Robert-Schumann-Stadt Zwickau - Termine im Schumannhaus und in der Stadt

siehe auch Schumannpreis 2007 geht an Anton Kuerti und Margit L. McCorkle
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Schumann-Gala am 27. September 2007 - Die Stadt Zwickau ehrt Robert Schumann
- Zwickauer Musiktage im Juni 2009
- Das Schumannjahr 2010 im Überblick
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SCHUMANN-JAHR 2010 im städtischen Kalender
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Das SCHUMANN-FEST im Juni 2010

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Rechtzeitig zum großen Jubiläumsjahr - Robert Schumann wurde am 8. Juni 1810 in Zwickau geboren - erscheint ein Buch über Schumann in seiner Heimatstadt " „… und denke an mein theures Zwickau – Robert Schumanns Kindheit und Jugend“


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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

"Klavierissimo" Bekanntes und Unbekanntes zu vier Händen


Unter dem Titel „Klavierissimo“ lädt das Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 am Sonntag, dem 25. April 2010, um 17 Uhr, zu einem Konzert mit dem Klavierduo Shoko Hayashizaki und Michael Hagemann ein. Gespielt wird vierhändig an einem Klavier, aber auch verteilt an zwei Flügeln – ein wahrer Tastenzauber auf immerhin 176 einzelnen Tasten.
Auf dem Programm steht Bekanntes und Unbekanntes: Schumanns Andante und Variationen für zwei Klaviere op. 46 gehört zu den Juwelen des Repertoires. Ursprünglich hatte Schumann das Stück für zwei Klaviere eigentlich zusammen mit Horn und Violoncello konzipiert. Diese Version wird am 16. Mai im Rahmen des Museumstags im Robert-Schumann-Haus zu hören sein. Mendelssohns Geister sollen der Erzählung nach Schumann das Thema seiner letzten Düsseldorfer Komposition eingegeben haben und Brahms griff dieses Thema in seinen Schumann-Variationen für Klavier zu vier Händen op. 23 auf.
Weitgehend unbekannt ist hingegen der Komponist Robert Fuchs, von dem Zehn Walzer erklingen. Clara Schumann machte Fuchs das Kompliment: „Ich finde Ihre Kompositionen so natürlich fließend, feinsinnig, oft träumerisch nobel, durchaus immer wohlklingend, daß ich wahres Behagen dabei empfinde.“
Besonderes Interesse verdient das Konzert durch eine weitere Komposition Robert Schumanns: Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52 nannte Schumann eine zeitweilig auch als Sinfonietta bezeichnete Komposition aus dem Jahr 1841, das fast ausschließlich der Orchestermusik gewidmet war. In der Orchesterversion, die Schumann schließlich 1846 veröffentlichte, wird das Werk häufig gespielt. Unbekannt ist jedoch, dass Schumann die Komposition mehreren Verlegern in einer Umarbeitung zu einem vierhändigen Klavierwerk anbot, die Orchesterversion zeitweilig gar nicht herausgeben wollte. In dieser Klavierfassung ist das Werk nun im Rahmen des Zwickauer Schumann-Jahrs zu hören.
Seit ihrem Studium an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Robert Bohnke vor 25 Jahren spielen Shoko Hayashizaki und Michael Hagemann als Klavierduo zusammen. Außergewöhnliche Programmgestaltung wurde ihr Markenzeichen, so etwa die Produktion „Ein Lichtstrahl hat mich gestreift – Alma und Josef“ über Alma Mahler-Werfel und ihren blinden Kompositionslehrer Josef Labor, welches sie auch als CD veröffentlichten. Sie konzertieren in aller Welt, häufig mit Uraufführungen ihnen gewidmeter oder von Michael Hagemann selbst komponierten Werke. In ihrem Repertoire finden sich neben klassischen Kompositionen für Klavier zu vier Händen oder zwei Klaviere auch Arrangements von Tangos (mit Schlagzeug), literarisch-musikalische Programme und Kinderveranstaltungen. Als Dozenten für Klavier zu vier Händen geben sie ihre Erfahrungen an Nachwuchskünstler weiter.
Restkarten zu 10 Euro (7,50 Euro) können an der Kasse des Robert-Schumann-Hauses erworben oder unter 0375 81885116 oder schumannhaus@zwickau.de bestellt werden.
Kontakt für Rückfragen:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau Telefon 0375 215269, Fax 0375 281101
E-Mail.: thomas.synofzik@zwickau.de

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 101 vom 23. März 2010
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Am kommenden Sonntag: Leipziger Gewandhaus-Musiker im Zwickauer Robert-Schumann-Haus


Zwar hat Zwickau das ältere Gewandhaus, Leipzig aber das traditionsreichere Gewandhausorchester. Musiker des Leipziger Gewandhauses sind nun am Sonntag, dem 28. März um 17 Uhr im Zwickauer Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 zu Gast: Sebastian Breuninger, erster Konzertmeister am Leipziger Gewandhaus, Solobratschist Gareth Lubbe und Solocellist Christian Giger haben gemeinsam mit der Pianistin Yuka Kabayshi ein buntes kammermusikalisches Programm zusammengestellt.
Das Konzert beginnt mit dem Streichtrio D 581 von Franz Schubert, dem zweiten und umfangreicheren der zwei B-dur-Werke Schuberts in dieser Besetzung. Schubert komponierte es als 20-jähriger, das viersätzige Stück zeichnet sich durch seinen durchweg leichten Charakter aus. Auch das Schlussstück, das Klavierquartett c-moll op. 13 von Richard Strauss ist ein jugendliches Werk, im Alter von 21 Jahren komponiert. Das Stück steckt voll origineller Ideen und überrascht vielfach durch unvermutete Stimmungswechsel. Im Zentrum des Programms steht Robert Schumanns Klaviertrio op. 63 in der leidenschaftlichen Tonart d-moll, das der Zwickauer Komponist 1847 in Dresden komponierte.
Seit 2001 ist Sebastian Breuninger 1. Konzertmeister des Gewandhausorchesters Leipzig, nachdem er die gleiche Position vier Jahre lang im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin bekleidet hatte. Der gebürtige Johannesburger Gareth Lubbe debütierte im Alter von 9 Jahren als Geiger in Johannesburg. Nach anfänglichen Studien in Südafrika, setzte er seine Ausbildung an der Kölner Musikhochschule fort. Ein Aufbaustudium Bratsche in Lübeck schloss sich an. Der gebürtige Schweizer Christian Giger studierte an der Kölner Musikhochschule bei Boris Pergamenschikow und dem Amadeus Quartett. 1992 beendete er sein Studium mit Auszeichnung und wurde im gleichen Jahr als Solocellist im Leipziger Gewandhausorchester engagiert. Die in Tokio geborene Pianistin Yuka Kobayashi studierte an der Hochschule ihrer Heimatstadt und an der Frankfurter und Kölner Musikhochschule bei Günter Ludwig, Hartmut Höll und dem Amadeus Quartett. 2002 debütierte sie mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt in Leipzig und konzertiert regelmäßig bei Musikfestivals wie dem MDR-Musiksommer oder dem Schleswig-Holstein-Festival.
Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro.Vor dem Konzert findet ab 16 Uhr die Vernissage der neuen Sonderausstellung „100 Jahre Schumann-Sammlung in Zwickau – Kostbarkeiten und Höhepunkte“ in Anwesenheit von Bürgermeister Bernd Meyer statt. Der Eintritt dazu ist frei.
Kontakt für Rückfragen: Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau Telefon 0375 215269, Fax 0375 281101 E-Mail.: thomas.synofzik@zwickau.de

Aus launiger Kneipenidee wird Musik für den Konzertsaal



ZWICKAU – Thomas Synofzik ist Schumannexperte, der Chef des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau kennt auch viele Geschichten über den berühmtesten Sohn der Stadt Zwickau, die nicht gedruckt oder anderweitig ausgetreten wurden.
Synofzik erzählt die Anekdote, wie eines von Schumanns ersten Meisterwerken entstand:
August und Otto Abegg waren Studienfreunde des 20 Jahre alten Robert Schumann. Bei einer Tour mit seinen Freunden durch die Kneipen von Heidelberg kam dem launigen Schumann die Idee: „Abegg hört sich gut an“, A, B, E, G, G, klimperte der angehende Komponist auf dem Klavier im Walzertakt. In der Folge entstanden daraus die Abegg-Variationen, das erste gedruckte Musikwerk des jungen Komponisten. Es erschienen vier Abegg-Variationen mit Finale als Klaviersolo. Der Vorsatz, daraus ein erstes großes Stück für Klavier und Orchester zu machen, hatte Schumann ad acta gelegt.
Dem Karlsruher Musikwissenschaftler Joachim Draheim ist es gelungen, zu Schumanns Klavierstück „Abegg-Variationen“ die originale Orchesterversion zu rekonstruieren. In Bonner Archiven fand Draheim Noten dazu in den so genannten „Bonner Skizzenbüchern“ vollständige Entwürfe zum Werk.
Das etwa zehnminütige Orchester-Werk der Abegg-Versionen wird weltweit erstmals am Donnerstag 18. März im Zwickauer Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ in Zwickau seine Uraufführung erleben. Zur Aufführung bringen es der Londoner Pianist Florian Uhlig und das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau unter Leitung von Georg-Christoph Sandmann.
Das Schumann-Haus teilt weiter zum Konzert mit: Die Uraufführung wird umrahmt von Mozarts „Don Giovanni“-Ouvertüre KV 527 und einem weiteren Variationswerk für Klavier und Orchester: Chopins selten gespielten Variationen über „Là ci darem la mano“ aus Mozarts „Don Giovanni“, entstanden ebenfalls in den Jahren um 1830. Schumann schrieb darüber seine begeisterte erste Musikkritik: „Hut ab meine Herren, ein Genie betritt die Bühne“, schrieb Schumann und machte dadurch Chopin in Deutschland bekannt.
Als weitere Schumann-Rarität bietet das Konzert den Scherzo-Satz einer unvollendeten Sinfonie in c-moll, an der Schumann im September 1841 arbeitete. Nachdem der Sinfonie-Plan verworfen war, veröffentlichte Schumann das Scherzo schließlich zum Klavierstück umgearbeitet in seinen „Bunten Blättern“ op. 99. Das Konzert am 18. März beginnt 19.30 Uhr. Um 19.00 Uhr gibt es für Interessierte eine Konzerteinführung.

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 087 vom 11. März 2010
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:


Welt-Uraufführung: Schumanns Abegg-Variationen als Orchesterversion zu hören



Knapp drei Monate vor dem 200. Geburtstag von Robert Schumann wartet die Stadt Zwickau mit einer Weltpremiere auf: Dem Karlsruher Musikwissenschaftler Joachim Draheim ist es gelungen, zu Schumanns Klavierstück „Abegg-Variationen“ die originale Orchesterversion zu rekonstruieren. Das etwa zehnminütige Werk ist weltweit erstmals am 18. März im Zwickauer Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ in der Leipziger Straße 182 zu erleben. Zur Aufführung bringen es der Londoner Pianist Florian Uhlig und das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau unter Leitung von Tobias Engeli.

