Volkswagen Sachsen feiert 20 Jahre Erfolgsgeschichte in Zwickau, Chemnitz und Dresden mit 50.000 Besuchern und einem fulminanten Fest


Stanislaw Tillich lobt das Autobauland Sachsen über Volkswagen hinaus: Neueste Modelle und Premiummarken


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Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Volkswagen Sachsen Chef Joachim Rothenpieler, Volkswagen Betriebsratschef Jens Rothe und Volkswagen Markenvorstand Hubert Waltl und schneiden die fünf Zentner schwere und 2, 5 Quadratmeter große Geburtstagstorte an. Kreiert wurde das süße Monster von der Bäckerei Sens im Mülsener Ortsteil Thurm. Fotos: Theo Stiegler


Volkswagen Sachsen feiert 20 Jahre Erfolgsgeschichte in Zwickau, Chemnitz und Dresden mit 50.000 Besuchern und einem fulminanten Fest


Stanislaw Tillich lobt das Autobauland Sachsen über Volkswagen hinaus: Neueste Modelle und Premiummarken





ZWICKAU, am 9. Juli 2011 – Volkswagen Sachsen feierte am Sonnabend im Moseler Fahrzeugwerk mit 50.000 Besuchern sein 20-Jähriges Bestehen in Sachsen. Rings um das Werk bildeten sich lange Staus bis alle glücklich auf dem Werksgelände anlangten. Dort hatten traditionell die Volkswagenwerker ein riesiges Fest für die Angehörigen ihrer sächsischen Werke von Zwickau über Chemnitz bis Dresden ausgerichtet.
Volkswagen, das sagt ein Besucher, war und ist ein Glücksfall für Sachsen.
Das weiß auch Stanislaw Tillich, der als Ehrengast an diesem Tag die riesige Geburtstagstorte anschneiden durfte.
„Sachsen“, sagt der Gast aus Dresden, „ist ein erfolgreicher Automobilbaustandort. Hier begründete August Horch 1903 den Automobilbau und Volkswagen setzt heute die Erfolgsgeschichte fort. Da haben sich auch andere Automobilbauer angeschlossen. Heute werden neueste Modelle und Premiummarken in Sachsen gebaut.“
Zunächst aber hatte ein anderer dicke Schweißperlen auf der Stirn.
Zuckerbäcker Christian Sens hatte das fünf Zentner schwere und zweieinhalb Quadratmeter große Meisterstück von Torte aus Mehl, Nougat und Zuckerguss über mehrere Tage gefertigt und mit Mühe ins Festzelt transportiert. Im dichten Besuchergedränge hatte der Bäckermeister alle Hände voll zu tun, die Köstlichkeit bis zum Anschnitt unversehrt zu bewahren. Immer wieder sausten Kinder gefährlich nahe an den Kanten der empfindlichen Torte entlang.
Dann endlich kamen die Ehrengäste und futsch war die Herrlichkeit. Unter den langen Messern des Ministerpräsidenten und der Volkwagenchefs entstanden mundgerechte Stücke, die sich die Gäste munden ließen.
Derweil zogen tausende Besucher durch die sonst streng bewachten Fertigungsstätten, Kinder und Ehegatten der Betriebsangehörigen hatten die Gelegenheit, die Arbeitsplätze der VW-Werker zu bestaunen.
Automobilhochzeit nennen die Autobauer den Arbeitstakt, wo erstmals der Motor mit der Karosserie in Berührung kommt. Den Zusammenbau erledigen hier zwar Roboter, aber ohne menschliches Zutun geht auch dies nicht. Volkswagen baut an jedem Werktag über 1200 Autos, dabei sind in Mosel an die 7000 Arbeiter in drei Schichten beschäftigt.
Zwickaus Oberbürgermeisterin Pia Findeiß zeigt sich froh über das Erfolgsmodell VW Mosel in ihrer Stadt. „Besonders freue ich mich“, sagt die Rathauschefin, „dass sich Volkswagen nun auch mehr und mehr zur Stadt hin öffnet.“ Erst kürzlich hatte der Geschäftsführer von VW Mosel Joachim Rothenpieler betont, man sei nicht nur Autobauer, sondern auch Teil dieser Stadt. Volkswagen wird als Hauptsponsor auch das kommende Zwickauer Stadtfest unterstützen. Natürlich fährt die Stadtchefin auch ein in Mosel gebautes Auto, einen kaschmirbraunen Passat mit besonders sparsamem Dieselmotor.
Am Abend hatte dann die Oberbürgermeisterin eine besonders angenehme Aufgabe: Sie zog aus tausenden Losen den Hauptgewinn zu Fest, eine nagelneuen Golf.
Bis in den späten Abend sorgen bekannte Bands, wie die „Spider-Murphy-Gang“ oder der „Hermes-House-Band für Stimmung für Jung Und Alt auf den Werksgelände, wo sich noch vor 20 Jahren Fuchs und Hase gute Nacht sagten.
Theo Stiegler

Volkswagen Sachsen feierte am Sonnabend im Moseler Fahrzeugwerk mit 50.000 Besuchern sein 20-Jähriges Bestehen.
Klein Wiebke Pöch, dreieinhalb Jahre alt, aus Chemnitz übt sich hier auf den Spuren von Papa als künftige Lackiererin an einem Golf.
Fotos: Stiegler


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