marke Porsche geht bis auf die Zeit der intensiven konstruktiven Tätigkeit von
Ferdinand Porsche zurück. Erstmals seit 1993, als in Detroit der Vorläufer des Porsche Boxters vorgestellt
wurde, dringt der Hochleistungssportwagen „Carrera GT“ in neue Dimensionen vor und überschreitet die
Grenzen modernen Sportwagenbaus. Die Konstruktion basiert auf purer Renntechnik, kombiniert mit
funktionalem Design, die Alltagstauglichkeit, aber ebenso Exklusivität und eine emotionale Faszination
entstehen lassen. Den aerodynamischen Anforderungen dient ein integrierter Flügel, der bei Hochgeschwin-
digkeitsfahrten in Verbindung mit speziellen Luftführungskanälen und einem Heckdifusor für den
erforderlichen Abtrieb und Ansaugeffekt sorgt. Aus dem Mittelmotorkonzept ergibt sich eine Konzentration
der Fahrzeugmassen in der Nähe des Mittelpunktes und damit auch eine konstante Achslastverteilung. Die
Karosserie im Verbund der Kohlefaserstruktur mit Elementen aus Stahl bietet sowohl höchste Fahrleistungs-
dynamik als auch gleichzeitig ein Sicherheitskäfigsystem, bei dem Frontal- und Seitenkräfte im Falle eines
Crashs wirkungsvoll abgeleitet werden. Die Herstellung, auf 1.270 Stück limitiert, ist im Porsche-Werk
Leipzig von 2003-2006 in Handarbeit erfolgt.
3. Aston Martin V 8 Vantage
Als 1914 Lionel Martin auf einem Singer-Fahrzeug mit mäßigem Erfolg am Bergrennen von Aston Hill
teilnahm, entstand die Idee zur eigenen Fertigung von Rennwagen für die Straße namens Aston Martin.
Aktuell gibt es zwei Grundtypen: die V12-Baureihe mit dem Coupé DBS, 380 kW (517 PS) und dem DB 9,
350 kW (477 PS), als Coupé und Volante sowie der ausgestellte V8 Vantage, 313 kW (426 PS) als Coupé
und Roadster. Der Aston Martin V8 Vantage erschien 2005 auf dem Markt und unterschied sich signifikant
von der bisherigen Modellpalette. Als letzter Entwurf von Hendrik Fisker und in Konkurrenz zum Porsche
911, Ferrari 430 und Lamborghini Gallardo war dies der Versuch, sich im lukrativen Segment der 100.000,- €
Sportwagen zu etablieren. Ursprünglich nur als Coupé konzipiert, ergänzte 2007 die Firma dieses noch um
ein Cabriolet. Zwar kleiner als seine größeren Brüder (Vanquish / DB 9) zeigte er seine Qualitäten als
Sportler von Spitzenformat in aggressiver Manier.
Handarbeit, Technik und das sehr elegante, maskuline Design stehen für die Essenz britischen Sportgeistes.
Damit peilt die „Edelschmiede“ auf jene Klientel, die sich vorher bei Porsche, Jaguar oder Maserati bediente.
4. Lamborghini Murcielago LP 640 Versace
Feruccio Lamborghini gründete 1948 sein erstes Fahrzeugunternehmen zur Herstellung von Traktoren.
Heute baut die Modellpalette auf zwei Grundtypen auf: dem Topmodell Murciélago und dem kleineren
Gallardo. Die brachiale Gewalt des Murciélago-12-Zylindermotors wandelt der Allradantrieb in einen
hemmungslosen Vortrieb um. Das verlangt nach überdurchschnittlichen Fahrern, die den stärksten Lambo
Stier auch ohne EPS fest im Griff haben. Dieses Rennwagenbündel aus Kraft, Anmut und Technik sprintet
mit ohrenbetäubendem Getöse in 3,4 Sekunden auf 100 km/h. Das Chassis weist einen hochfesten
Stahlgitterrohrrahmen mit Kohlefaserelementen auf, die Karosserie mit Scherentüren und aerodynamischer
Optimierung auf Abtrieb (Heckdiffusor, Heckspoiler) besteht aus Karbon und integrierten Stahlelementen.
Mit der geschickten Weiterentwicklung der kantigen, keilförmigen Fahrzeugplastik unter der Regie von Audi
sowie mit der Durchsetzung hoher Qualitätskriterien sind die gegenwärtigen Lamborghinis Kultobjekte. Eine
stetig steigende Nachfrage bestätigt das große Interesse von Autoenthusiasten an den speziell auf die
Bereitstellung von Überfluss an Leistung zu opulenten Preisen ausgerichteten Nischenprodukte.
5. Audi R8
Die Identifikation der Marke Audi mit dem Motorsport ist unmittelbar in der Anfangszeit geboren. Kurz nach
der Unternehmensgründung wurden bedeutende Erfolge bei den Österreichischen Alpenfahrten bis 1914
erzielt.
Die fünffache Erfolgsserie der R8-Langstrecken-Rennwagen in Le Mans wird Anlass zu einer Studie für
einen Audi-Straßenrennsportwagen. Bei seiner Präsentation 2003 trug er den Namen Le Mans und sorgte
weltweit für Aufsehen. Nur drei Jahre danach erfolgte der Serienanlauf, nur unwesentlich von der Studie
abweichend. Den Audi R8 kennzeichnen Allradtechnik, Mittelmotoranordnung, wodurch die optimale
Gewichtsverteilung von 44 % (vorn) und 56 % (hinten) entsteht, sowie konsequenter Leichtbau
mit Einsatz von Magnesium für das Karosseriegerippe und einer Karosserie aus Aluminium. Der V8 wird
ergänzt durch das Topmodell mit V10-Zylindermotor und Benzindirekteinspritzung mit 386 kW (525 PS).
Eine Roadsterversion ist in Vorbereitung.

6. Bugatti Veyron 16.4
Der in Italien geborene Ingenieur Ettore Arcco Isidoro Bugatti gründete seine Firma 1909 in
Molsheim/Elsass.
1998 kauft die Volkswagen AG Bugatti. Nach drei Studien im Jahr 1999 kündigte Ferdinand Piech auf den
Autosalons in Paris, Genf und Detroit den zu dieser Zeit leistungsstärksten und schnellsten Supersport-
wagen der Welt – den Bugatti EB Veyron 16.4 – an, ein gewaltiges Kraftpaket, getrieben von einem 16-
Zylindermotor mit 4 Turboladern. Nach einer Entwicklungszeit mit mehreren Rückschlägen konnte der 1001
PS starke und 407 km/h schnelle Wagen 2005 als Bugatti Veyron 16.4 in Serie gehen. Zu den Superlativen
gehören das gewaltige Drehmoment von 1250 Nm und die damit mögliche Beschleunigung von 0 auf 100
km/h in 2,5 Sekunden. Insgesamt 10 Kühler und 2 Wasserkreisläufe sichern die thermischen Belastungen im
Normal- und Höchstleistungsbetrieb. Seine Gesamtproduktion wurde auf 300 Stück limitiert, wovon bisher
220 abgesetzt werden konnten.
7. Melkus RS 1000
Nach der Teilung Deutschlands wuchs im Osten trotz permanentem Mangel eine sehr aktive, sich privat
organisierende Motorsportszene heran. Zu einer zentralen Persönlichkeit entwickelte sich dabei Heinz
Melkus. Seit 1969 entstand in Dresden der einzige Straßenrennsportwagen der DDR. Die technische Basis
bildete u.a. der Rahmen, das Fahrwerk und der Motor des Wartburg 353 aus Eisenach. Der nahezu mittig
angeordnete überarbeitete Dreizylinder-Zweitaktmotor erreichte in der Straßenversion 70 PS und in der
Rennversion bis zu 100 PS. Aufsehen erregte die für die damalige Zeit moderne und flache Karosserie-
gestaltung, obwohl durch die Verwendung von Serienteilen, wie z.B. die Frontscheibe des Wartburgs,
Kompromisse eingegangen werden mussten.
Nach der Neuauflage einer limitierten Edition ab 2006 entwickelte die Melkus Sportwagen Manufaktur das
Nachfolgemodell RS 2000, dessen Einführung mit einer jährlichen Stückzahl von 20 – 25 Wagen für 2009
geplant ist.
Das August Horch Museum ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
Presse-Information
Zwickau, den 24. Oktober 2008
„Rivalen am Steuer“ – Glanzlichter aus 40 Jahren Formelrennsport in der DDR
• Eröffnung neue Sonderausstellung Automobilrennsport im Osten Deutschlands
• einzigartige Modelle und Prototypen zu sehen
Seit 24. Oktober sind im August Horch Museum in Zwickau bekannte und berühmte Meisterstücke aus vier Jahrzehnten DDR Rennsportgeschichte zu bestaunen – allesamt erhalten gebliebene Einzelstücke und Prototypen. Mit ihnen konnten sich ihre Erbauer und insbesondere ihre Fahrer einen unverrückbaren Platz in der Motorsportgeschichte erkämpfen und nicht zuletzt auch in den Herzen und Erinnerungen der Zuschauer sichern.
