Donnerstag, 17. Juni 2021
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Nachhaltige Fertigung von E-Fahrzeugen in Zwickau

Das Volkswagen Montagewerk für Elektrofahrzeuge in Zwickau hat einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigen Fertigung getan und 74 Mio. EUR in die Erweiterung seiner Druckerei investiert.

Die Produktion von „Außenhaut-Körperteilen“ wie Türen und Kofferraumdeckeln vor Ort beendet den Transport dieser Teile aus den VW-Werken in Emden und Wolfsburg und spart jährlich 9.000 LKW-Fahrten, was 5.800 Tonnen CO2 entspricht. Laut VW entsprach dies 16% des direkten LKW-Volumens für die Karosserieherstellung im Werk Zwickau.

Zur Unterstützung der Druckerei hat VW eine automatische Stapellinie und ein 30 Meter langes Hochregallager für 23 Mio. Euro installiert.

„Ziel ist es, an allen MEB-Standorten in Europa eine klimaneutrale Produktion zu erreichen, wie dies bereits im Werk Zwickau der Fall ist“, sagte Leiter Produktion und Logistik der Marke VW. "Zwickau ist in dieser Hinsicht der Pionier und Vorbild."

MEB bezieht sich auf die EV-Fahrzeugplattform von VW - die modulare elektrische Antriebsmatrix. Der VW-Konzern stellt auf dieser Plattform in Europa Autos in Zwickau (ID.4, ID.3) und Dresden (ID.3) in Deutschland sowie im Skoda-Werk in Mladá Boleslav, Tschechische Republik (Enyaq iV) her. Im FAW-VW-Joint-Venture-Werk in Foshan und im Joint-Venture-SAIC-VW-Werk in Anting, beide in China, werden Elektrofahrzeuge von der Plattform genommen.

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