Als 20-jähriger Student saß Robert Schumann eines Abends mit seinen Kommilitonen August und Otto Abegg bei einer „Kneiperei“, wie er in seinem Tagebuch schrieb, zusammen. Da sich der Nachname seiner Studienfreunde komplett in Noten umsetzen lässt, improvisierte Schumann aus dem Stegreif einen Walzer auf die Tonfolge A,- B,- G,- G. Zu diesem Thema komponierte er in der Folge mehrere Variationen und wollte daraus sein erstes großes Stück für Klavier und Orchester machen. 1831 entschloss sich Schumann jedoch, das Werk zunächst nur als Klaviersolowerk – ohne Orchesterbegleitung - zu veröffentlichen. Es erschienen vier Abegg-Variationen mit Finale.
Der Schumann-Forscher Joachim Draheim entdeckte nun vor kurzem, dass zu der ursprünglichen Orchesterversion in den so genannten „Bonner Skizzenbüchern“ vollständige Entwürfe existieren. Hier beginnt das Werk mit einer bisher völlig unbekannten 40-taktigen Orchester-Einleitung. Darüber hinaus fand Draheim eine brillante fünfte Variation, die Schumann ebenfalls unveröffentlicht ließ. Auch sie wird nun in Zwickau erstmals erklingen.

Die Uraufführung wird umrahmt von Mozarts „Don Giovanni“-Ouvertüre KV 527 und einem weiteren Variationswerk für Klavier und Orchester: Chopins selten gespielten Variationen über „Là ci darem la mano“ aus Mozarts „Don Giovanni“, entstanden ebenfalls in den Jahren um 1830. Schumann schrieb darüber seine begeisterte erste Musikkritik und machte dadurch Chopin in Deutschland bekannt. 2010 jährt sich nicht nur der 200. Geburtstag Schumanns, sondern auch derjenige Chopins.
Als weitere Schumann-Rarität bietet das Konzert den Scherzo-Satz einer unvollendeten Sinfonie in c-moll, an der Schumann im September 1841 arbeitete. Nachdem der Sinfonie-Plan verworfen war, veröffentlichte Schumann das Scherzo schließlich zum Klavierstück umgearbeitet in seinen „Bunten Blättern“ op. 99. Am Abschluss erklingt die Sinfonie Nr. 1 H. 289 von Bohuslav Martinu.
Das Konzert am 18. März beginnt 19.30 Uhr. Um 19.00 Uhr gibt es für Interessierte eine Konzerteinführung.

Kontakt für Rückfragen:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau Telefon 0375 215269, Fax 0375 281101
E-Mail.: thomas.synofzik@zwickau.de


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 065 vom 25. Februar 2010
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

85 JAHRE ALTE SCHELLACK-RARITÄT IM SCHUMANN-HAUS


Langer Museumsabend am 3. März

Schumanns „Frühlingssinfonie“ steht im Mittelpunkt des langen Museumsabends am 3. März im Robert-Schumann-Haus. Ab 18.30 Uhr präsentiert und erläutert Direktor Dr. Thomas Synofzik dann Aufnahmen des populären Werks des 1810 in Zwickau geborenen Komponisten. Zu den besonderen Raritäten gehört die 1925 entstandene Schellack-Aufnahme mit Hans Pfitzner, die auf einem ebenso alten Grammophon abgespielt wird. Das Robert-Schumann-Haus hat an diesem Tag, wie an jedem ersten Mittwoch im Monat, nicht nur bis 17 Uhr, sondern bis 20 Uhr geöffnet. Dauer- und Sonderausstellung können während der Sonderöffnungszeit zum ermäßigten Eintritt von zwei Euro besichtigt werden.

Von Schumanns „Frühlingssinfonie“ besitzt das Robert-Schumann-Haus über 50 Aufnahmen. Darunter sind zum Teil auch mehrfache Einspielungen mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach oder Leonard Bernstein. Die vor 85 Jahren entstandene Schellack-Aufnahme mit Hans Pfitzner, die an diesem Abend vorgestellt wird, wurde bisher nicht auf CD veröffentlicht. Hans Pfitzner (1869-1849) ist heute vor allem als Komponist bekannt, war aber in den 1920er Jahren einer der berühmtesten Dirigenten. Robert Schumann galt sein besonderes Interesse, sogar eine Biographie über den Komponisten plante er zu schreiben. Das erst vor kurzem wieder spielbar gemachte Grammophon aus dem Jahr 1925 – eine Spende der Deutschen Grammophon-Gesellschaft an das damalige Zwickauer Schumann-Museum – erlaubt die Wiedergabe der alten Schellack-Schätzchen „unplugged“, ohne Elektrizität. Einen interessanten Klang-Vergleich bieten die seit Anfang der 1990er Jahre erschienenen Einspielungen mit Orchestern auf Originalinstrumenten mit Dirigenten wie Roy Goodman, John Eliot Gardiner oder Philippe Herreweghe.

Besucht werden kann dann natürlich auch die Sonderausstellung „Aus literarischem Hause“, die dem Vater Robert Schumanns gewidmet ist. August Schumann übernahm im Geburtsjahr Roberts einen drei Jahre zuvor mit seinem Bruder Friedrich gegründeten Buchverlag selbständig als alleiniger Eigentümer. Hier erschienen in den nächsten Jahrzehnten hunderte Bände von Klassikerausgaben im Taschenformat, womit August Schumann und sein Zwickauer Verlag – lange vor Unternehmungen wie der Reclamschen Universalbibliothek – zum Urvater des deutschen Taschenbuchs wurde. Präsentiert werden im Robert-Schumann-Haus unter anderem diese frühen Taschenbücher, handschriftliches Material, Bilder, Siegelabdrücke oder die originale Münzwaage aus dem Besitz August Schumanns, wie er sie 200 Jahre zuvor am selben Ort zur Umrechnung der Währungen in den verschiedenen deutschen Teilstaaten einsetzte. Ein besonderes Augenmerk wird schließlich auf die Auseinandersetzung Robert Schumanns mit den Verlagsprodukten seines Vaters gelegt: die Mitarbeit beim Verfassen von biographischen Beiträgen für die Porträt-Sammlung, Übersetzungen fremdsprachiger Texte und Vertonungen u. a. von Texten Lord Byrons.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 066 vom 1. März 2010
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Internationale Schumann-Filmproduktion hat in Zwickau Premiere Hauptdarstellerin Marie Versini kommt am 20. März in die Robert-Schumann-Stadt



Vielen ist sie vor allem bekannt als die Schwester Winnetous in den legendären Karl May-Filmen: Marie Versini. Dass sie auch das ernsthafte Genre beherrscht, beweist die französische Schauspielerin nicht zuletzt in und mit dem Film „Hommage an Robert Schumann“.
Durch die inhaltliche und organisatorische Unterstützung das Schumann-Netzwerk und des StadtMuseum Bonn konnte dieser Film 2009/2010 produziert werden. Die wohl einzige internationale Produktion ihrer Art anlässlich des Schumann-Jahres 2010, mit dem die Musikwelt den 200. Geburtstag des Komponisten feiert, wird in Zwickau erstmals am 20. März um 17 Uhr im CineStar Astoria Zwickau zu sehen sein. Kostenlose Reservierungskarten für die Vorführung, an der die Hauptdarstellerin selbst teilnimmt, sind ab 2. März an der Museumskasse des Robert-Schumann-Hauses erhältlich.
Marie Versini und ihr Mann Pierre Viallet widmeten sich bereits 1963 Robert Schumann. Im Mittelpunkt stand damals die Beziehung zu Clara. Der so entstandene Film war Teil einer Serie von Komponistenporträts, die der 1918 geborene Pierre Viallet für das französische Fernsehen geschaffen hat. In dem neuen Film begibt sich Marie Versini im Dialog mit dem Pianisten Timur Sergeyenia erneut auf die Suche nach dem Leben und Werk Robert Schumanns und seiner schicksalhaften Verbindung mit Clara Schumann. Durch die Einbettung der vor etwa 40 Jahren gedrehten Filmsequenzen mit Marie Versini als junger Clara scheint die Erzählerin mit der Person Clara Schumanns zu verschmelzen, die ihren Mann um 40 Jahre überlebte und den Blick zurück wagt.
Die französische Schauspielerin Marie Versini (geboren am 10. August 1940 in Paris) spielte in fünf Karl-May-Filmen, darunter als Nscho-tschi neben Pierre Brice und Lex Barker in Winnetou I mit. 1969 erregte sie in Frankreich Aufsehen in der Fernsehadaption von William Shakespeares "Sommernachtstraum", in der sie als Hippolyta auftrat. Bis in die 80er-Jahre wirkte sie noch an Fernsehproduktionen mit. Bereits 1974 heiratete Versini den Schriftsteller und Regisseur Pierre Viallet.
Die Vorführung am 20. März im CineStar Astoria beginnt um 17 Uhr. Es schließt sich eine Podiumsdiskussion mit Marie Versini an, die von Stefan Bausch, Operndirektor des Theaters Plauen-Zwickau, moderiert wird. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung im Schumann-Jahr 2010 ist frei. Die Reservierungskarten für diese Vorstellung können ab 2. März 2010 im Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 abgeholt werden (Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr, Samstag/ Sonntag: 13 bis 17 Uhr). Restkarten sind am Veranstaltungstag ab 16 Uhr im CineStar Astoria erhältlich.

Informationen zum Film: „Hommage an Robert Schumann“ Frankreich / Deutschland 2010, 76 Minuten Ein Film von Pierre Viallet Mit Marie Versini, Timur Sergeyenia Klavier: Timur Sergeyenia Drehbuch und Regie: Pierre Viallet, Kamera:Volker Noack, Stefan Koch, Ton: Christoph Münch, Künstlerische Ausstattung: Elisabeth Chabannes, Schnitt: John Geiter
Idee und Organisation: Joachim Watzlawik Produktionsleitung: Uwe Hanke Produktion und Vertrieb: Schönemetzer Filmproduktion, Köln Sprache: deutsch/französisch mit Untertiteln französisch/deutsch
STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 050 vom 17. Februar 2010

Kammerkonzert im Robert-Schumann-Haus:

Schumann Plus II: "Saitenwechsel" mit der Geigerin
Christiane Edinger und dem Pianisten Klaus Hellwig



Unter dem Motto "Saitenwechsel" lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Hauptmarkt 5 am Sonntag, dem 28. Februar 2010, um 17 Uhr, zu einem Konzert mit Christiane Edinger (Violine) und Klaus Hellwig (Klavier) ein. Auf dem Programm stehen die Violinsonate Nr. 1 a-Moll op. 105 von Robert Schumann, die Violinsonate Nr. 3 d-Moll op. 108 vom Schumann-Freund Johannes Brahms und die Violinsonate E-Dur op. 60 des Breslauer Komponisten Eduard Franck.

Franck, heute nahezu unbekannt, war Schüler Felix Mendelssohn Bartholdys und mit Schumann und Brahms bekannt. Schumann attestierte ihm in seiner Neuen Zeitschrift für Musik "Ernst der Ansicht" und "Leichtigkeit der Kombination". Schumanns Violinsonate op. 105 entstand 1851 in Düsseldorf, der energiegeladene Schlusssatz ist einer der Höhepunkte der gesamten Schumannschen Kammermusik. Brahms dritte Violinsonate wurde 1889 veröffentlicht und ist die umfangreichste seiner Sonaten.