 Seit 24. Oktober sind im August Horch Museum in Zwickau bekannte und berühmte Meisterstücke aus vier Jahrzehnten DDR Rennsportgeschichte zu bestaunen – allesamt erhalten gebliebene Einzelstücke und Prototypen.
Zur Eröffnung der Ausstellung – die Museumsgeschäftsführer Rudolf Vollnhals zusammen mit dem Organisator Helmut Tschernoster aus Dresden vornahm – gaben sich zudem die Kinder einstiger Rennfahrerpersönlichkeiten die Ehre. So schufen unter anderem Jürgen Barth, Inge Greifzu und Ralf Klodwig mit ihren einmaligen, persönlichen Erzählungen eine ganz besondere Atmosphäre. Sie machte den Tag zu einem Höhepunkt in der Museumsgeschichte, wurde doch eine Entwicklung lebendig, die von so viel Schwierigkeiten, Mühen und Improvisation begleitet war, aber von um so mehr Tatkraft, technischen Spitzenleistungen und großen Erfolgen vorangetrieben wurde. Dies zeigte auch ein Vortrag Helmut Tschernosters, der die etwa 100 beeindruckten Eröffnungsgäste an die Zeichenbretter der Entwickler und in die Werkstätten der Bastler genauso mitnahm wie auf die Rennstrecken der damaligen Zeit.
Rennfahren war ihr Leben. Basteln ihre Leidenschaft. Aus dem Wartburgmotor machten sie ein Raubtier. Mit wenig Geld, aber umso mehr Geschick und Leidenschaft – Motorsportler in der DDR. Schleizer Dreieck, Hohenstein-Ernstthal, Sachsenring - Namen, bei denen die Motorsportfans der einstigen DDR leuchtende Augen bekommen. Die Fans bejubelten die AWEs der Automobilwerke Eisenach, die Porsche Paroli boten, sie drückten den Eigenbauten aus dem Hause Melkus die Daumen und feierten den TR Spider als schnellsten in der DDR sowie Stars wie Ulli Melkus.
In der Identifikation mit den vergangenen Jahrzehnten sind im August Horch Museum nun hochinteressante Ausstellungsstücke zusammengetragen, die darauf warten, bestaunt zu werden:
Formel II Krause/Reif von 1949
Dieser Rennwagen, von Rudi Krause aus Reichenbach und Erich Reif aus Chemnitz entwickelt, war bis 1954 im Einsatz. Rudi Krause belegte mit ihm stets vordere Plätze. Motorseitig war der 130 PS starke, legendäre Vorkriegs-BMW 328 die Basis für den Eigenbaurennwagen, der Rahmen wurde vom BMW Sport 315/1 von 1936 übernommen. Die Karosserie steuerte der Eisenacher Designer Georg Hufnagel bei. Der Rennfahrer Rudolf Krause war 1951/ 52 und 53 Deutscher Vize-Meister und 1954 DDR Meister in der Formel II. Mit dem ausgestellten Wagen erreichte er 230 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das Fahrzeug wurde aufwändig restauriert, befindet sich noch im Familienbesitz und wird bei historischen Rennsportveranstaltungen eingesetzt.
Formel II Klodwig
Ernst Klodwig aus Aschersleben schenkte seinen Söhnen in den 40er Jahren das Modell
eines Auto Union Rennwagens Typ D. Nach dem Krieg entlieh er sich dieses Spielzeugauto – das die Besucher ebenfalls in Augenschein nehmen können – um damit nach der Auto Union Konzeption einen 2-Liter-Rennwagen zu bauen. Mit diesem BMW-Heck Eigenbau kam er bei nationalen Rennen (Avus, Nürburgring etc.) regelmäßig unter die ersten Drei. Insgesamt zählte Ernst Klodwig in den frühen 1950er Jahren zu den besten Rennfahrern der DDR.
AWE-Rennsportwagen 1,5 l
Um die Leistungsfähigkeit der sozialistischen Industrie zu beweisen, wollte die DDR Anfang der 50er Jahre auch im Straßenrennsport mit dem Westen mithalten. Der bis heute umstrittene, aus dem Westen übergesiedelte Dr. Ernst Ring wurde mit dem Aufbau eines Rennkollektivs betraut, das in Johannisthal bei Berlin angesiedelt war. Die schnell erreichten Geschwindigkeitsrekorde führte er der Staatsführung als Ergebnis des guten Materials der volkseigenen Industrie vor. Dr. Ring verschwand, als Hochstapler durch die Stasi verhaftet. Das Rennkollektiv aber blieb und wechselte 1953 zum Eisenacher Motorenwerk EMW, wo es seine größten Erfolge feiern sollte. Wagen wie der ausgestellte AWE-Rennsportwagen waren zu ihrer Zeit Weltspitzenerzeugnisse, und es wurde sogar ein Geschwindigkeitsweltrekord erzielt. 1956 lieferten sich, wie schon ein Jahr zuvor, Porsche und das nun wie das Werk AWE betitelte 120 Mann starke Thüringer Team
harte Duelle. Beim letzten Start der DDR-Silberpfeile am 23. September 1956 in Dessau waren die Ost-Wagen jedoch unter sich. Mit dem Sieg von Barth (vor Rosenhammer und dem Eisenacher Nachwuchsfahrer Paul Thiel) endete die DDR-Straßenrennsportgeschichte auf Weltniveau. Weil das AWE-Rennkollektiv Kapazitäten und Geld band, die Rennwagen aber technisch nichts mit dem nun im Werk produzierten Wartburg zu tun hatten, wurde das
Rennkollektiv im April 1957 aufgelöst.
AWE Rennmotor Formel I Typ 125 von 1954/56
Ein besonderes Highlight ist der zwischen 1954 und 1956 beim Automobilwerk Eisenach entwickelte Formel I Rennmotor Typ 125. Die V 6-Konstruktion aus Leichtmetall besitzt vier oben liegende Nockenwellen, welche die jeweils zwei Ventile pro Zylinder betätigen. Sechs von der Berliner Vergaserfabrik entwickelte Fallstromvergaser sorgen für genügend Kraftstoffzufuhr.
Der für den R3-Monoposto-Rennwagen bestimmte Motor brachte bei einem Hubraum von 2,5 Litern 256 PS Leistung. Das Aggregat ist in der Sammlung der Technischen Universität Dresden erhalten geblieben.
Melkus Formel III von 1964
Schlank und elegant präsentiert sich der Melkus F III von 1964 mit Melkus-Gitterrohrrahmen,
3-Zylindern / 1000 ccm, 5-Gang Getriebe, Karosserie aus Aluminiumblech und einer
Maximalgeschwindigkeit von 220 km/h. Von den etwa 40 gebauten Rennwagen sind 5 Stück
übrig geblieben. Allein 20 Stück dieses Typs wurden in die damalige Sowjetunion exportiert.
Bis auf wenige Ausnahmen fuhren alle Spitzenfahrer der DDR dieses Modell. Später erfolgte
durch den DDR-Meister Wolfgang Küther der Einbau eines Lada-Motors. Das ausgestellte
Fahrzeug wurde von Dietmar Graupner aus Annaberg-Buchholz gefahren und befindet sich
noch heute in seinem Besitz.
SEG Formel III
1960 entstanden in Anpassung an die politischen Forderungen unter Leitung von Willy
Lehmann und Siegfried Seiffert die so genannten ,,Sozialistischen Entwicklungsgemein-
schaften Rennsport", deren Fahrzeuge später mit der Bezeichnung SEG-Wartburg versehen
wurden. Der SEG-Rennwagen war das Gegenstück zum Melkus F III. Von diesem Modell
wurden 5 Chassis gebaut. Komplettiert wurden vier Rennwagen – ein Chassis blieb Reserve.
Der Koordinator Siegfried Seifert verunglückte schwer, wobei sein Rennwagen vollkommen
zerstört wurde. Daraufhin wurde das fünfte Chassis von ihm aufgebaut. Bei dem ausgestellten
Rennwagen handelt es sich um genau diesen Wagen. Noch heute wird er beim Classic Cup eingesetzt.
TR-Spider von 1975.
Unter den gezeigten Exponaten ist unter anderem der TR Spider von 1975 – das einzige in der DDR gebaute Monocoqe-Chassis und zugleich der schnellste 2sitzige Rennsportwagen, der je in der DDR gebaut wurde. Ausgestattet mit einem Renault-Motor, fuhr damit unter anderem die einzige DDR-Rennpilotin Helga Heinrich, die selbst zur Ausstellungs-Eröffnung anwesend war. Der rot-blau-weiße „Porsche der DDR“ (1600 Kubik, 100 PS, 200 km/h), entwickelt von Flugzeugbauer Helmut Tschernoster aus Boxdorf bei Dresden, ist ein Unikat. Er entwarf das Auto und setzte es 1974/75 aus selbstgebauten Teilen zusammen. Bis 1979 fuhr der Wagen z.B. auf dem Schleizer Dreieck gegen sieben DDR-Spider (u.a. mit Ulli Melkus am Steuer). Jan, der Sohn des Konstrukteurs, holte den Wagen unlängst wieder hervor und baute ihn in 2000 Stunden auf. Jan: Ich werde damit wieder Rennen fahren. Das Design ist noch heute Spitze.“ In der DDR wurden nur 10 Spider gebaut. Drei sind erhalten geblieben.
