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Daniel Barenboim krönt das Schumannfest zum 200. Geburtstag des Komponisten
Marie-Elisabeth Hecker glänzt in ihrer Heimatstadt als international erfolgreiche CellistinZWICKAU, 8. Juni 2010 – Auf Daniel Barenboim mit seinem Orchester, der Berliner Staatskapelle, hatten die Zwickauer lange gewartet. Genau genommen fünf Jahre. 2005 hatte der weltberühmte Dirigent von der Stadt Zwickau den „Robert-Schumann-Preis“ verliehen bekommen. Hatte den Preis allerdings nach Berlin nachgetragen bekommen. Zu viele Verpflichtungen hielten Barenboim damals davon ab, den Preis in Zwickau entgegen zu nehmen. Damals versprach Barenboim, ich gebe dafür in Zwickau ein Konzert. Die Oberbürgermeisterin von Zwickau, Pia Feindeiß. damals Kulturbürgermeisterin: „Dass es nun zum 200. Geburtstag von Robert Schumann geklappt hat, ist umso schöner.“ Aber bevor die fulminanten Klänge der „Frühlingssinfonie“ durch das festliche Ambiente der Zwickauer „Neuen Welt“ brausen konnten, war noch Politikerstunde. Obwohl der Kulturstaatsminister Bernd Neumann lobende Worte für Zwickau, Robert-Schumann und die vorbildliche Kultur in Provinz fand, atmeten die Festgäste im prächtigen Jugendstilsaal der Neuen Welt auf, als endlich die Musiker einzogen. Der Beifall für das berühmte Orchester beendete denn auch die Ministerrede. ![]() Als Solistin für das Konzert für Violoncello hatte Daniel Barenboim selbst die junge Elisabeth Hecker, 23, aus Kirchberg auserwählt.
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