Christiane Edinger, gebürtige Potsdamerin, debütierte 19jährig als Solistin mit dem Berliner Philharmonischen Orchester. Seitdem konzertierte sie mit fast allen großen Orchestern der Welt. Ihr Repertoire umfasst Werke des Barock genauso wie der Moderne. Seit 1994 ist sie als Professorin für Violine an der Musikhochschule Lübeck tätig. Zu ihren zahlreichen CD-Einspielungen gehören die kompletten Violinsonaten von Eduard Franck (2007). Für die von Dr. Ute Bär herausgegebene praktische Ausgabe der Schumannschen Violinsonaten übernahm sie die streicherpraktische Einrichtung.
Ihr Kammermusikpartner an diesem Abend ist der Pianist Klaus Hellwig, in Zwickau nicht zuletzt als langjähriger Jury-Vorsitzender des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs bekannte. Seit 1980 ist Klaus Hellwig Professor für Klavier an der Universität der Künste in Berlin.

Karten zum Preis von 10 Euro (erm. 7,50 Euro) sind erhältlich an der Kasse des Robert-Schumann-Hauses, vorherige Reservierung ist dringend empfohlen. Das Konzert ist Teil der vierwöchentlich sonntags stattfindenden Kammermusikanrechtsreihe Schumann Plus.



Kontakt für Rückfragen:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau
Telefon 0375 215269
E-Mail: thomas.synofzik@zwickau.de


STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 028 vom 25.01.2010

Kammerkonzert - Schumann Plus I "Piano solo"


UNGARISCHER MEISTERPIANIST IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS




Am Sonntag, dem 31. Januar, um 17 Uhr eröffnet das Robert-Schumann-Haus seine diesjährige Sonntagskonzertreihe mit einem Konzert des ungarischen Pianisten Balázs Szokolay. Das Programm kombiniert Werke der beiden Komponistenfreunde Robert Schumann und Frédéric Chopin, die beide vor zweihundert Jahren, 1810, geboren wurden. So spielt Szokolay die von Schumann mit Widmung an Frédéric Chopin versehenen Kreisleriana op. 16 und von Chopin die Ballade Nr. 2, die Robert Schumann gewidmet ist. Außerdem erklingt Schumanns Humoreske, dem ersten Werk dieser Gattung, die später u.a. von Antonin Dvoràk aufgegriffen wurde. Außerdem stehen Klavierstücke von Johannes Brahms auf dem Programm.
Balázs Szokolay, geboren 1961 in Budapest, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspielen. Nach Abschluss des Studiums an der Franz-Liszt Musikhochschule in Budapest bei György Kurtàg, Ferenc Rados u. a. studierte er in München und Moskau, wo er von Amadeus Webersinke, Ludwig Hoffman und Yvonne Lefebure unterrichtet wurde. Seine internationale Konzertkarriere begann 1983, als er in Belgrad für den erkrankten Nikita Magaloff einsprang. Zwischen 1973 und 1990 war Balázs Szokolay Preisträger bei insgesamt 14 Wettbewerben, so beim Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau 1981, in Leeds, Brüssel und Budapest. Seit 1987 ist er Lehrer an der Franz-Liszt Hochschule in Budapest und gibt Meisterkurse in aller Welt. 2001 wurde er mit dem Liszt-Preis der ungarischen Regierung ausgezeichnet. Balázs Szokolay gab Konzerte in über 30 Ländern als Solist und Kammermusiker; zahlreiche CD-Einspielungen belegen das breite Repertoire des Ungarn. Besonders populär wurde eine mehrteilige CD-Reihe mit romantischen Klavierstücken.

Vorherige Platzreservierung ist ratsam, Karten sind zum Preis von 10 € (erm. 7,50 €) im Robert-Schumann-Haus erhältlich. Ein Anrecht für die von Januar bis Mai und August bis Oktober in vierwöchentlichem Abstand stattfindenden Konzerte bietet mehr als 25% Ersparnis. Die traditonsreiche Konzertreihe mit internationalen Meistersolisten hat in diesem Jahr den Namen „Schumann Plus“ erhalten, da die breitgefächerten Programme der Konzerte doch stets einen Schumann-Bezug enthalten. Daneben gibt es – zweiwöchentlich versetzt – speziell zum Schumann-Jahr eine zusätzliche Samstagskonzertreihe, in der Nachwuchskünstler ausschließlich Musik von Robert Schumann zur Aufführung bringen.
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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 009 vom 8. Januar 2010
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

SCHUMANN-JAHR 2010: JUNGE KÜNSTLER SPIELEN SCHUMANN
Auftakt für Konzertreihe am 16. Januar




Robert Schumann für die Jugend – die Jugend für Schumann: in zahlreichen Werken hat sich Schumann wie kaum ein anderer Komponist vor (und nach) ihm den Jugendlichen gewidmet. In seinem Jubiläumsjahr ehren junge Künstlerinnen und Künstler der Hochschule für Musik FRANK LISZT Weimar den Zwickauer Komponisten mit der Aufführung seiner Klavierkompositionen sowie zahlreicher Kammermusikwerke und Lieder.

Den Auftakt der Reihe bildet das Konzert am Samstag, 16. Januar, um 17 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau, in dem Studierende der Klasse Prof. Gerlinde Otto auftreten. Den späten „Gesängen der Frühe op. 133“, die Schumann 1853 binnen dreier Tage in Düsseldorf komponierte und die er noch in der Heilanstalt Endenich Korrektur las, stehen die beiden frühen Kompositionen „Klaviersonate Nr. 1 fis-Moll op. 11“ (1833-1835) und „Novelletten op. 21“ (1838) gegenüber.

Die Konzerte „Junge Künstler spielen Schumann“ finden stets samstags um 17 Uhr, in zunächst vierwöchentlichem Abstand statt. Die weiteren Veranstaltungen finden am 13. Februar und 13. März statt, danach am 8. Mai, 31. Juli und 18. Dezember.

Die Reihe des gesamten Klavierwerks wird aufgefüllt durch eine Aufführung des kompletten „Albums für die Jugend“ op. 68 mit Schülern des Zwickauer Robert-Schumann-Konservatoriums am Dienstag, dem 22. Juni. Am Samstag, dem 3. Juli, spielen die amerikanischen Pianisten Ruskin King Cooper und Hilary Demske im Rahmen einer langen Museumsnacht im Robert-Schumann-Haus u.a. die Fugen op. 72 und die Märsche op. 76, am 28. August die japanische Pianistin Hiroko Kudo die Symphonischen Etuden op. 13. Auf originalen Hammerflügeln des Robert-Schumann-Hauses spielt Thomas Synofzik am Samstag, dem 23. Oktober, drei Klavierwerke von Robert Schumann.

Zwei Kammermusikprogramme präsentieren Studenten der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie der Hochschule Carl Maria von Weber Dresden am 16. Mai um 15 Uhr und 16 Uhr unter dem Titel „Schumann in Sachsen“ mit Liedern, Klavier- und Kammermusik, die in Schumanns Leipziger Zeit (1830-1844) und seinen Dresdner Jahren (1845-1850) entstanden ist.

Die Eintrittskarten zu 4 € (ermäßigt 2 €) können ab sofort an der Museumskasse des Robert-Schumann-Hauses zu den gewohnten Öffnungszeiten (Di bis Fr 10 bis 17 Uhr und Sa/So 13 bis 17 Uhr) sowie an der Abendkasse erworben werden. Vorbestellungen sind auch telefonisch unter 0375-81885116 oder unter schumannhaus@zwickau.de möglich.


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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 392 vom 10. Dezember 2009
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau lädt ein:



Ausstellung zum Buchverlag der Gebrüder Schumann und
Schumann auf Russisch mit dem Tenor Sergej Sanatorov




Für den ersten Tag des neuen Jahres gibt es gleich zwei gute Gründe, einen Besuch im Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 einzuplanen. Am Freitag, dem 1. Januar 2010, wird der Direktor der Einrichtung, Dr. Thomas Synofzik, zunächst um 15 Uhr die neue Sonderausstellung „Aus literarischem Hause. Der Buchverlag Gebrüder Schumann“ eröffnen.
Das Jahr 1810 ist nicht nur das Geburtsjahr Robert Schumanns, in diesem Jahr übernahm auch August Schumann den drei Jahre zuvor mit seinem Bruder zusammen gegründeten Buchverlag als alleiniger Eigentümer. Zu sehen werden Kostbarkeiten und Dokumente aus den Beständen des Robert-Schumann-Hauses sein, so etwa eine Münzwaage August Schumanns oder auch die ersten Taschenbücher der deutschen Buchgeschichte, durch die der Vater Robert Schumanns berühmt wurde.

Im Anschluss an die Vernissage am Neujahrstag werden um 16 Uhr der blinde russische Tenor Sergej Sanatorov zusammen mit seiner Kammermusikpartnerin Tatjana Dravenau (Klavier) Lieder von Robert Schumann (u. a. die Dichterliebe op. 48) und Sergej Rachmaninov zu Gehör bringen. Der Titel „Schumann auf Russisch“ ist Programm: Sanatorov singt die Lieder Schumanns in russischer Übersetzung und stellt sich damit in eine Tradition, die mit dem großen Erfolg von Robert und Clara Schumann auf ihrer Russland-Reise 1844 begann. Vor allem ab den 1860er Jahren setzte in Russland eine große Schumann-Begeisterung ein: Schumanns Kompositionen erschienen in russischen Ausgaben und die Lieder mit russischen Texten.

Bereits im letzten Jahr gastierte Sergej Sanatorov vor begeistertem Publikum mit einem Neujahrsprogramm im Robert-Schumann-Haus. Der 1977 in Moskau geborene Sänger studierte an der dortigen Gnessin-Musikakademie bei Nina Šilnikova und Nadežda Jureneva. Neben seiner Gesangstätigkeit ist er auch als Komponist, Pianist und Organist tätig. Er tritt regelmäßig in Konzerten, in Rundfunk und im Fernsehen auf. Er produzierte mehrere CDs, darunter ist seine neueste CD ausschließlich Liedern von Robert Schumann gewidmet, eine andere begibt sich auf das Gebiet der russischen Folklore.

Tatjana Dravenau studierte Klavier an der Folkwang Hochschule Essen, am Royal Welsh College of Music and Drama in Cardiff und an der Hochschule für Musik Detmold. Für ihre Leistungen als Solistin und Liedbegleiterin wurde sie verschiedentlich ausgezeichnet, u. a. von der Deutschen Schubert-Gesellschaft für Liedbegleitung und der John Ireland Society London. Als Vertreterin des Welsh College wurde sie ausgewählt, im Rahmen einer von Sir Simon Rattle geleiteten Beethoven Serie in der Symphony Hall Birmingham zu spielen. Tatjana Dravenau lebt als Pianistin und Liedbegleiterin in Essen und unterrichtet an der dortigen Folkwang Hochschule. Sie hat fünf CDs veröffentlicht, darunter eine Aufnahme von Schumanns Dichterliebe mit dem Tenor Andreas Post.