Die Sonderausstellung ist voraussichtlich bis zum 1. März 2009 zu erleben. Das August Horch Museum ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Presse-Information
Zwickau, 29. Oktober 2008
Zum Feiertag automobile Geschichte erleben –
Öffentliche August Horch-Führung am Sonntag
Wie wäre es mit einem Museumbesuch am diesjährigen Reformationstag, Freitag den 31. Oktober? Das August Horch Museum hat seine Pforten ab 9.30 Uhr geöffnet und heißt seine Besucher zu einer Zeitreise durch über einhundert Jahre Automobilbau in Zwickau und Westsachsen herzlich Willkommen!
Natürlich ist auch die neue Sonderausstellung „Der Automobilrennsport im Osten Deutschlands 1949-1989“ zu sehen, die seltene und einmalige Rennfahrzeuge und die dazugehörige Geschichte präsentiert.
Wie jeden ersten Sonntag im Monat, so auch wieder am bevorstehenden 2. November, lädt dann August Horch um 14.30 Uhr zu seinen Benzinplaudereien ein. Bernd Göpfert, der dem historischen Vorbild verblüffend ähnlich sieht, schlüpft in die Rolle des Pioniers der Kraftfahrt und führt Interessierte aus Nah und Fern ohne Voranmeldung im Zwickauer August Horch Museum durch die Automobilgeschichte. Obwohl Führungen jederzeit während und nach den offiziellen Öffnungszeiten unter 0375 / 27 17 38 12 bestellt werden können, ist dieses Ereignis von ganz besonderer Attraktivität.
Der Nadelstreifenanzug sitzt perfekt, die Mütze mit dem silbern glänzenden Emblem des Sächsisch-Thüringischen Automobilclubs hat er nur ganz leicht ins Gesicht gezogen. Mit glaubwürdig ernstem Charme erläutert er den Gästen die Fahrzeugtypen und deren Geschichte, erklärt die Entstehung der Vier Ringe und der heutigen Marke Audi. Auch spannende Geschichten über die Siege der Zwickauer Fahrzeuge bei Autorennen in den 30er Jahren gibt es zu erfahren und den Motorenprüfstand zu erleben.
Das August Horch Museum ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17 Uhr geöffnet.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Doku-mentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
Presse-Information
Zwickau, 4. Juli 2008
„Macht und Pracht – Staatskarossen im August Horch Museum“
- Außergewöhnliche Sonderausstellung des Audi museum mobile jetzt in Zwickau
- Fahrzeuge berühmter Monarchen und Staatslenker bis Mitte Oktober zu sehen
Zwickau – Die Sonderausstellung „Macht und Pracht“ wurde am 4. Juli 2008 eröffnet. Sie kann nun knapp vier Monate im August Horch Museum in der Audistraße bewundert werden. Unmittelbar zuvor hatte diese Ausstellung – die so noch nirgends in Deutschland zu sehen war - bereits im Ingolstädter Audi museum mobile für Furore gesorgt. Der Geschäftsführer Rudolf Vollnhals bedankte sich deshalb sehr herzlich bei der Audi AG, die durch den Gestalter der Ausstellung, Stefan Felber, vertreten war. Im Zwickauer Museum hat man in diesem Zusammenhang bewusst auf die eigene Markengeschichte verzichtet und zeigt ausschließlich bisher im Museum nicht vertretene Limousinen von hochgestellten Persönlichkeiten. Da treffen die Repräsentationsfahrzeuge von Hindenburg und Chruschtschow auf die der englischen Queen, des österreichischen Kaisers Franz Josef und das Mobil des Papstes und versprechen in unerreichter Art und Weise „Macht und Pracht“.
Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (1894 - 1971) wurde als Parteichef der KPdSU (1953 – 1964) und späterer Regierungschef (1958 – 1964), in einem massiv gepanzerten ZIL 111 G chauffiert. Die Betreiber des Motormuseums Riga haben noch zu Sowjetzeiten das Fahrzeug vor der Zerstörung gerettet und dieser spektakulären Sonderausstellung beigesteuert. Von 1958 bis 1963 wurde der ZIL-111 als Nachfolger des ZIS-110 vom sowjetischen Autohersteller ZIL gebaut. Wie bereits die Vorgänger-Limousinen war auch der ZIL-111 eine Kopie amerikanischen Auto-Designs, insbesondere des Herstellers Packard aus den frühen 1950er Jahren. Die 3,5 t schwere Limousine diente ausschließlich der sowjetischen Führung und wurde von einem V8-Motor mit 6 l Hubraum angetrieben, der 200 PS leistete.
 Macht und Pracht kommen immer auch durch die Autos, mit denen die Mächtigen
kutschiert werden zum Ausdruck. Das Museum zeigt ausgewählte Regierungsautos von Bismarck bis Johannes Paul den II.
Kaum ein anderer Mensch hat mit seiner allgegenwärtigen Person, mit seinem Charakterkopf das Deutschland des Ersten Weltkrieges und der Weimarer Republik geprägt wie Paul von Hindenburg (1847 - 1934). Mit Pickelhaube, Säbel, Ordensstern und dem unverwechselbaren Schnauzbart stand der Heros der Vergangenheit eigentlich im Gegensatz zum Repräsentanten der gänzlich anderen Weimarer Republik. Und doch war der „Ersatzkaiser“ für viele eine Integrationsfigur. Als preußischer Generalfeldmarschall und Reichspräsident bevorzugte er zu Repräsentationszwecken u.a. einen Benz 28/80 PS Phaeton. Zu sehen ist das Originalfahrzeug aus dem Jahre 1918 - erbaut von der Fa. Benz & Co. in Mannheim - ein Sechszylinder-Sondermodell, das eine effektive Bremsleistung von 80 PS bei 7,3 Litern Hubraum abgab.
Queen Elisabeth II. (* 1926), seit ihrer Krönung im Juni 1953 Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland und Staatsoberhaupt weiterer Commonwealth-Staaten, ist das am weitesten gereiste Staatsoberhaupt der Geschichte - noch vor dem verstorbenen Papst Johannes Paul II., dessen Papstmobil ebenfalls bestaunt werden kann. Zahlreiche Staatsbesuche absolvierte sie in einer Limousine der Marke Rolls Royce. Im ausgestellten RR Phantom VI wurde die Queen bei ihrem Staatsbesuch in der Schweiz im Frühjahr 1980 chauffiert. Zum Silbernen Thronjubiläum war von der Society of Motor Manufacturers and Traders (SMMT) die großzügige Offerte erfolgt, für einen solchen einzigartigen Rolls-Royce Phantom VI als Repräsentationsfahrzeug für offizielle Anlässe zu sorgen. Entstanden ist ein Fahrzeug mit 8 Zylindern in V-Form, Leichtmetall-Motorblock und einem Hubraum von reichlich 6.000 ccm. Das Königshaus beendete unlängst die immerhin 50 Jahre alte Tradition, nach der die Queen „das beste Auto der Welt“ (Werbespruch von Rolls-Royce) fuhr. Nowadays werden Ihre königliche Hoheit im Bentley chauffiert.
Während die Papstfahrzeuge ab den 30er Jahren alle schwarze Reiselimousinen waren, die vor allem Repräsentativität und Komfort auf langen Strecken bieten sollten, entstand unter Johannes Paul II. (1920 – 2005) ein völlig neues „Lastenheft“. Gefordert war möglichst enger Kontakt mit den Menschenmassen bei öffentlichen Auftritten. So sollte der heilige Vater für die Gläubigen vor allem gut zu sehen sein, weswegen für eine erhöhte Sitz- oder Standposition gesorgt wurde. Den möglichst engen Kontakt zum Händeschütteln und Segnen ermöglichte die Tatsache, dass der Thron sich nicht in der Fahrzeugmitte befand. In der Sonderausstellung „Macht und Pracht“ ist das Seat-Unikat zu finden, das Johannes Paul II. 1982 zur Messe ins Stadion des FC Barcelona, Camp Nou, an den Gläubigen vorbeifuhr. Es handelt sich um einen einfachen und grundsoliden Wagen auf Basis des Seat Panda, der aufgrund seines robusten 4-Zylinder-Reihenmotors zu den zuverlässigsten Kleinwagen gehörte. Dieses Seat „Papamovil“ wurde nur ein einziges Mal eingesetzt. Dafür war der vergleichsweise geringe Hubraum von 800 ccm durchaus ausreichend.
Auch das österreichische Herrscherhaus ist im August Horch Museum präsent, und zwar mit dem „Kaiserwagen“, einem Austro Daimler 9/20 PS aus 1910; ein automobiles Prunkstück mit 4-Zylinder-Reihenmotor und reichlich 2 Litern Hubraum, das Kaiser Franz Josef ( 1830 – 1916) akzeptierte, obwohl ihm Automobile als solche nicht sehr behagten. Er hielt es lieber mit der Kutsche und stieg nur ungern in das moderne Gefährt um. Zudem wollte der Kaiser partout nicht mit gesenktem Kopf ein Auto betreten - eine Verbeugung vor einer Maschine, das fand er nicht sehr kaiserlich. Chefkonstrukteur Ferdinand Porsche schuf ihm darum seinen "Kaiserwagen", dessen Karosserie so hoch gebaut wurde, dass Kaiser Franz samt Krone, und ohne sich zu bücken, einsteigen konnte. Daraufhin erlaubte er der Firma den kaiserlichen Doppeladler im Firmenwappen zu verwenden, welcher den Austro Daimler Wagen große Bekanntheit verschaffte.