Der Eintritt zur Vernissage ist frei; der Eintritt für das Konzert kostet 4 Euro (2 Euro ermäßigt). Telefonische Vorbestellungen an der Kasse sind unter Telefon 0375 81885116 möglich. Die Eintrittskarten gibt es dann aber erst vor dem Konzert.


Kontakt für Rückfragen:
Dr. Hrosvith Dahmen (Museumsmitarbeiterin), Tel. 0375 215269,
E-Mail: hrosvith.dahmen@zwickau.de*




SCHUMANN-JAHR 2010

SCHUMANN-FEST 4.-12. Juni 2010
www.zwickau.de

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 306 vom 22. September 2009


"Schumann goes Jazz" Schumannhaus-Direktor wagt Brückenschlag




Unter dem Titel "Von fremden Ländern und Menschen - Schumann goes Jazz" lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Hauptmarkt 5 am Sonntag, dem 27. September, um 16 Uhr, zu einem Brückenschlag zwischen Musik von Robert Schumann und der zeitgenössischen Jazzmusik ein. Am Klavier spielt Thomas Synofzik, der Direktor des Robert-Schumann-Hauses.

Zahlreiche Jazz-Pianisten von Uri Caine bis Joja Wendt haben Schumanns Musik zum Ausgangspunkt für eigene Bearbeitungen genommen. Doch auch schon zu Lebzeiten Schumanns war es üblich, dass Pianisten in ihren Konzerten improvisatorische Einlagen machten. Clara Schumann etwa pflegte den Vortrag von Stücken Robert Schumanns mit improvisierten Vorspielen einzuleiten, die oft ein Schumannsches Motiv als Ausgangspunkt nahmen.

Der Eintritt zu der etwa halbstündigen Veranstaltung ist frei.


Kontakt:
Dr. Hrosvith Dahmen
Tel. 0375 2001320
E-Mail: hrosvith.dahmen@zwickau.de

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 256 vom 31. Juli 2009

Die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. informiert:
Am 5. September 2009 im Zwickauer Gewandhaus:


Dritte Schumann-Gala mit historischem Programm


Am 5. September, 19.30 Uhr, findet im Gewandhaus eine festliche „Schumann-Gala“ statt. Es ist bereits das dritte Konzertereignis einer jährlichen Reihe, die im Jahr 2007 zum 160. Jubiläum des ersten Zwickauer Schumann-Fests (1847) ins Leben gerufen wurde. Veranstalter sind das Theater Plauen-Zwickau und die Robert-Schumann-Gesellschaft e.V.. Auch dieses Mal wird wieder ein historisches Programm vollständig aufgeführt. Musikliebhaber sollten sich dieses Konzert zum Auftakt der neuen Spielzeit keinesfalls entgehen lassen.
Das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickauer unter Leitung von Georg-Christoph Sandmann wird das Programm gestalten. Das Publikum kann sich auf die Solistinnen Mizuka Kano am Klavier (1. Preisträgerin des XV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 2008), und die Sopranistin Maria Gessler freuen. Martin Bargel wird die Sängerin am Flügel begleiten. Wie bereits schon im vergangenen Jahr soll am 5. September 2009 erneut ein Programm eines Benefizkonzertes erklingen, das seinerzeit aufgeführt wurde, um das Zwickauer Robert-Schumann-Denkmals errichten zu können, das allein aus Spendenmittel finanziert wurde. Am 8. Juni 1901 konnte es dann im Beisein von Familienangehörigen und Freunden Robert Schumanns geweiht werden.
Schon zu seinen Lebzeiten war man sich in Zwickau der Bedeutung des großen Sohnes der Stadt bewusst. Alle Aktivitäten gipfelten 1885 in dem Vorhaben, Robert Schumann in seiner Geburtsstadt ein würdiges Denkmal zu errichten. Das Vorhaben stieß seinerzeit sowohl in Zwickau, in ganz Deutschland als auch im Ausland auf großes Interesse und regen Zuspruch. Das belegen mehrere Akten im Zwickauer Stadtarchiv. Darin sind neben Spenden von Einzelpersonen auch die Erlöse von Benefizkonzerten zugunsten des geplanten Zwickauer Denkmals, die in ganz Deutschland und sogar in den USA stattfanden, verzeichnet.
Das Konzert am 19. Februar 1887, dessen Programm am 5. September wieder aufgeführt wird, brachte leider nicht das gewünschte Ergebnis. In einem Bericht im Zwickauer Wochenblatt vom 23. Februar 1887 heißt es diesbezüglich: „Die unmittelbar vor- und nachher stattfindenden Vergnügungen der hiesigen ersten Gesellschaften, sowie die politische Aufregung vor den Wahlen haben es bewirkt, daß der Theatersaal, wenn auch die Zuhörerschaft unsrer besten Gesellschaft angehörte, doch nur zur Hälfte gefüllt war.“ Dazu merkt Dr. Ute Bär, Wissenschaftliche Sekretärin der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau, mit Blick auf die Erfahrungen in der Gegenwart an: „Solche Tendenzen und Überschneidungen sind leider auch heute noch zu verzeichnen und alle Verantwortlichen sollten sich bemühen, so etwas möglichst zu umgehen.“
Zum eigentlichen Programm ist dann aber positiv zu lesen: „Jedoch der andere Zweck, etwas ganz Vorzügliches zu bieten, ist in überraschender Weise erreicht worden.“ Und abschließend heißt es: „Ziehen wir die Summe des Konzertes: es hinterließ den wohltuenden Eindruck, in allen Theilen vom glücklichsten Erfolg gekrönt zu sein.“
Am 5. September wird zu Beginn Ludwig van Beethovens Coriolan-Ouvertüre op. 62 erklingen. Den krönenden Abschluss bildet Robert Schumanns Frühlingssinfonie in B-Dur op. 38, die 1841 unter Leitung des diesjährigen Jubilars Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt wurde. Mizuka Kano übernimmt den Solopart in Frédéric Chopins Klavierkonzert e-Moll op. 11 und trägt mehrere Solowerke von Schumann vor. Bekannte Schumann-Lieder singt Maria Gessler.
Karten sind ab dem 11. August an der Theaterkasse (Telefon 0375 27411 4648) und im Robert-Schumann-Haus (Telefon 0375 81885116) erhältlich.
Internet: www.schumann-zwickau.de
Kontakt: Dr. Ute Bär, Tel. 0375 213757

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU

Medieninfo Nr. 287 vom 28. August 2009
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:

GEBURTSTAGSKONZERT FÜR CLARA" IM ZWICKAUER SCHUMANNHAUS



mit der Sopranistin Eva Kirchner und Prof. Eckart Sellheim (Hammerflügel)

Am Sonntag, dem 13. September 2009, 17 Uhr, gastieren die Sopranisten Eva Kirchner mit ihrem Kammermusikpartner Eckart Sellheim mit einem "Geburtstagskonzert für Clara" im Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5. Clara Josephine Wieck wurde am 13. September 1819 in Leipzig geboren. Am 20. Mai 1896 starb die Pianistin, Komponistin und Ehefrau Robert Schumanns in Frankfurt am Main.

Eva Kirchner, geboren in Münster und aufgewachsen in Kassel, studierte bei Margit Kobeck an der Kölner Musikhochschule. Sie schloss ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab. Nach ersten Engagements u.a. als Papagena in Mozarts "Zauberflöte" an der Kölner Oper wurde sie 1992 Solistin an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Die Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe ist 1995 mit dem renommierten "Christel-Goltz-Preis" der Semperoper Dresden ausgezeichnet worden. In Dresden und bei Gastspielen auf internationalen Bühnen erarbeitete sich die gefragte Konzert- und Liedsängerin ein breites Opernrepertoire u. a. mit Partien von Glucks Euridice, Beethovens Marzelline, Mozarts Pamina, Susanna, Zerlina und Servilia, Webers Ännchen, Verdis Nanetta, Puccinis Musetta und Mimi, sowie die Ghita in Zemlinskys "Zwerg" oder der Hilde in Peter Ruzickas Uraufführung "Celan".
Bei Konzerten und CD-Produktionen arbeitete Eva Kirchner - seit 2006 freiberuflich - mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Giuseppe Sinopoli, Semyon Bychkov, Helmut Rilling und Philippe Herreweghe zusammen.

Ihr Partner am Hammerflügel - der 1828 von Matthäus Andreas Stein in Wien nach Order von Friedrich Wieck für Clara Wiecks erstes Konzert im Gewandhaus Leipzig gefertigt wurde - ist Prof. Eckart Sellheim. Der gebürtige Danziger wirkte nach seinem Studium mehrere Jahre als Dozent an der Kölner Musikhochschule und in Ann Arbor/Michigan (USA). 1989 wurde er Professor an der Arizona State University in Tempe (USA) sowie Lehrbeauftragter für Pianoforte an der Musikhochschule Trossingen. Bis 2008 hatte er die Professur inne. Zusätzlich zu seinen Lehraufträgen an den Hochschulen gab und gibt Eckart Sellheim sein Wissen über (historische) Aufführungspraxis in zahlreichen Meisterkursen für Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung im In- und Ausland weiter. Eckart Sellheim ist gefragter Juror bei internationalen Musikwettbewerben. Neben seiner pädagogischen Laufbahn verfolgte er auch stets seine eigene künstlerische. Seine rege Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter in Zusammenarbeit mit namhaften Sängern und Sängerinnen findet ihre Dokumentation auch in zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen, darunter auch im Mitschnitt von den Zwickauer Musiktagen 2007 (auf dem Clara-Wieck-Flügel).

Zum 190. Geburtstag Clara Schumanns erklingen Lieder aus der Feder Robert und Clara Schumanns (u. a. zwei Lieder aus dem "Liebesfrühling von Rückert", die Clara Schumann zu dem gemeinsamen Projekt mit Robert Schumann beisteuerte). Zu hören sind auch Kompositionen vom Jubilar diesen Jahres Felix Mendelssohn Bartholdys sowie seiner Schwester Fanny Hensel. Zudem werden auch Werke von heute weniger bekannten und selten zu hörenden Komponisten aufgeführt. Carl Friedrich Zelter, Freund und Briefpartner Johann Wolfgang Goethes und Lehrer von Felix und Fanny Mendelssohn Bartholdy, wird mit Goethe-Vertonungen zu hören sein. Zudem kann man sich auf Lieder Ludwig Bergers (ebenfalls Lehrer Felix und Fanny Mendelssohn Bartholdys in Berlin) und von Norbert Burgmüller freuen. Über den früh verstorbenen Düsseldorfer Komponisten, urteilte Robert Schumann noch 1839 in einem längeren Aufsatz in der Neuen Zeitschrift für Musik (NZfM): sein "Talent habe solche leuchtende Vorzüge, daß über dessen Dasein nur einem Blinden Zweifel aufkommen könnte".

Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro). Telefonische Kartenreservierung ist möglich unter 0375 81885116.

Internet:
www.schumann-zwickau.de

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses, Tel. 0375 215269

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 245 vom 22. Juli 2009
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Empfehlung aus dem Zwickauer Robert-Schumann-Haus:


Wiener Klassik – Klavierabend mit dem Kanadier Ludwig Sémerjian



Am Sonntag, dem 2. August, um 19.30 Uhr , lädt das Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 zu einem Klavierabend mit dem kanadischen Pianisten Ludwig Sémerjian ein. Auf dem Programm stehen die Sonaten C-Dur KV 330 und B-Dur KV 333 von Wolfgang Amadeus Mozart, die Sonate C-Dur D840 von Franz Schubert und die Sonate Es-Dur Nr. 62 von Joseph Haydn.

Der kanadische Pianist Ludwig Sémerjian erhielt seine pianistische Ausbildung an der McGill-Universität in Montreal. Besonders die Musik des 18. und 19. Jahrhunderts, gespielt auf historischen Instrumenten, haben es ihm seit frühester Jugend angetan. Als Solist und Kammermusiker tritt er regelmäßig bei größeren internationalen Musikfestspielen auf, in diesem Jahr in Deutschland u. a. im Rahmen der Bayreuther Festspiele und der Festspiele im Ludwigsburger Schloss. Bereits seine erste Einspielung stellte ein ambitioniertes Projekt dar: die Gesamteinspielung der Mozartschen Klaviersonaten (auf sieben verschiedenen historischen Instrumenten aus dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg). Es handelt sich um eine gemeinschaftliche Veranstaltung von Robert-Schumann-Haus und dem Orchestre de la Nouvelle France in Québec (Kanada). Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Firmen Schott-Zwiesel, Dimexs und Wendt & Kühn.
Für 2010 plant Ludwig Sémerjian eine CD mit Klavierwerken Robert Schumanns auf historischen Instrumenten.

Der Clara-Wieck-Flügel gehört zu den größten Kostbarkeiten des Robert-Schumann-Hauses. Es ist der erst Flügel, den Clara Wieck, die spätere Frau Robert Schumanns, besaß. Er wurde speziell für sie 1827 in Wien gebaut, von dem berühmten Klavierbauer Matthäus André Stein, Sohn von dem mit Mozart befreundeten Klavierbauer Johann Andreas Stein. Clara spielte ihr erstes Konzert im Leipziger Gewandhaus auf diesem Instrument. 1995/96 wurde es durch Robert A. Brown (Arnsdorf bei Salzburg) fachmännisch restauriert. Der Zwickauer Flügel diente als Vorlage für die Abbildung auf der Rückseite der früheren 100-DM-Scheine. Mit seiner Wiener Mechanik ist er ein ideales Instrument zum Vortrag von Musik der Wiener Klassik.
Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Telefonische Kartenreservierung ist möglich unter 0375 81885116.


Internet:
www.schumann-zwickau.de

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik
Tel. 0375 215269

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 152 vom 7. Mai 2009
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:



Österreichischer Schumann-Spezialist in Zwickau -
Konzert mit dem Pianisten Franz Vorraber



Unter dem Motto "Netzwerk Mozart" lädt das Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 zu einem Konzert mit dem österreichischen Pianisten Franz Vorraber ein. Diese Veranstaltung findet am Sonntag, dem 17. Mai 2009, 17 Uhr, statt und ist Teil des Sächsischen Mozartfestes 2009.

In Graz geboren, studierte Franz Vorraber in Wien und in Frankfurt. In den 1990er Jahren machte er sich durch die mehrfache zyklische Gesamtaufführung des Klavierwerks Robert Schumanns einen Namen, erstmals im Rahmen der Schubertiade Regensburg, später auch an anderen Orten Europas und in Japan. In der Folge widmete er sich 1999 bis 2002 dem Projekt der ersten digitalen CD-Gesamteinspielung der Klavierwerke Robert Schumanns, in der er Schumann als „fantastischen Konstrukteur oder konstruktiven Fantastiker“ (Neue Musikzeitung) neu entdeckte.

Für sein Konzert im Robert-Schumann-Haus, das auf eine gemeinsame CD-Produktion mit dem Dichter Peter Härtling zurückgeht, hat er Schumanns von Friedrich Hölderlin inspirierten "Gesänge der Frühe", die "Variations sérieuses" von Felix Mendelssohn Bartholdy und das Rondo D-dur von Wolfgang Amadeus Mozart ausgewählt. Die geplante Mitwirkung Peter Härtlings bei der Zwickauer Veranstaltung musste von der Agentur leider kurzfristig abgesagt werden, da Peter Härtling letzte Woche wegen seines Herzleidens ins Krankenhaus kam. Franz Vorraber hat deshalb sein Programm noch um Robert Schumanns von E. T. A. Hoffmann inspirierte "Fantasiestücke" op. 12 erweitert.
Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Vorherige Kartenreservierung unter Telefon 0375 8188 5116 wird empfohlen.

Aus Anlass des Internationalen Museumstags ist das Robert-Schumann-Haus an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Als besondere Aktion ist zu jeder vollen Stunde die einstündige Robert-Schumann-Filmdokumentation von Ernst Burger zu sehen.

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik
Tel. 0375 215269

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 087 vom 26. März 2009 ---------------------------------------------------

Das Robert-Schumann-Haus informiert zum

FESTKONZERT MIT KÖLNER PIANISTEN STEFAN IRMER AM STEINWAY-FLÜGEL

Zum Jubiläum der vor 175 Jahren gegründeten "Neuen Zeitschrift für Musik"


Zu einem Festkonzert am 3. April, 19.30 Uhr, lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau ein. Anlass ist das 175-jährige Jubiläum der von Robert Schumann am 3. April 1834 gegründeten Neuen Zeitschrift für Musik. Der Eintritt beträgt 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro).
Das Konzert bildet den Auftakt zu einem dreitägigen Festival, das von der Strecker-Stiftung Mainz gefördert wird.
Am Steinway-Flügel spielt der Kölner Pianist Stefan Irmer Walzer von Frédéric Chopin, Charakterstücke von John Field, Norbert Burgmüller und William Sterndale Bennett sowie Etüden von Franz Liszt und Sigismond Thalberg.
Er hat sich vor allem als herausragender Interpret unbekannter und selten gespielter Werke der Klavierliteratur einen Namen gemacht.
Unter seinen zahlreichen CD-Einspielungen befindet sich das gesamte Klavierwerk von Gioacchino Rossini und drei CDs mit Werken von Muzio Clementi.
Klaus Langer aus Düsseldorf moderiert das Programm und trägt Schumanns Besprechungen der gespielten Werke aus den ersten Jahrgängen der Neuen Zeitschrift für Musik vor.
Er ist seit 2005 Referent für gutes und spannendes Vorlesen bei der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Literatur. Mit seiner Initiative "ohrchidee - ideen für die ohren" hat er Hörbücher produziert.
Kontakt: Robert-Schumann-Haus Zwickau Tel. 0375 215269

Zwickauer Musiktage 2009
Schumann und Mendelssohn



Freitag 5. Juni – Samstag 20. Juni 2009



Zum zweihundertsten Geburtstag von Schumanns engem Freund Felix Mendelssohn Bartholdy stehen die Zwickauer Musiktage 2009 ganz im Zeichen dieser einzigartigen Künstlerfreundschaft. In engem Austausch stehend, blieb doch jeder der beiden Komponisten ganz seinem persönlichen Stil treu. Schumann widmete Mendelssohn seine drei Streichquartette op. 41, und andererseits besitzt das Robert-Schumann-Haus mehrere Erstdrucke mit persönlichen Widmungen Mendelssohns an Robert und Clara Schumann.
Zwickau war einer der ersten Orte weltweit, wo 1837 Mendelssohns Oratorium Paulus aufgeführt wurde; Schumann reiste dafür extra aus Leipzig in seine Heimatstadt zurück. Im Rahmen der Musiktage 2009 wird Mendelssohns Paulus wie damals in der Zwickauer Marienkirche (Dom) erklingen.
Zur Feier des 100. Geburtstags Johann Wolfgang von Goethes organisierte Robert Schumann 1849 in Dresden ein Konzert, bei dem neben seiner Vertonung von Fausts Verklärung Mendelssohns Walpurgisnacht erklang. Dieses Konzertprogramm wird bei den Zwickauer Musiktagen rekonstruiert – unter Mitwirkung der Dresdner Singakademie, die Nachfolgechor von Schumanns Dresdner Chorgesangverein ist.
Als weiteres Juwel erklingt die Rekonstruktion eines Londoner Konzerts Clara Schumanns mit dem Londoner Ensemble Concerto Cristofori: Mendelssohn war nach Robert Schumann der in Clara Schumanns Programmen meistvertretene Komponist. Über die Künstlerfreundschaft Clara Schumanns zu Felix Mendelssohn informiert ein Vortrag von Dr. Ute Bär, ein Kindernachmittag stellt Clara und Felix als Wunderkinder gegenüber.
Von Klavierkonzerten über Streichquartette und Chor- und Orgelmusik bis hin zur Orchestermusik beider Komponisten reicht das Repertoire der Konzerte der Zwickauer Musiktage. Ein Höhepunkt ist die Aufführung der 4. Sinfonien Mendelssohns und Schumanns auf historischen Instrumenten mit dem Ensemble Concerto Brandenburg unter Leitung von Jörg-Peter Weigle.
Parallel dazu zeigt das Robert-Schumann-Haus eine große Sonderausstellung mit Felix Mendelssohn Bartholdy betreffenden Dokumenten aus den reichhaltigen Zwickauer Archivbeständen.

Programm der Zwickauer Musiktage 2009
Schumann und Mendelssohn



Freitag 5. Juni – Samstag 20. Juni 2009


Zum zweihundertsten Geburtstag von Schumanns Freund Felix Mendelssohn Bartholdy stehen die Zwickauer Musiktage 2009 ganz im Zeichen dieser einzigartigen Künstlerfreundschaft. In engem Austausch stehend, blieb doch jeder der beiden Komponisten ganz seinem persönlichen Stil treu. Schumann widmete Mendelssohn seine drei Streichquartette, das Robert-Schumann-Haus besitzt mehrere Erstdrucke mit persönlichen Widmungen Mendelssohns an Robert und Clara Schumann.


Freitag, 5. Juni, 19.30 Uhr, Schloss Osterstein, Große Hofstube
Meistersextett Leipzig
Männergesänge von Robert Schumann, Felix Mendelssohn, Bartholdy, Julius Rietz und Niels W. Gade
In der Hofstube des Renaissance-Schlosses eröffnet das Meistersextett die Zwickauer Musiktage. Die sechs Sänger – sämtlich Mitglieder des Rundfunkchors Leipzig – präsentieren Männergesänge von Mendelssohn, Schumann und deren Leipziger Freunden. Als Erstaufführung ist ein von Schumann auf den Tod Mendelssohns geschriebener Kanon in der Urfassung mit BACH-Anspielung zu hören.


Samstag, 6. Juni, 16.00 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Ausstellungseröffnung
Felix Mendelssohn Bartholdy – Freund von Robert und Clara
Schumann
In einer Sonderausstellung zeigt das Robert-Schumann-Haus aus seinen reichhaltigen Beständen kostbare Dokumente, die die Beziehungen zwischen Robert und Clara Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy bezeugen. Neben autographen Widmungsdrucken und Notenhandschriften sind Portraits, Originalbriefe und signierte Bücher zu sehen.