Geöffnet ist das Museum dienstags - sonntags von 9.30 bis 17.00 Uhr. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Presse-Information
Zwickau, 28. April 2008
Trabantwerk hat Geburtstag
Vor 50 Jahren, am 1. Mai 1958, wurde aus Audi und Horch der VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau
siehe auch: Der Trabant wird 50!
Am Mittwoch, dem 30. April 2008, findet dazu im August Horch Museum eine vom Förderverein initiierte Festveranstaltung statt. Zeitzeugen des Zusammenschlusses berichten, und Filme aus den 50er/60er Jahren werden vorgeführt. Anschließend ist die Besichtigung der ganz neu aktualisierten Sonderausstellung „50 Jahre Trabant“ möglich. Beginn ist, nach der regulären Museumsöffnungszeit, 17 Uhr. Zu dieser Jubiläums-Veranstaltung ist der Eintritt frei. Alle Gäste, besonders ehemalige Sachsenringmitarbeiter, sind ganz herzlich eingeladen.
Der Förderverein »Automobilmuseum August Horch« e.V. verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Diese sind die Pflege der Traditionen des Automobilbaues in Sachsen. Alle Aktivitäten des Vereines sind auf den Erhalt und den Ausbau des August Horch Museums Zwickau ausgerichtet.
Gemeinnütziger Förderverein „Automobilmuseum August Horch Zwickau e.V.“
vertreten durch Präsidiumsmitglied und Leiter der AG „Museumsgestaltung“
Dr.-Ing. Werner Reichelt
Telefon: 0375 / 270 65 87
Telefax: 0375 / 270 65 87
eMail: foerderverein@horch-museum.de
Presse-Information
Museum am Karfreitag und Ostermontag geöffnet
Zwickau, 20. März 2008:
Für alle Interessenten aus der näheren Umgebung und deren Osterbesucher hat das Museum verlängerte
Öffnungszeiten eingerichtet, um sich als Familien-Ziel zu präsentieren: Während es von Karfreitag bis Ostersonntag normal
von 9.30 bis 17 Uhr geöffnet hat, kann man auch am sonst geschlossenen Ostermontag die
3000 Quadratmeter große Ausstellung in der Audistraße besuchen.
Dann besteht sogar die Chance, ohne vorherige Reservierung 14:30 Uhr an einer öffentlichen
August Horch Führung teilzunehmen.
Im Tante Emma-Laden können die Kinder sich wieder kleinere Süßigkeiten aus der großen Bonbondose nehmen.
Zwickau, 27. Februar 2008
Öffentliche August Horch Führung und Motordemonstration
Langer Donnerstag am 6. März 2008 im August Horch Museum
Aufgrund der großen Nachfrage nach einer in originalen Gewändern und unter der fachkundigen Begleitung des Kraftfahrtpioniers August Horch, alias Bernd Göpfert, stattfindenden Führung, hat das Zwickauer Automobilmuseum unlängst eine wiederkehrende öffentliche Möglichkeit geschaffen, auch diese authentische Facette zu erleben: An jedem ersten Sonntag - so auch am 02. März - kann man sich der auch optisch geschichtsträchtigen Führung ohne vorherige Buchung und zu speziellen Konditionen anschließen. Auch der Motorenprüfstand, auf dem sich ein Horch 8-Zylinder-Motor befindet, wird in Aktion zu erleben sein. Interessenten sollten sich bis 14 Uhr im Museum in der Audistraße einfinden.

Wer zu den normalen Öffnungszeiten bisher vergeblich einen Besuch des August Horch Museums geplant hat, kann dies vielleicht auch am Langen Donnerstag des 06. März, an dem die Ausstellung bis 21 Uhr zu erleben ist, in Angriff nehmen.
Ebenfalls am 06. März, um 16:30 Uhr, lädt auch der Förderverein „Automobilmuseum August Horch“ zu einem seiner etablierten Vorträge ein. Diesmal spricht Walter Siepmann aus Chemnitz zum „Auto Union DKW F9 – Der Pkw nach dem Krieg in Ost und West“. Alle Interessenten sind auch hierzu herzlich eingeladen.
Führungen durch die Ausstellung können wie immer telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Presse-Information
Zwickau, 02. Januar 2008
Neu: Öffentliche August Horch-Führung im Zwickauer Automobilmuseum
- Auch Motorenprüfstand wird vorgeführt

Am 6. Januar heißen erstmalig August Horch, alias Bernd Göpfert, und Fräulein Hermine 14:30 Uhr bis zu 35 Besucher
ohne Voranmeldung zu einer zweistündigen Führung herzlich willkommen.
Im Gegensatz zu einem sonst deutlich preisintensiveren Zuschlag für
diese originale August Horch-Führung wird diese Möglichkeit,
die sich in 2008 an jedem ersten Sonntag wiederholen wird, nur zwei Euro zusätzlich zum Eintrittspreis betragen.
die Besucher erwartet eine optisch und akustisch erstklassige Führung durch über 100 Jahre Zwickauer Automobilbau.
Bestandteil wird die Vorführung des Horch 8-Zylinder-Motors auf dem Prüfstand sein,
der an jedem 3. Sonntag im Monat auch separat zu erleben ist.
Das August Horch Museum ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Presse-Information
Zwickau, 03. November 2007
Trabant-Feierlichkeiten anlässlich seines 50. Jubiläums im August Horch Museum
Ehemalige Duroplast-Fertigungsstätte feiert den Trabant mit interessanten Attraktionen
Teilemarkt, Signierstunde und Filmvorführungen auf dem Museumsgelände
Am 10. November 2007 feiert ein Großteil des Stadtteiles Pölbitz jenes Objekt, das ihm vor auf den Monat genau einem halben Jahrhundert eine Legende bescherte: das Kultmobil Trabant. Als eine der ehemaligen Fertigungsstätten kann man selbstverständlich auch im Zwickauer Automobilmuseum „August Horch“ zwischen 9:30 und 18 Uhr Spannendes erleben.
So werden um 11 Uhr mit Dr. Theo Stiegler (Der Trabant wird 50), Dr. Werner Lang (Wir Horch-Arbeiter bauen wieder Fahrzeuge) und Jürgen Lisse (Fahrzeuglexikon Trabant) drei Autoren aktueller Trabant-Literatur zu einer Signierstunde erwartet.
Ab 12.30 Uhr können im Foyer des Museums alte Trabant-Souvenirs erstanden werden.
Wer aus dem Sachsenring-Archiv rar gewordene Filmaufnahmen anschauen möchte, ist ab 13 Uhr zu jeder vollen Stunde dazu eingeladen.
Erstmals wird am 11. November die neue Sonderausstellung anlässlich der Geburtsstunde des Trabants im November 1957
zugänglich sein. Durch vier Groß-Exponate aus den verschiedenen Entwicklungsstufen des Trabants, drei weitere Konkurrenzfahrzeuge, die die Ära mindestens ebenso geprägt haben, Zweiräder, Motoren und Haushaltsgegenstände fällt es dem Besucher leicht, eine Reise in die 50er/60er Jahre zu unternehmen. Die Sonderausstellung ist voraussichtlich bis zum 30. Juni 2008 zu erleben.
Ab 9:00 Uhr wird ein großer Oldtimer- und Teilemarkt auf dem Museumsgelände die Festivitäten bereichern.
Das August Horch Museum ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
August Horch Museum Zwickau GmbH
75 Jahre Auto Union - Vom Typ A zum Typ D - Sonderausstellung des Museums bis 4. November 2007

Legendärer Silberpfeil Typ C Stromlinie - Das Museum besitzt
einen Nachbau davon, der natürlich auch in der Sonderausstellung zu 75 Jahre Auto Union Rennsport zu sehen ist.
Presse-Information
Zwickau, 26. Oktober 2007.
Sonderausstellung zum Rennsport der Auto Union nur noch bis 4. November
- Rennen, Siege und Rekorde im Zeichen der Vier Ringe durch seltene Renn- und Rallyefahrzeuge dokumentiert
- Silberpfeil Typ D als teuerstes Auto der Welt wohl letztmalig in Zwickau zu sehen
- Am Reformationstag geöffnet
Nur noch bis zum Sonntag, den 4. November 2007 ist die Sonderausstellung „Rennen, Siege und Rekorde im Zeichen der Vier Ringe“ im Zwickauer August Horch Museum zu sehen. Sie vereinigt aus Anlaß des 75-jährigen Gründungsjubiläums der Auto Union AG seltene Fahrzeuge, mit denen das Unternehmen auf dem Zwei- und Vierradsektor spektakuläre Erfolgsgeschichte schrieb, die bis heute immer wieder Staunen und Begeisterung hervorruft.