18.30 Uhr, Dom-Götzenkammer: Einführungsvortrag zu Paulus (Thomas Synofzik)
19.30 Uhr, Dom St. Marien
Felix Mendelssohn Bartholdy, Paulus op. 36
Solisten: Maria Gessler (Sopran), Silke Richter (Alt), Thomas Löffler (Tenor),
Hagen Erkrath (Bass)
Bach-Chor Dresden / Domchor Zwickau
Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau
Leitung: Henk Galenkamp
Zwickau war einer der ersten Orte weltweit, wo 1837 Mendelssohns Oratorium Paulus aufgeführt wurde. Schumann reiste speziell zu dieser Aufführung aus Leipzig in seine Heimatstadt zurück. Wie damals erklingt nun das von Schumann als Versöhnung von Kunst und Religion gepriesene Werk in der um 1200 erbauten Zwickauer Marienkirche.


Sonntag, 7. Juni, 11.00 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Verleihung des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau 2009
Festveranstaltung mit Matinee

Der Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau 2009 geht an die Musikwissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Kapp (Wien) und Dr. Michael Struck (Kiel) für ihre Verdienste um Erforschung und Popularisierung von Schumanns Spätwerk. Zum Festakt spielt das Altenberg Trio Wien (selbst Preisträger 1999) mit Claus-Christian Schuster (Klavier), Amiram Ganz (Violine) und Alexander Gebert (Violoncello) Mendelssohns Trio op. 66 und Schumann Trio op. 110.

19.30 Uhr, Lutherkirche
Orgelkonzert mit Matthias Eisenberg
Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und
Robert Schumann
Der ehemalige Gewandhausorganist ist seit 1986 als Konzertorganist in vielen europäischen Ländern, in den USA, in Kanada, Lateinamerika, Indien, Russland und Fernost aufgetreten. Sein Programm stellt Schumanns in engem Austausch mit Mendelssohn entstandenen Fugen op. 60 Orgelwerke von Felix Mendelssohn Bartholdys und des beiden als Vorbild dienenden Johann Sebastian Bach gegenüber.


Montag, 8. Juni,19.00 Uhr, Kranzniederlegung
zum 199. Geburtstag Robert Schumanns am
Robert-Schumann-Denkmal, Hauptmarkt

19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Klavierabend mit Da Sol Kim
Robert Schumann: Davidsbündlertänze op. 6
Fantasie C-dur op. 17
Felix Mendelssohn Bartholdy: Fantasie fis-moll op. 28
Der 19jährige Da Sol Kim erwies sich beim letztjährigen Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb als besonderer Publikumsliebling. Mendelssohns in den Jahren 1830-33 entstandene Fantasie trägt den Untertitel „Schottische Sonate“. Auch Schumann wollte seine Fantasie ursprünglich als Sonate betiteln, sie entstand im Zusammenhang eines in Bonn geplanten Beethoven-Denkmals in den Jahren 1836-38.


Mittwoch, 10. Juni,19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Leipziger Streichquartett
Robert Schumann: Streichquartett A-dur op. 41, Nr. 3
Aribert Reimann: Adagio – Im Gedenken an Robert Schumann
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-moll op. 80
Das 1988 gegründete Leipziger Streichquartett ist inzwischen in über 60 Ländern aufgetreten und wurde in der englischen Zeitschrift gramophone als bestes deutsches Streichquartett gerühmt. Beide Geiger sind ehemalige Absolventen des Zwickauer Robert-Schumann-Konservatoriums. Als Zwickauer Erstaufführung erklingt eine Schumann-Hommage von Aribert Reimann aus dem Jahr 2005.


Freitag, 12. Juni,19.30 Uhr, Gewandhaus
Sinfoniekonzert mit dem Concerto Brandenburg
Carl Maria von Weber: Ouvertüre zur Oper Der Freischütz op. 77
Felix Mendelssohn Bartholdy: 4. Sinfonie op. 90 „Italienische“
Robert Schumann: 4. Sinfonie op. 120
Leitung: Jörg-Peter Weigle
Auf historischen Instrumenten stellt das Concerto Brandenburg die vierten Symphonien von Mendelssohn und Schumann gegenüber. Zur Eröffnung erklingt die Ouvertüre zu Webers Freischütz, mit dem 1823 – in Anwesenheit des dreizehnjährigen Schumann – das Zwickauer Gewandhaus als Opernspielstätte eingeweiht wurde.


Samstag, 13. Juni,16.00 Uhr, Galerie am Domhof
Clara Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy – eine
Künstlerpartnerschaft
Vortrag von Dr. Ute Bär
Thomas Synofzik (Klavier)
Im fernen Paris waren sich Clara Wieck und Felix Mendelssohn Bartholdy 1832 erstmals begegnet. Nach Mendelssohns Umzug nach Leipzig entstand eine enge Freundschaft, die sich in zahlreichen gemeinsamen Konzertauftritten niederschlug. Auch nach dem Tode Mendelssohns blieben seine Klavierstücke festes Repertoire Clara Schumanns; Thomas Synofzik bringt einige davon zu Gehör.



19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Rekonstruktion eines Londoner Konzerts von Clara Schumann und
Julius Stockhausen
Concerto Cristofori London
Sharona Joshua (Clara-Wieck-Flügel)
Thomas Guthrie (Bariton)
Werke von Johann Sebastian Bach (Italienisches Konzert), Ludwig van Beethoven (Die Jagd), Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Frédéric Chopin und Johannes Brahms
Der Bariton Thomas Guthrie ist in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt von Bolivien bis New York und Tokio bis Sydney aufgetreten und hat bei zahlreichen CD-Produktionen mitgewirkt. Mit seiner aus Israel stammenden Klavierpartnerin Sharona Joshua rekonstruiert er ein Londoner Konzert von 1871, in der charakteristisch bunt und kurzweiligen Programm-Zusammenstellung der damaligen Zeit.


Sonntag, 14. Juni,17.00 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Preisträgerkonzert des 1. Sächsischen Kompositionswettbewerbs für Kinder und Jugendliche anlässlich des 200. Geburtstags Felix Mendelssohn Bartholdys
Die drei führenden sächsischen Musikschulen in Leipzig, Zwickau und Dresden haben einen Mendelssohn-Kompositionswettbewerb ausgeschrieben. Der eigentliche Wettbewerb findet am 6. Juni in Leipzig statt; acht Tage später stellen Preisträger ihre Kompositionen in Zwickau vor. Außerdem erklingt Klaviermusik von Mendelssohn und Schumann.


Dienstag, 16. Juni, 16.00 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Kinderveranstaltung
Wunderkind Felix – Wunderkind Clara
Thomas Synofzik
Mit neun Jahren stand Felix Mendelssohn Bartholdy erstmals als Klaviersolist auf der Bühne, im selben Alter gab Clara Wieck ihr erstes Konzert im Leipziger Gewandhaus. Beide traten schon als Jugendliche mit ihren ersten Kompositionen an die Öffentlichkeit. Beim etwa einstündigen Kindernachmittag erklingen einige dieser frühen Werke, Geschichten erzählen von den ersten Erlebnissen.


Donnerstag, 18. Juni, 19.30 Uhr, Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“
Philharmonisches Konzert
Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Erste Walpurgisnacht op. 60
Robert Schumann: Fausts Verklärung
Singakademie Dresden
Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau
Leitung: GMD Georg Christoph Sandmann
Zur Feier des 100. Geburtstags Johann Wolfgang von Goethes organisierte Robert Schumann 1849 in Dresden ein Konzert, bei dem neben seiner Vertonung der Schlussszene des Faust, Mendelssohns Erste Walpurgisnacht erklang. Dieses Konzertprogramm wird nun unter Mitwirkung der Dresdner Singakademie, die Nachfolgechor von Schumanns Dresdner Chorgesangverein ist, wiederaufgeführt.


Freitag, 19. Juni, 19.30 Uhr, Robert-Schumann-Haus
Liederabend
Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Schubert, Robert Schumann
Sophie Harmsen (Mezzosopran)
Tobias Truniger (Klavier)
Die aus Montreal gebürtige Mezzo-Sopranistin Sophie Harmsen ist in Europa, Afrika und Asien aufgetreten und war Preisträgerin beim XV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb 2008. Ihr farbenreiches Programm stellt Gesänge von Mendelssohn, Schubert und Schumanns berühmten Eichendorff-Liederkreis op. 39 in der weitgehend unbekannten Originalfassung von 1842 vor.


Samstag, 20. Juni, 16.00 Uhr, Galerie am Domhof
Lesung aus dem Briefwechsel Robert Schumann – Felix Mendelssohn Bartholdy
Michael Heinemann und Thomas Synofzik
Passend zum Mendelssohn-Jahr erscheint der erste Band der Freundes- und Künstlerserie innerhalb der Schumann-Briefedition mit dem Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit der Familie Mendelssohn. Von Live-Klaviermusik umrahmt lesen die beiden Editionsleiter aus den von Kristin R. M. Krahe herausgegebenen Freundesbriefen zwischen Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy.

-Änderungen vorbehalten-


Informationen

Stadtverwaltung Zwickau
Kulturamt
Kolpingstraße 8
08058 Zwickau
Telefon: 0375 834130
Fax: 0375 834141
Mail: kulturbuero@zwickau.de

www.zwickau-schumann.de
www.zwickau.de
STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 021 vom 19. Januar 2009

Kammerkonzertreihe im Robert-Schumann-Haus:


Russischer Starpianist Mikhail Mordvinov in Zwickau



Am Sonntag, dem 1. Februar, um 17 Uhr gastiert im Rahmen der Kammerkonzerte des Robert-Schumann-Hauses der Moskauer Pianist Mikhail Mordvinov im Robert-Schumann-Haus.

Mordvinov wurde 1977 in Moskau geboren. Er studierte an der Gnessin-Akademie bei Vladimir Tropp und bei Bernd Goetzke an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. 1996 errang der Pianist den 1. Preis und die Goldmedaille beim XII. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs in Zwickau als jüngster Preisträger. 1997 folgte erneut ein erster Preis samt Sonderpreis beim VI. Internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund 1997. 2006 wurde Mikhail Mordvinov mit dem ersten Preis des XII. Klavierwettbewerbs Premi Principat d'Andorra ausgezeichnet.
Für sein Konzert in Zwickau hat er neben stimmungs- und beziehungsreichen Klavierstücken von Robert Schumann, den Nachtstücken op. 23 und den Waldszenen op. 82, die hochvirtuosen Bearbeitungen von Franz Liszt nach Schubertschen Liedern aus dessen Schwanengesang ausgewählt.

Vorherige Kartenreservierung (Tel. 0375 81885116) wird dringend empfohlen. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro.

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau Tel. 0375 215269

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 021 vom 19. Januar 2009

Das Robert-Schumann-Haus informiert:



Podiumsrunde: Namhafte Dirigenten über Schumannsche Chorwerke im Gespräch




Das Robert-Schumann-Haus Zwickau und der Verband Deutscher Konzertchöre (VDKC) werden am Mittwoch, dem 28. Januar 2009, 19 Uhr, im Kammermusiksaal des Robert-Schumann-Hauses Zwickau ein öffentliches Podiumsgespräch über die Chorwerke Robert Schumanns veranstalten. Drei namhafte Interpreten, die auch durch beispielhafte Interpretationen und CD-Produktionen mit Chorwerken Robert Schumanns bekannt wurden, nehmen an dieser Gesprächsrunde teil: Prof. Howard Arman (Leipzig, MDR-Chordirektor), Prof. Jörg-Peter Weigle (Berlin, Leiter des Philharmonischen Chores Berlin) und Werner Pfaff (Karlsruhe, Leiter des Chores Studio Vocale Karlsruhe).