Gezeigt werden ein Rennmotorrad UL 500 sowie eine Rennmaschine mit Beiwagen UL 700, ein DKW 1001 Roadster der 2.000 km-Fahrt durch Deutschland 1934, der als einziges der dort eingesetzten Fahrzeuge überlebte, ein Wanderer Stromlinienwagen für die Fahrten Lüttich-Rom-Lüttich und natürlich Vertreter der legendären Silberpfeile, die den Namen Zwickaus um die Welt trugen. Dazu gehören die Nachbauten des Typ B und Typ C mit Stromlinienkarosserie, mit deren Vorbildern sagenhafte Rekorde gefahren wurden. Die in Zwickau entstandene Karosse des Typ C, der für das Museum nachgebaut wird, macht sichtbar, daß die Traditionen bis heute lebendig sind, aus denen die automobile Identität der Region erwachsen ist.
Ein ganz besonderes Exponat ist der Grand Prix Rennwagen Typ D von 1939 mit Doppelkompressormotor, der sich wohl, zumindest für lange Zeit, letztmalig in seiner Geburtsstadt präsentieren wird. Er sorgte zu Beginn des Jahres für weltweite Schlagzeilen, als er vom Auktionshaus Christie’s als teuerstes Auto der Welt versteigert werden sollte.
Geöffnet ist das Museum jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr, Montag ist geschlossen.
Zu einem Besuch bietet sich auch der Reformationstag am kommenden Mittwoch, den 31. Oktober 2007 an. Zu den normalen Öffnungszeiten freut sich das Museum auf seine Gäste und heißt sie herzlich Willkommen!
Presse-Information
Zwickau, 15. Oktober 2007.
Auto Union Rennwagen Typ D im August Horch Museum Zwickau
- Rennwagen stand als teuerstes Auto der Welt bei Christie’s zur Versteigerung
- Eigentümer läßt ihn bis 4. November 2007 in die Heimat zurückkehren
Mit einer ganz außergewöhnlichen Besonderheit kann das August Horch Museum Zwickau ab jetzt aufwarten: In der Sonderausstellung „Rennen, Siege und Rekorde im Zeichen der Vier Ringe“ aus Anlaß des 75. Jahrestages der Gründung der Auto Union AG hält der Grand Prix Rennwagen aus der Auto Union Geschichte Einzug. Der Auto Union Typ D von 1939 in seiner letzten Ausführung präsentiert sich der Öffentlichkeit. Hierbei handelt es sich um das Auto, das zu Beginn des Jahres weltweite Schlagzeilen machte, als es vom englischen Auktionshaus Christie’s als teuerstes Auto der Welt versteigert werden sollte, dann aber zurückgezogen wurde.
Der ausgestellte Wagen aus englischem Privatbesitz ist der einzige noch existierende Auto Union Typ D Rennwagen aus der Saison 1939 mit dem berühmten Doppelkompressor. Gegenüber der Version aus dem Jahre 1938 veränderte sich die Karosserie durch einen Höcker im Heckbereich, welcher den Platz für den zweiten Kompressor schuf sowie einem Luftansaugrohr rechts vom Fahrersitz bis ins Heck. Die Leistung des Rennwagens erhöhte sich hierbei von 420 auf 485 PS. Der Wagen aus Privatbesitz steht auf dem Originalrahmen mit der Nummer 19, der nachweislich 1939 bei den großen Preisen von Frankreich und Deutschland im Einsatz war.
Das Fahrzeug selbst wurde unter Verwendung von Originalteilen wieder aufgebaut, die in den 1980er Jahren aus der ehemaligen UdSSR in den Westen gelangten. Ein amerikanischer Sammler ließ aus diesen Teilen Anfang der 1990er Jahre in England zwei Autos rekonstruieren. Außer dem gezeigten Rennwagen handelt es sich hierbei noch um einen Auto Union Typ D aus der Saison 1938, der heute im Besitz der AUDI AG ist.
Die Ausstellung „Rennen, Siege und Rekorde im Zeichen der Vier Ringe“ läuft noch bis 4. November 2007. So lange wird auch dieses einmalige Juwel der Unternehmensgeschichte, das höchst selten der Öffentlichkeit zugänglich ist, zu sehen sein.
Geöffnet ist das Museum jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr, Montag ist geschlossen.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
August Horch Museum Zwickau GmbH
Rudolf Vollnhals
Tel. (0375) 27 17 38 0
Fax (0375) 27 17 38 11
Presse-Information
Zwickau, 27. September 2007
Neuigkeiten aus dem August Horch Museum
- Am „Tag der Deutschen Einheit“, 3. Oktober 2007, geöffnet
- Am 4. Oktober 2007 – Langer Donnerstag und Vortragsabend
- 16.30 Uhr: Prof. Dr. M. Schwarz „Neue Montageflusssteuerungen im Automobilbau“
- 19.00 Uhr: Dipl. Designer M. Kaluza „Automobildesign der Auto Union 1932-1939“
Zum Feiertag anlässlich der Deutschen Einheit am 03.10.07 erwartet das August Horch Museum während der regulären Öffnungszeiten von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr seine Besucher. Wie jeden ersten Donnerstag im Monat wird auch am 04.10.2007 wieder zum Langen Donnerstag eingeladen. Die Besucher haben dann sogar bis 21.00 Uhr die Möglichkeit, eine Zeitreise durch über 100 Jahre Entwicklung des Fahrzeugbaues in Zwickau und Westsachsen zu unternehmen. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden. Durch die verlängerte und die Feiertags-Öffnungszeit soll auch all denen, die das Museum zu den normalen Öffnungszeiten noch nicht besuchen konnten, die Möglichkeit geboten sein, automobile Geschichte zu erleben.
Hinzuweisen ist außerdem auf den kostenlosen Vortrag „Neue Montageflusssteuerungen im Automobilbau“, der – initiiert durch den Förderverein „August Horch“ – von Herrn Professor Dr. oec. Matthias Schwarz von der WHZ über aktuell in der Branche angewendete Verfahren der Fertigungssteuerung informiert. Alle Interessierten sind am 04. Oktober 16.30 Uhr in den Vortragssaal des Museums eingeladen. Um 19 Uhr lädt das Museum überdies zum Vortrag „Automobildesign der Auto Union 1932 – 1939“ aus Anlass des 75jährigen Jubiläums des ehemaligen Branchenriesen ein, dem noch bis Anfang November die Sonderausstellung „Rennen, Siege und Rekorde“ gewidmet ist. Diese würdigt die sensationellen Erfolge der Auto Union AG mit einigen hochinteressanten Silberpfeil-Raritäten, die erstmalig in dieser Zusammensetzung präsentiert werden. Für den Vortrag konnte der Diplom-Designer, langjährige Gestalter im VEB Sachsenring und heutige Art Director und Geschäftsführer der Werbeagentur Ö-Konzept, Matthias Kaluza, gewonnen werden. Er wird verdeutlichen, welch enormen Einfluss die Ideen aus dem Zentralen Entwicklungs- und Konstruktionskomplex der AU auf den gesamten deutschen Automobilbau hatten. Nicht umsonst ist die beispielhafte Produktästhetik gegen Ende der 1930er Jahre noch bis heute emotional sehr ansprechend.
An den Oktober-Sonntagen, 07. Und 21.10., findet darüber hinaus die begehrte Motorvorführung durch August Horch persönlich in Begleitung seiner Assistentin statt. Interessenten sind herzlich eingeladen.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
August Horch Museum Zwickau GmbH
Rudolf Vollnhals
Presse-Information - Zwickau, 29. März 2007
Langer Donnerstag und Osterfest im August Horch Museum
- Am 5. April Ausstellung bis 21.00 Uhr zu erleben
-
Kleine Osterüberraschungen für Kinder; Ausstellung durchgängig geöffnet
Am 5. März lädt das August Horch Museum Zwickau wieder zum Langen Donnerstag ein. Bis 21.00 Uhr sind die Besucher zu einer Zeitreise durch die hundertjährige Zwickauer Automobilbaugeschichte eingeladen. Bei Einbruch der Dämmerung und in der Dunkelheit wird das Museum auch am Gründonnerstag zu einem ganz speziellen Erlebnis. Durch die vielfältigen Beleuchtungseffekte werden besonders faszinierende An- und Einblicke gegeben.
Auf diese Weise wird gleichzeitig das Osterfest eingeläutet. Über die gesamten vier Feiertage hat das August Horch Museum von 9:30 – 17:00 Uhr geöffnet. Damit soll besonders Familien oder Besuchern, die zu regulären Öffnungszeiten kaum Gelegenheit zum Museumsbesuch haben, diese Möglichkeit gegeben werden. Alle Kids unter 1,40 m erwartet im Tante Emma-Laden eine kleine Osterüberraschung.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
Presse-Information
Zwickau, 2. März 2007
August Horch Museum zeigt „Autos in Uniform“
- Neue Sonderausstellung eröffnet
Militärfahrzeuge westsächsischer Fertigung aus acht Jahrzehnten
„Autos in Uniform“ ist der Titel der neuen Sonderausstellung im August Horch Museum, die ab heute bis Mitte Juni gezeigt wird. Sie widmet sich der Entwicklung und Fertigung von Militärfahrzeugen aus Zwickau und Westsachsen, die acht Jahrzehnte einen bedeutenden Bereich der Fahrzeugproduktion darstellten.
In der eröffnenden Pressekonferenz führte Museums-Geschäftsführer Rudolf Vollnhals in die anspruchsvolle und höchst bedeutsame Thematik ein. Anschließend erläuterte der bekannte Automobilhistoriker Prof. Dr. Peter Kirchberg geschichtliche Hintergründe. Der Leiter des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden, Oberstleutnant Ferdinand von Richthofen, brachte in einem kurzen Grußwort seine Freude über die gute Zusammenarbeit beider Museen bei der Erarbeitung der Sonderschau zum Ausdruck.
Vor allem die Einrichtung in der Landeshauptstadt, aber auch das Motorradmuseum Augustusburg, das Bayerische Armeemuseum in Ingolstadt sowie private Leihgeber machten es möglich, die größtenteils sehr seltenen Exponate in Zwickau zeigen zu können.

Das August Horch Museum widmet sich der Geschichte des Zwickauer und westsächsischen Automobilbaues. Einem bedeutenden Bereich, der den Fahrzeugbau der Region über acht Jahrzehnte begleitete, ihn zum Teil bestimmte und zu einschneidenden Veränderungen führte, stellt sich das Museum seit heute: Der Entwicklung und dem Bau von Kraftfahrzeugen für militärische Zwecke, eben „Autos in Uniform“. Dabei nimmt der Titel zwei wichtige Aspekte auf. Zum einen die Uniformierung ziviler Fahrzeuge, zum anderen die Schaffung spezieller, also uniformer Modelle.
Kraftfahrzeuge wurden im militärischen Bereich, obwohl gerade hier fortschrittliche Technologien sehr schnell zum Tragen kommen, erst Jahre nach ihrer Erfindung einbezogen. Die Ursachen lagen vorrangig in der Störanfälligkeit und geringen Leistungsfähigkeit der frühen Fabrikate. Erst in Vorbereitung und mit Beginn des Ersten Weltkrieges machte sich zur Erhöhung der Flexibilität und damit Schlagkräftigkeit der Armeen eine Motorisierung mit den wesentlich verbesserten Fahrzeugen unerläßlich. Auch bei den hiesigen Herstellern war dies der eigentliche Anfang militärischer Fertigung, denn der gerade bei Horch in Zwickau ab 1909 begonnene Bau von Nutzkraftwagen hatte bis dahin fast ausschließlich zivilen Charakter. Uniformierte man nun zunächst die vorhandene Modellpalette, kam es später auch zur Herstellung typischer Produkte. Für Horch war dies unter anderem der Lastwagen Typ KL, den man in Großserie produzierte. Das letzte erhaltene Exemplar befindet sich heute in der Dauerausstellung unseres Museums. Eine zunehmend spezifische Ausrichtung der Firmenpotentiale auf militärische Bedürfnisse machen die Kraftprotze oder der Artillerieschlepper von Horch deutlich. Aber auch die Herstellung eines als Heeresmodell bezeichneten Motorrades bei Wanderer in Chemnitz zeugt davon. Eines der wenigen erhaltenen Stücke zeigt die Sonderschau.
August Horch selbst gehörte seit 1916 übrigens zum Entwicklungsstab des ersten deutschen Panzers.
Nach dem Ersten Weltkrieg stellte man auf Grund der Rüstungsbeschränkungen des Versailler Vertrages die militärische Produktion ein. In bescheidenem Maße beschäftigte man sich jedoch ab Ende der 1920er Jahre wieder mit Aufträgen der nunmehrigen Reichswehr. So entwickelte Horch ein dreiachsiges Geländefahrzeug und geländegängige Pkw.
Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde diese versteckte Aufrüstung verstärkt. Die neugegründete Auto Union übernahm seit 1934 militärische Aufträge, die für den verschuldeten Konzern natürlich lukrativ waren. Waren es anfangs seriennahe Pkw, die meist als Kübelwagen Verwendung fanden, begann man noch im gleichen Jahr in Zusammenarbeit mit dem Heereswaffenamt spezielle Typen zu entwickeln, die ausschließlich für das Militär und zur Herstellung durch verschiedene Firmen konzipiert waren. Ihr Ausstoß überstieg beispielsweise bei Horch schon Ende der 1930er Jahre die zivilen Fertigungszahlen. Während des Krieges produzierte man diese mittleren und schweren Einheitsfahrgestelle ausschließlich, in der Ausstellung dokumentieren dies ein mittlerer Pkw Horch 901 sowie ein schwerer Pkw Horch 108. Hier wird auch der Umstand deutlich, daß die auf Zerstörung ausgelegte Kriegsproduktion zugleich Katalysator technischen Fortschritts war. Weisen die Wagen doch Innovationen, wie die moderne Schraubenfederung, den Allradantrieb oder die Vierradlenkung auf, die später auch im zivilen Bereich zum Einsatz gelangten. In den letzten Kriegsjahren stellte man diese Fertigung zugunsten anderer kriegswichtiger Fahrzeuge und Güter ein. So entstanden im Werk Audi Steyr Lastkraftwagen. Ein solches Exponat zeigt die neue Ausstellung.
Auch die Thematik der unter schlechten Bedingungen in den Werken eingesetzten Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge wird aufgegriffen. Beredt legt ein Sträflingsanzug einer Zwangsarbeiterin davon Zeugnis ab.
Was der Auto Union mit dauerndem Kriegsverlauf zunehmende Gewinne brachte, mußte mit Kriegsende ins Gegenteil umschlagen: Stillegung der Betriebe, Demontage und Zerschlagung des einst zweitgrößten deutschen Fahrzeugherstellers.
Nichtsdestotrotz und bei aller Distanz zur Vergangenheit blieb es auch für die junge DDR unumgänglich, bei der Beschaffung geeigneter Motorisierung für die neuen bewaffneten Einheiten auf die Potentiale und Erfahrungen der westsächsischen Automobilbauer zurückzugreifen. So entstand bereits 1951 als erster Geländewagen der H 1, stark an den mittleren Pkw Horch 901 angelehnt. Mit seinem Nachfolger P 2 M, der in der Ausstellung gezeigt wird, konnte ein modernes und technisch ausgereiftes Geländefahrzeug eingesetzt werden, das man schließlich noch zum P 3 weiterentwickelte. Doch auch der Jubilar des Jahres, der Trabant, wurde uniformiert. Als „Stoffhund“ wurde der 1966 entwickelte und über 6.000 mal gefertigte Kübel bekannt. Auch er ist zu sehen. Seine Modifikation mit Viertaktmotor schaffte es nur noch zu zwei Prototypen, einer davon ist in der Dauerausstellung des Museums untergebracht.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
Zwickau, 24. Januar 2007
Langer Donnerstag und Vortrag im August Horch Museum
- Am 1. Februar Ausstellung bis 21.00 Uhr zu erleben
- Vortrag zu Zustand und Entwicklung von Zuverlässigkeit und Service bei Kraftfahrzeugen
-
Sonderausstellung "75 Jahre Frontantrieb“
Am 1. Februar lädt das August Horch Museum Zwickau wieder zum Langen Donnerstag ein. Bis 21 Uhr sind die Besucher zu einer Zeitreise durch die über hundertjährige Zwickauer Automobilbaugeschichte eingeladen. Bei Einbruch der Dämmerung und in der Dunkelheit wird das Museum zu einem ganz besonderen Erlebnis. Durch die vielfältigen Beleuchtungseffekte werden faszinierende An- und Einblicke gegeben. Ob an der abendlich beleuchteten Tankstelle der 1920er Jahre, auf dem Messestand der Auto Union der 1930er Jahre mit seinen angestrahlten Fahrzeugen, am festlich erleuchteten Hoteleingang der Vorkriegszeit oder bei einem Bummel auf dem nachgestalteten Teilstück der Leipziger Straße beim Schein der Gaslaternen – überall bieten sich dem Betrachter faszinierende Anblicke und Eindrücke.
Natürlich sind auch die vorführbare historische Transmissionswerkstatt, Motorenprüfstand und Rundkino sowie die Villa, in der August Horch lebte, zu besichtigen.
Durch die verlängerte Öffnungszeit soll auch all denen, die das Museum zu den normalen Öffnungszeiten noch nicht besuchen konnten, diese Möglichkeit geboten sein.
Zu sehen ist natürlich auch - und das nur noch bis Ende Februar - die Sonderausstellung „75 Jahre Frontantrieb in Großserienfertigung“. Sie widmet sich dem Frontantrieb allgemein und der Geschichte der DKW Frontwagen speziell, mit denen ab 1931 der Siegeszug des Antriebsprinzips begann. Zu sehen sind unter anderem ein Framo-Dreirad aus den 1920er Jahren, ein DKW F 1 Rennwagen, Baujahr 1931, ein Adler Trumpf Junior Sportkabriolett von 1939 und ein traumhafter Wartburg 313/1 Roadster aus dem Jahre 1958.
Um 16.30 Uhr lädt der Förderverein des Museums zu einem Vortrag ein. Herr Prof. Dr.-Ing. Volker Liskowsky spricht zum Thema "Zustand und Entwicklung von Zuverlässigkeit und Service bei Kraftfahrzeugen".
Der lange Donnerstag im August Horch Museum lässt an jedem ersten Donnerstag im Monat automobile Geschichte zum unvergesslichen Erlebnis werden.
Geöffnet ist das Museum jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17 Uhr, Montag ist geschlossen. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Das August Horch Museum bei Dunkelheit - ein ganz besonderes Erlebnis!
Zwickau, 27. November 2006.
Langer Donnerstag im August Horch Museum
- Am 7. Dezember Ausstellung bis 21.00 Uhr zu erleben
- Beleuchtungseffekte rücken Automobilgeschichte in besonderes Licht
Zwickau, 31. August 2006.
Langer Donnerstag im August Horch Museum
- Am 7. September Ausstellung bis 21.00 Uhr zu erleben
-
Beleuchtungseffekte rücken Automobilgeschichte in besonderes Licht
Wie jeden ersten Donnerstag im Monat lädt das August Horch Museum Zwickau auch am 7. September wieder zum Langen Donnerstag ein. Die Besucher haben dann bis 21.00 Uhr die Möglichkeit, eine Zeitreise durch die einhundertjährige Zwickauer und westsächsische Automobilbaugeschichte zu unternehmen.
Dabei läßt sich die automobile Geschichte in einem ganz anderen Licht erfahren. Die vielfältigen Beleuchtungseffekte lassen in der abendlichen Dämmerung und bei Dunkelheit faszinierende An- und Einblicke zu. Besondere Eindrücke hinterlassen dabei zum Beispiel die erleuchtete Tankstelle, der Stand der Automobilausstellung sowie der festlich beleuchtete Hoteleingang der Vorkriegszeit mit den präsentierten Wagen der Marken Horch, Audi und Wanderer. Unter den hell erleuchteten Gaslaternen des nachgestalteten Abschnitts der Leipziger Straße in Zwickau laden Schaufenster zum Bummeln und Verweilen ein. Hier sind die DKW Kleinwagen zu sehen, mit denen die Breitenmotorisierung in Deutschland begann.
Natürlich sind auch die vorführbare historische Transmissionswerkstatt, Motorenprüfstand und Rundkino zu sehen. Die Villa, in der August Horch mit seiner Familie lebte, erstrahlt im warmen Glanz alter Lüster und Leuchter.
Auch die Nachkriegsentwicklungen, allen voran der weltbekannte Trabant, sind natürlich ins effektvolle Licht gerückt.
Durch die verlängerte Öffnungszeit soll auch all denen, die das Museum zu den normalen Öffnungszeiten noch nicht besuchen konnten, die Möglichkeit geboten sein, automobile Geschichte zu erleben.
Geöffnet ist das Museum jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr, Montag ist geschlossen. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
August Horch Museum Zwickau GmbH
Rudolf Vollnhals
Tel. (0375) 27 17 38 0
(0841) 89 33 45 5
Fax (0375) 27 17 38 11
(0841) 89 36 54 4
Presse-Information
Zwickau, 29. August 2006
Im „AutoKino“ fällt Ende September der Vorhang
- rund 25.000 Besucher erlebten bisher mobile Filmstars aus acht Jahrzehnten
- Sonderausstellung noch bis 24. September verlängert
Bereits Ende August sollte der Vorhang im „AutoKino“, der Sonderausstellung über mobile Filmstars aus acht Jahrzehnten im August Horch Museum fallen. Nachdem sie jedoch bisher bereits rund 25.000 Besucher begeisterte, wurde die Ausstellung mit Fahrzeugen, die Filmgeschichte schrieben, jetzt bis zum 24. September verlängert.
Seit die Bilder laufen lernten spielt das Automobil auf Grund seiner gesellschaftlichen Bedeutung eine besondere (Film-) Rolle. Nachdem man es ursprünglich als Fortbewegungsmittel oder Sportgerät sah, wandelte es sich schließlich zum Mittler von Status und Stellung seines Eigentümers. Entsprechend wurden den Schauspielern je nach der dargestellten Figur passende Fahrzeuge an die Hand gegeben. Dabei waren es vor allem die großen, luxuriösen oder besonders ausgefallenen Wagen, die als mobile Filmstars die Zuschauer begeisterten und beeindruckten - und dies oft über Generationen hinweg.
Gerade auf diesen Aspekt bezieht sich die Sonderausstellung. Bekannte und beliebte Filmstars, die auf ihre ganz spezielle Art und Weise die Herzen der Kinobesucher eroberten oder einfach nur für Aufsehen sorgten, erwarten das Publikum und lassen die Herzen höher schlagen. Szenen der entsprechenden Filme zeigen die Wagen im, mitunter recht atemberaubenden, Fahreinsatz.
Das älteste Fahrzeug der Ausstellung ist ein überaus elegantes und beeindruckendes Horch 670 Sportkabriolett mit 12 Zylinder Motor, das 1933 von Paul Hörbiger und dem beliebten Heinz Rühmann gesteuert wurde. Der ausgestellte Wagen ist von besonderer Bedeutung, da es sich um einen von nur fünf erhaltenen Wagen des Modells handelt. An seiner Geburtsstätte Zwickau dürfte er darüber hinaus nicht gleich wieder zu sehen sein, da er mit Ende der Exposition wieder in den Fundus der Audi Tradition nach Ingolstadt geht.
Wiederum von Rühmann gesteuert wurde der 1957er DKW F 93, der in der gezeigten Form als Viersitzer Kabriolett nur 25 mal gefertigt worden ist.
1968 sorgte Walt Disney mit „Ein toller Käfer“ für einen Klassiker, der dem Auto im Film schließlich eigene Persönlichkeit zugesteht und es in den Mittelpunkt stellt. In mehreren Kinofilmen und einer Serie erlebte „Herbie“ tolle Abenteuer.
Von einem weiteren Auto war ein Filmstar aus Fleisch und Blut bei seinem Museumsbesuch im Juni ganz begeistert: Wolfgang Stumph begegnete seinem hellblauen Trabant aus der Komödie „Go Trabi Go“ und machte umgehend eine Liegeprobe im berühmten Dachzelt.
Für eine ganz andere Filmkategorie steht der Audi 200 Quattro, in dem James Bond sowjetischen Agenten nachjagte.

Im futuristischen Audi RSQ aus dem Kinofilm „I, ROBOT“, der vor zwei Jahren entstand, rettet Will Smith die Welt des Jahres 2035 vor den eigentlich als Gehilfen des Menschen agierenden Robotern. Mit dem speziell für den Film gestalteten Mittelmotor-Sportwagen, dessen Türen sich wie Schmetterlingsflügel öffnen und der auf Kugeln läuft, wird der Übergang von der Auswahl der Fahrzeuge nach filmkünstlerischen Prämissen zum „product placement“ sichtbar - der speziellen Entwicklung und Plazierung von Fahrzeugen durch die Industrie.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Doku-mentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
Presse-Information
Zwickau, 30. Mai 2006
Öffnungszeiten des August Horch Museums Zwickau zu Pfingsten 2006
Zum bevorstehenden Pfingstwochenende öffnet das August Horch Museum Zwickau seine Pforten durchgängig von Samstag, den 3. Juni bis Pfingstmontag, den 5. Juni 2006 zwischen 9.30 Uhr und 17.00 Uhr und lädt ein, die über einhundertjährige Zwickauer Automobilbaugeschichte zu erleben.
Das Museum, das als einziges kraftfahrzeugtechnisches Museum Deutschlands seinen Sitz an einer früheren Fertigungsstätte hat, bewahrt große Geschichte in eindrucksvoller Weise. Die Ausstellung im historischen Gebäudeensemble des früheren Audiwerkes läßt auf 3.000 m² Fläche Geschichte und Geschichten wach werden.
Der Besucher gewinnt durch die Einbindung der 80 Großexponate sowie die Vielzahl automobilbezogener Kleinobjekte in auf deren Entstehungszeit bezogene Hintergründe und szenische Darstellungen einzigartige Einblicke. So bieten unter anderem eine Tankstelle der späten 1920er Jahre und der Stand der Auto Union auf einer Automobilausstellung der 1930er Jahre den Rahmen für die repräsentativen Horchwagen, die renommierten Audifahrzeuge sowie die Modelle der Wandererwerke, die durch den Verbund der Auto Union eng mit der Zwickauer Historie verknüpft sind.
Auch die herausragenden Rennsporterfolge der im Werk Horch gefertigten legendären Silberpfeile, die den Namen Zwickaus um die Welt trugen, werden umfassend gewürdigt.
Die DKW Kleinwagen, die maßgeblichen Anteil an der Breitenmotorisierung Deutschlands hatten, präsentieren sich innerhalb einer Straßenszene, die den Besucher aus der Vorkriegs- in die Nachkriegszeit führt. Hier laden der begehbare Tante Emma Laden und die liebevoll gestalteten Auslagen der Geschäfte zum Bummeln und Verweilen ein.
Die funktionstüchtige Transmissionswerkstatt sowie der Motorenprüfstand, auf dem ein Horch Achtzylindermotor in Aktion gezeigt werden kann, zeigen unter anderem die Fahrzeugfertigung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Neben der Herstellung der technischen Seite des Automobils werden auch der Karosseriebau und die Gestaltung an Hand von beeindruckenden Großexponaten und Modellen dargestellt. Das noble Image zeigt die inszenierte Eingangssituation eines Hotels mit zwei Horchfahrzeugen. Ein Rundkino in diesem Abschnitt setzt die Geschichte des Automobilbaues filmisch in Szene.
Bei einem Blick in das Arbeitszimmer des Kraftfahrtpioniers August Horch ist große Vergangenheit in einmaliger Weise authentisch spürbar. Die im Stile der 1930er Jahre eingerichtete Direktionsvilla der Audi Werke, die auch Horchs Wohnsitz gewesen ist, kann ebenfalls besichtigt werden.
Die Epoche nach 1945 war zunächst durch die Nutzfahrzeugfertigung und die Produktion von Modellen der Vorkriegszeit gekennzeichnet. Mit den 1950er Jahren setzt dann die Ära des Trabant mit seinen verschiedenen Entwicklungsstufen ein, die an der für jene Zeit so typischen Garage, mit vielfältigem Werkzeug und reichhaltigen Ersatzteilvorräten, noch einmal lebendig wird. Prototypen und Modelle von Fahrzeugen, die unter den wirtschaftlichen Bedingungen der DDR nicht zur Fertigung gelangten, legen Zeugnis von der ungebrochenen Innovationskraft der Zwickauer Automobilbauer ab.
Den Automobilbau der Gegenwart dokumentieren Volkswagen-Modelle, die am Standort Mosel produziert wurden.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
August Horch Museum Zwickau GmbH
Rudolf Vollnhals
Tel. (0375) 27 17 38 0
(0841) 89 33 45 5
Fax (0375) 27 17 38 11
(0841) 89 36 54 4
Presse-Information
Zwickau, 11. April 2006
Öffnungszeiten des August Horch Museums Zwickau zu Ostern
Zum bevorstehenden Osterfest öffnet das August Horch Museum Zwickau seine Pforten durchgängig von Karfreitag, den 14. April 2006 bis Ostermontag, den 17. April 2006 zwischen 9.30 Uhr und 17.00 Uhr und lädt zur Zeitreise durch die über einhundertjährige Geschichte des Zwickauer Automobilbaues ein.
Das Museum, das als einziges kraftfahrzeugtechnisches Museum Deutschlands seinen Sitz an einer früheren Fertigungsstätte hat, bewahrt große Geschichte in eindrucksvoller Weise. Die Ausstellung im historischen Gebäudeensemble des früheren Audiwerkes lässt auf 3.000 m² Fläche Geschichte und Geschichten wach werden.
Der Besucher gewinnt durch die Einbindung der 80 Großexponate sowie die Vielzahl automobilbezogener Kleinobjekte in auf deren Entstehungszeit bezogene Hintergründe und szenische Darstellungen einzigartige Einblicke. So bieten unter anderem eine Tankstelle der späten 1920er Jahre und der Stand der Auto Union auf einer Automobilausstellung der 1930er Jahre den Rahmen für die repräsentativen Horchwagen, die renommierten Audifahrzeuge sowie die Modelle der Wandererwerke, die durch den Verbund der Auto Union eng mit der Zwickauer Historie verknüpft sind.
Auch die herausragenden Rennsporterfolge der im Werk Horch gefertigten legendären Silberpfeile, die den Namen Zwickaus um die Welt trugen, werden umfassend gewürdigt.
Die DKW Kleinwagen, die maßgeblichen Anteil an der Breitenmotorisierung Deutschlands hatten, präsentieren sich innerhalb einer Straßenszene, die den Besucher aus der Vorkriegs- in die Nachkriegszeit führt. Hier laden der begehbare Tante Emma Laden und die liebevoll gestalteten Auslagen der Geschäfte zum Bummeln und Verweilen ein.
Die funktionstüchtige Transmissionswerkstatt sowie der Motorenprüfstand, auf dem ein Horch Achtzylindermotor in Aktion gezeigt werden kann, zeigen unter anderem die Fahrzeugfertigung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Neben der Herstellung der technischen Seite des Automobils werden auch der Karosseriebau und die Gestaltung an Hand von beeindruckenden Großexponaten und Modellen dargestellt. Das noble Image zeigt die inszenierte Eingangssituation eines Hotels mit zwei Horchfahrzeugen. Ein Rundkino in diesem Abschnitt setzt die Geschichte des Automobilbaues filmisch in Szene.
Bei einem Blick in das Arbeitszimmer des Kraftfahrtpioniers August Horch ist große Vergangenheit in einmaliger Weise authentisch spürbar. Die im Stile der 1930er Jahre eingerichtete Direktionsvilla der Audi Werke, die auch Horchs Wohnsitz gewesen ist, kann ebenfalls besichtigt werden.
Die Epoche nach 1945 war zunächst durch die Nutzfahrzeugfertigung und die Produktion von Modellen der Vorkriegszeit gekennzeichnet. Mit den 1950er Jahren setzt dann die Ära des Trabant mit seinen verschiedenen Entwicklungsstufen ein, die an der für jene Zeit so typischen Garage, mit vielfältigem Werkzeug und reichhaltigen Ersatzteilvorräten, noch einmal lebendig wird. Prototypen und Modelle von Fahrzeugen, die unter den wirtschaftlichen Bedingungen der DDR nicht zur Fertigung gelangten, legen Zeugnis von der ungebrochenen Innovationskraft der Zwickauer Automobilbauer ab.
Den Automobilbau der Gegenwart dokumentieren Volkswagen-Modelle, die am Standort Mosel produziert wurden.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
August Horch Museum Zwickau GmbH
Rudolf Vollnhals
Tel. (0375) 3 90 98 95
(0841) 89 33 45 5
Fax (0375) 27 21 39 72
(0841) 89 36 54 4
Zwickau, 3. April 2006.
Langer Donnerstag im August Horch Museum
- Am 6. April Ausstellung bis 21.00 Uhr zu erleben
-
Beleuchtungseffekte rücken Automobilgeschichte in besonderes Licht
Wie jeden ersten Donnerstag im Monat lädt das August Horch Museum Zwickau auch am 6. April wieder zum Langen Donnerstag ein. Die Besucher haben dann bis 21.00 Uhr die Möglichkeit, eine Zeitreise durch die einhundertjährige Zwickauer und westsächsische Automobilbaugeschichte zu unternehmen. Dabei läßt sich die automobile Geschichte in einem ganz anderen Licht erfahren. Die vielfältigen Beleuchtungseffekte lassen in der abendlichen Dämmerung und bei Dunkelheit faszinierende An- und Einblicke zu. Besondere Eindrücke hinterlassen dabei zum Beispiel die erleuchtete Tankstelle, der Stand der Automobilausstellung sowie der festlich beleuchtete Hoteleingang der Vorkriegszeit mit den präsentierten Wagen der Marken Horch, Audi und Wanderer. Unter den hell erleuchteten Gaslaternen des nachgestalteten Abschnitts der Leipziger Straße in Zwickau laden Schaufenster zum Bummeln und Verweilen ein. Hier sind die DKW Kleinwagen zu sehen, mit denen die Breitenmotorisierung in Deutschland begann.
Natürlich sind auch die vorführbare historische Transmissionswerkstatt, Motorenprüfstand und Rundkino zu sehen. Die Villa, in der August Horch mit seiner Familie lebte, erstrahlt im warmen Glanz alter Lüster und Leuchter.
Auch die Nachkriegsentwicklungen, allen voran der weltbekannte Trabant, sind natürlich ins effektvolle Licht gerückt.
Durch die verlängerte Öffnungszeit soll auch all denen, die das Museum zu den normalen Öffnungszeiten noch nicht besuchen konnten, die Möglichkeit geboten sein, automobile Geschichte zu erleben.
Das August Horch Museum bei Dunkelheit - ein ganz besonderes Erlebnis!
Geöffnet ist das Museum jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr, Montag ist geschlossen. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.
August Horch Museum Zwickau GmbH
Rudolf Vollnhals
Tel. (0375) 27 17 38 0
(0841) 89 33 45 5
Fax (0375) 27 17 38 11
(0841) 89 36 54 4
Presse-Information
Zwickau, 25. Januar 2008
Neu: Jahreskarte für August Horch Museum ab sofort erhältlich
- Einmal zahlen und beliebig oft im Jahr das Museum besuchen
- Preis: 13 Euro
Das Zwickauer August Horch Museum reagiert einmal mehr auf Kundenwünsche und bietet ab sofort eine Jahreskarte an, mit der man sich für 13 Euro den mehrmaligen Eintritt in die über 100 Jahre Automobilbau reflektierende Ausstellung für 12 Monate sichern kann. Interessant ist die Jahreskarte für Besucher, die die wechselnden Sonderausstellungen besichtigen oder aber ihren Gästen, Freunden und Verwandten etwas Besonderes bieten wollen. Bereits beim dritten Besuch rechnet sich diese Karte bei einem regulären Eintrittspreis von 5 €.
Liebhabern gehen im August-Horch-Museum angesichts der aufpolierten Modelle von Horch, Audi, Wanderer, DKW, Trabant und VW nicht selten die Pferde durch. Wohlwissend, dass sie sich an jenem geschichtsträchtigen Ort befinden, der über 100 Jahre Automobilgeschichte zeigt. Wer sich gelegentlich auf diese Zeitreise begeben will, ist mit der neuen MuseumsCard herzlich dazu eingeladen.
Geöffnet ist das Museum jeweils Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr, Montag ist geschlossen. Führungen können telefonisch unter (0375) 27 17 38 12 bestellt werden.
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