Howard Arman ist in Zwickau noch in bester Erinnerung u.a. durch seine Aufführung von Schumanns „Das Paradies“ und die Peri 2006. Jörg-Peter Weigle wird bei den diesjährigen Zwickauer Musiktagen am 12. Juni das auf Originalinstrumenten spielende Orchester Concerto Brandenburg dirigieren. Werner Pfaff legte die erste Gesamteinspielung des Schumannschen a-cappella-Chorwerks vor. Unter der Gesprächsleitung von Thomas Synofzik, dem Direktor des Robert-Schumann-Hauses, werden die drei Dirigenten ihre Erfahrungen bei der Interpretation von Chorwerken Robert Schumanns darlegen. Im Anschluss an die etwa einstündige Gesprächsrunde sind auch Publikumsfragen willkommen. Der Eintritt ist frei.

Das Protokoll der Veranstaltung wird Teil eines neuen Titels aus der Schriftenreihe des VDKC sein. In diesem Buch wird zum ersten Mal eine umfassende Darstellung aller Chorwerke Robert Schumanns mit Hinweisen zur Interpretation erfolgen. Die wissenschaftliche Betreuung liegt beim Robert-Schumann-Haus Zwickau. Eine Aufführungsstatistik der letzten drei Jahre ergänzt die Darlegungen. Der Erscheinungstermin ist für Spätherbst 2009 - rechtzeitig zum Schumann-Jahr 2010 - vorgesehen.

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau Tel. 0375 215269


STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 005 vom 6. Januar 2009

Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:



Sonderausstellung mit Neuerwerbungen


Eröffnung am 11. Januar um 16 Uhr

In einer Sonderausstellung zeigt das Zwickauer Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 vom 11. Januar bis 25. März 2009 wichtige Neuerwerbungen der letzten Jahre. Größtes Stück ist ein von Clara Schumanns Cousin Wilhelm Wieck erbauter Flügel mit Blüthner-Patent-Mechanik, der im Dezember 2008 durch Förderung der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen erworben werden konnte. Unter den fünf heute noch nachweisbaren Flügeln Wilhelm Wiecks handelt es sich um das mit Abstand schmuckvollste Instrument, das neben dem in Goldprägung angebrachten Namenszug aufwendig gestaltete Perlmuttverzierungen aufweist.

Als Notenautograph Schumanns ist ein Liedmanuskript mit vollständigem Entwurf des Liedes Marienwürmchen op. 79/12 (Des Knaben Wunderhorn) und eines noch unveröffentlichten Duetts "Deutscher Blumengarten" zu sehen. Der Ankauf wurde in diesem Fall ermöglicht durch Co-Finanzierung des Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesregierung, des Kulturraums "Zwickauer Raum", der Stadt Zwickau und der Zwickauer Robert-Schumann-Gesellschaft. Eine weitere interessante Notenhandschrift bildet ein Übungsbuch von Clara Wiecks Mutter Mariane Tromlitz mit Werken von Beethoven, Zumsteeg, Danzi u.a.

Neben zahlreichen Portraits gehören zu den besonders wichtigen Neuerwerbungen insgesamt zwölf autographe Korrespondenzstücke Robert und Clara Schumanns, darunter auch Post-, Visiten- und Einladungskarten. Unter den Adressaten befinden sich Clara Schumanns (Stief-)Mutter Clementine Wieck, Robert Schumanns Zwickauer Schwägerin Therese Schumann, der Dichter Titus Ullrich, der Komponist Max Bruch, der englische Musiklexikograph George Grove und zwei Mitarbeiter an Schumanns Neuer Zeitschrift für Musik.

Weitere sieben Briefhandschriften sind Teil des 2008 dem Robert-Schumann-Haus übereigneten Nachlasses von Clara Schumanns Halbbruder Woldemar Bargiel. Der von seiner Enkelin Elisabeth Schmiedel sorgsam gepflegte und gehegte Nachlass enthält überdies historische Fotografien, Notenhandschriften und -drucke sowie Programmzettel. Sechszehn Objekte daraus sind in Sondervitrinen zu bewundern.
Die Eröffnung findet am Sonntag, dem 11. Januar 2009, um 16 Uhr statt, der Eintritt dazu ist kostenlos. Im Anschluss daran ist im ersten Kammerkonzert der Saison 2009 des Robert-Schumann-Hauses das Sonus-Posaunenquartett zu erleben.

Kleiner Blick voraus: Ab 28. März wird eine Ausstellung aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums der von Robert Schumann am 3. April 1834 gegründeten Neuen Zeitschrift für Musik über Robert Schumann als Musikschriftsteller und Redakteur zu sehen sein. Es folgt vom 6. Juni bis 30. September eine Ausstellung aus Anlass des 200. Geburtstags von Felix Mendelssohn Bartholdy, dem auch die Zwickauer Musiktage im Juni gewidmet sein werden.



Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau
Tel. 0375 215269

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 004 vom 6. Januar 2009

Das Robert-Schumann-Haus informiert:



Kammermusikreihe 2009 beginnt mit Posaunenschall



Im Zwickauer Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 gastiert am Sonntag, dem 11. Januar 2009, um 17 Uhr, das Sonus Posaunenquartett. Das 2004 gegründete Ensemble ist mit Ikuko Morooka als Altposaunistin, Michael Peuker und Torsten Margraf an der Tenorposaune sowie dem Bassposaunisten Christian Ilg zu erleben. Die vier Musiker leben in Leipzig, Altenburg und Gera und spielen bzw. spielten mit Ensembles wie dem Posaunenquartett Opus 4, der Staatskapelle Dresden, dem Philharmonischen Orchester Gera-Altenburg, der Capella Istropolitana und dem ensemble kontraste Nürnberg.
Das vielseitige und unterhaltsame Programm enthält Originalwerke und Bearbeitungen, von den alten Meistern bis zu zeitgenössischer Musik inklusive Film und Jazz. Zu hören sind Tanzsätze von Michael Praetorius und Johann Hermann Schein, Bearbeitungen von Klavierstücken Robert Schumanns, Opernsätze von Gaetano Donizetti und Pietro Mascagni sowie aus Leonard Bernsteins Westside Story und von Jan Koetsier die Suite Max und Moritz (in sieben Streichen).
Robert Schumann erinnerte sich Zeit seines Lebens an die täglichen Bläsermusiken vom Turm der Marienkirche (Dom) zurück, sie waren für seine Kompositionen eine wichtige Inspirationsquelle.
Das Konzert ist das erste Konzert der Jahres-Kammermusikreihe des Robert-Schumann-Hauses, der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Weitere Ermäßigungen sind durch Erwerb eines Anrechts möglich.
Eine Stunde vor dem Konzert findet um 16 Uhr die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Neuerwerbungen des Robert-Schumann-Hauses“ statt. Der Eintritt dazu ist frei.



Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau
Tel. 0375 215269

Das Robert-Schumann-Haus informiert:


NEUE KONZERTSAISON BEGINNT MIT POSAUNENKLÄNGEN




Acht hochkarätig besetzte Konzerte veranstaltet das Robert-Schumann-Haus im Jahr 2009 von Januar bis Mai und von September bis November einmal monatlich sonntags 17 Uhr.

Gleich dreimal gibt es dabei Quartettbesetzungen zu erleben:
Einer der Höhepunkte wird die Aufführung von Schumanns weitgehend unbekanntem Jugendquartett in der von Robert-Schumann-Preisträger Joachim Draheim rekonstruierten Fassung durch das Albhia-Klavierquartett am 1. März 2009 sein. Dem Schumannschen Quartett wird dabei das nicht minder geniale Jugendquartett von Gustav Mahler gegenübergestellt.

Zum Auftakt erklingen am 11. Januar heiter bewegte Posaunenklänge: das Sonus Posaunenquartett mit Ikuko Morooka, Michael Peuker, Torsten Margraf und Christian Ilg spielt Tanzsätze von Michael Praetorius und Johann Hermann Schein, Bearbeitungen von Klavierstücken Robert Schumanns, Opernsätze von Gaetano Donizetti und Pietro Mascagni sowie aus Leonard Bernsteins Westside Story und von Jan Koetsier die Suite Max und Moritz (in sieben Streichen).

Als symmetrisches Gegenstück präsentiert das Abschlusskonzert der Saison am 8. November die vier Cellisten Peter Albrecht, Jörg Breuninger, Christian Raudszus und Volkmar Weiche, die seit zehn Jahren unter dem Namen Just Four Cellos zusammen spielen.
Auf dem Programm stehen dort Bearbeitungen von Kompositionen Antonio Vivaldis und Robert und Clara Schumanns, aber auch Richard Wagners Tristan-Vorspiel und Unterhaltsames wie Benny Goodmans "Breakfast Bull" sowie Lieder der Comedian Harmonists.

Am 4. Oktober gastiert das Bonnard Trio mit Klaviertrios von Schumann und Brahms sowie dem Mozart-Adagio von Arvo Pärt. Brahms' Klaviertrio op. 8 erklingt dabei in der selten zu hörenden Originalfassung, wie sie in direktem Kontakt mit Schumann im Januar 1854 entstand.

Am 13. September gibt es ein Geburtstagskonzert für Clara Schumann auf dem Clara-Wieck-Flügel mit dem Hammerklavier-Experten Eckhart Sellheim und der Sopranistin Eva Kichner. Auf dem Programm stehen Lieder von Robert und Clara Schumann sowie von Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner Schwester Fanny Hensel.

Historische Klänge locken auch bei einem Konzert am 5. April: Das Duo Hammerklavier aus Den Haag (Galina Draganova und Vaxily Ilisavsky) spielt auf zwei Hammerflügeln. Das Konzert mit Werken von Franz Schubert, Iganz Moscheles, Felix Mendelssohn Bartholdy, William Sterndale Bennett und Ludwig Schuncke bildet den Abschluss eines dreitägigen Festivals aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums der von Robert Schumann am 3. April 1834 gegründeten Neuen Zeitschrift für Musik, das von der Mainzer Strecker-Stiftung gefördert wird.

Pianistische Höchstgenüsse gibt es auch bei den beiden verbleibenden Konzerten:
Am 1. Februar spielt Michail Mordvinov aus Moskau, der 1996 den ersten Preis beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau errang, Schumanns Nachtstücke op. 23 und Waldszenen op. 82 sowie den Schwanengesang von Franz Schubert in der Klaviertranskription von Franz Liszt.

Am 17. Mai gastiert der österreichische Pianist Franz Vorraber, der sich durch die CD-Gesamteinspielung der Klavierwerke Robert Schumanns einen Namen gemacht hat, gemeinsam mit dem Dichter Peter Härtling. Das Programm, das als Veranstaltung des Robert-Schumann-Hauses im Rahmen des Sächsischen Mozartfestes 2009 "Netzwerk Mozart" stattfindet, bietet unter dem Titel "Intime Träumerey" Szenen aus dem Leben Friedrich Hölderlins im thematischen Dialog mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Zu den acht Konzerten sind Anrechte zu erwerben, die mehr als 25 Prozent Ersparnis bieten.


Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor
Robert-Schumann-Haus Zwickau
Hauptmarkt 5, 08056 Zwickau,
www.schumann-zwickau.de
E-Mail: schumannhaus@zwickau.de
Tel. 0375 215269, Fax 0375 281101


STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 401 vom 23. Dezember 2008
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

NEUJAHRSKONZERT IM ROBERT-SCHUMANN-HAUS


Ausstellung ist am Nachmittag des 1. Januar geöffnet

Am 1. Januar 2009, 15.00 Uhr, lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau zu einem Neujahrskonzert ein. Zu Gast sind aus Moskau der blinde russische Tenor Sergej Sanatorov und sein Klavierbegleiter Denis Kungurov. Das Konzert findet in Kooperation mit der Kreisgruppe Zwickau/Zwickauer Land des Blinden- und Sehbehindertenverbands Sachsen aus Anlass des 200. Geburtstags von Louis Braille, dem Erfinder der Blindenschrift, statt. Braille (1809-1852) war direkter Zeitgenosse von Robert Schumann (1810-1856), spielte selbst Orgel und erfand auch eine auf sechs Punkten basierende Notenschrift für Blinde.

Auf dem Programm des Konzerts stehen Robert Schumanns Liederzyklus Dichterliebe auf Gedichte von Heinrich Heine sowie Lieder von Peter Tschaikowski, Sergej Rachmaninov, Alexander Varlamov, Franz Schubert, Gustav Mahler, Johannes Brahms und Hugo Wolf. Außerdem spielt Denis Kungurov zwei Klavier-Préludes von Sergej Rachmaninov.

Sergej Sanatorov wurde 1977 in Moskau geboren und studierte an der dortigen Gnessin-Musikakademie bei Nina Šilnikova und Nadežda Jureneva. Neben seiner Gesangstätigkeit ist er auch als Komponist, Pianist und Organist tätig. Er tritt regelmäßig in Konzerten, in Rundfunk und im Fernsehen auf. Er produzierte mehrere CDs, darunter ist eine CD ausschließlich Liedern von Franz Schubert gewidmet, eine andere begibt sich auf das Gebiet der russischen Folklore. Sein Begleiter Denis Kungurov wurde 1972 in Barnaul / Südzentralsibirien geboren und begann unter Anleitung seiner Mutter früh die Beschäftigung mit Musik. Er studierte zunächst bei Evgenij Gutcin sowie von 2001 bis 2006 bei Lûdmila Rošina am Moskauer Konservatorium. 2008 gewann er den zweiten Preis beim Astor-Piazzolla-Wettbewerb in Lanciano.

Der Eintritt zu dem Konzert ist kostenlos. Das Robert-Schumann-Haus mit seiner weltweit größten Schumann-Ausstellung ist am Neujahrstag von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor
Robert-Schumann-Haus Zwickau
Hauptmarkt 5, 08056 Zwickau,
E-Mail: schumannhaus@zwickau.de
Tel. +49(0)375 215269, Fax +49(0)375 2

Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:



Sonderausstellung

"Musikalische Schätze des 16. bis 18. Jahrhunderts aus der Ratsschulbibliothek"



In einer Sonderausstellung zeigt das Robert-Schumann-Haus am Hauptmarkt 5 vom 12. Juli bis 5. Oktober 2008 musikalische Schätze der Ratsschulbibliothek Zwickau aus drei Jahrhunderten. Die Musiksammlung der 1498 erstmals erwähnten und damit ältesten öffentlich-wissenschaftlichen Bibliothek Sachsens gehört mit ihrem herausragenden Bestand an Musikhandschriften und -drucken zu den bedeutenden Kollektionen Deutschlands.

Besonders reichhaltig sind Musikalien des 16. bis 18. Jahrhunderts vertreten, die zum Teil nur noch in der Ratsschulbibliothek erhalten sind, und von denen eine Auswahl in der Sonderausstellung teilweise erstmals zu sehen sein wird. Präsentiert werden kostbare Handschriften und Drucke mit Vokal- und Instrumentalmusik, theoretische Abhandlungen und Musikerporträts aus Renaissance, Barockzeitalter und Frühklassik, darunter das erste Zwickauer Gesangbuch, Kupferstiche von Heinrich Schütz und Orlando di Lassus, die erste erhaltene deutsche Oper und eine Freimaurerkantate von Wolfgang Amadeus Mozart. Ebenfalls Teil der Ausstellung sind besondere Einzelstücke aus Böhmen, England und Frankreich.
Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, dem 12. Juli 2008, um 15 Uhr (mit Live-Cembalomusik aus Exponaten von Jean Baptiste Lully und Johann Klemm) und ist anschließend Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag jeweils von 13 bis 17 Uhr zu besichtigen (Mo geschlossen).
Führungen werden nach Vereinbarung angeboten.

Am Sonntag, dem 31. August, 17 Uhr, findet im Kammermusiksaal des Robert-Schumann-Haus ein begleitendes Konzert zur Ausstellung statt, bei dem Dominik Schneider (Block- und Traversflöte) und Thomas Synofzik (Cembalo) Werke von Georg Friedrich Händel, Johann Ludwig Krebs, Luis Mercy und Johann Klemm spielen. Der Eintrittserlös des Konzerts kommt dem Wiederaufbau von Schloss Osterstein zu Gute.

Kontakte:

Ratsschulbibliothek Zwickau/Sa.
Lessingstr. 1
08056 Zwickau
E-Mail: ratsschulbibliothek@zwickau.de
Tel. +49(0)375 834200
Fax +49(0)375 834242

Robert-Schumann-Haus Zwickau
Hauptmarkt 5
08056 Zwickau
E-Mail: schumannhaus@zwickau.de
Tel. +49(0)375 215269
Fax +49(0)375 281101

STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 148 vom 20. Mai 2008
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Das Robert-Schumann-Haus informiert:


AM 27. MAI KLAVIERABEND MIT ALEXANDER SCHIMPF


Preisträger des Kleinen Schumann-Wettbewerbes von 1998 wieder in der Robert-Schumann-Stadt




Der Würzburger Pianist Alexander Schimpf gastiert am Dienstag, dem 27. Mai, 19.30 Uhr im Robert-Schumann-Haus.
Auf dem Programm stehen ein Präludium mit Fuge aus Bachs Wohltemperiertem Klavier, die Sonate D-Dur KV 311 von Wolfgang Amadeus Mozart, die Fantasie f-Moll op. 49 von Frédéric Chopin, die »Valses nobles et sentimentales« von Maurice Ravel sowie die Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83 von Sergej Prokofjew.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Alexander Schimpf wurde 1981 in Göttingen geboren und studiert in der Meisterklasse von Bernd Glemser an der Musikhochschule in Würzburg.
Im letzten Jahr war er Preisträger des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs in Leipzig (Stipendium des Bundespräsidenten zur Förderung junger Musiker) und erspielte sich kurz darauf den Förderpreis des Steinway-Hauses München.
Er ist Stipendiat des "Münchner Musikvereins", des "Dresdner Forums für Kultur und Wirtschaft" sowie der Kammermusikstiftung "Villa Musica Rheinland-Pfalz", die ihm ihren Stipendiatenförderpreis 2007 zuerkannte.
Seine ersten Lorbeeren errang er 1998, als er beim Kleinen Schumann-Wettbewerb in Zwickau den ersten Preis in seiner Altersklasse und den Sonderpreis der Robert-Schumann-Gesellschaft als Teilnehmer mit der insgesamt höchsten Punktzahl gewann.

In einer gemeinschaftlichen Veranstaltung vom Lions-Club Zwickau "Robert Schumann", der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. und dem Robert-Schumann-Haus kehrt er nun als inzwischen gereifter Pianist nach zehn Jahren nach Zwickau zurück.
Der Lions-Club Zwickau "Robert Schumann" verleiht ihm im Rahmen der Veranstaltung seinen jährlichen Förderpreis.

Ansprechpartner: Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses Zwickau, Tel.: 0375 215269, Fax: 0375 281101

Sonderausstellung im Robert-Schumann-Haus Zwickau Hauptmarkt 5


Wilhelm von Wasielewski - 150 Jahre Schumann-Biographik


13. Januar bis 13. April 2008



1858 - vor 150 Jahren - erschien in Dresden erstmals eine ausführliche Lebensbeschreibung Robert Schumanns in Buchform. Ihr Autor war der Geiger und Dirigent Wilhelm von Wasielewski, der sich hier zum ersten Mal als Musikschriftsteller präsentierte. Er war 1822 in Danzig geboren und seit 1843 Schüler des neugegründeten Leipziger Konservatoriums, an dem auch Schumann unterrichtete. Als Schumann 1850 Musikdirektor in Düsseldorf wurde, überredete er Wasielewski, ihm dorthin als Konzertmeister des Städtischen Orchesters zu folgen. Wasielewski gehörte nun zum engsten Umfeld Schumanns, besuchte ihn auch nach der Erkrankung in der privaten Heilanstalt in Endenich bei Bonn, wo Wasielewski inzwischen als Chorleiter wirkte. Seine Biographie, die einzigartige Pionierleistung, erlebte bis 1906 vier Auflagen und gilt bis heute als Standardwerk.
Die Ausstellung im Robert-Schumann-Haus bietet die Möglichkeit, das Entstehen der Biographie durch Quellenzeugnisse ersten Rangs zu verfolgen. Im Archiv des Robert-Schumann-Hauses befinden sich ca. 275 Briefautographen Wasielewskis und knapp 50 an ihn gerichtete Briefe. Diese stehen meist im Zusammenhang der Biographie und stammen von Freunden Schumanns, die den Biographen auf diese Weise mit Erinnerungen und Quellenmaterial versorgten. Doch auch die Beziehungen zwischen Schumann und Wasielewski werden in der Ausstellung beleuchtet, zum einen durch Programmzettel von Konzerten, zum anderen durch Notenautographen, die Schumann Wasielewski verehrte.
Die Eröffnung findet am Sonntag, dem 13. Januar 2008, um 16.00 Uhr statt, der Eintritt dazu ist kostenlos. Im Anschluss um 17.00 Uhr gastiert im Kammermusiksaal des Robert-Schumann-Hauses der französische Pianist Yves Henry.


Mit freundlichen Grüßen

Petra Schink
Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

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STADTVERWALTUNG ZWICKAU
Medieninfo Nr. 03 vom 4. Januar 2008
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Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

Auftakt der Kammermusikreihe 2008:


Französischer Starpianist im Robert-Schumann-Haus



Der Pariser Pianist Yves Henry eröffnet mit einem Klavierkonzert die Jahres-Kammermusikreihe des Robert-Schumann-Hauses am Hauptmarkt 5. Der französische Starpianist gastiert am Sonntag, dem 13. Januar, um 17 Uhr, in Zwickau.



Der 1959 geborene Künstler trat bereits 13-jährig als Solist in Beethovens erstem Klavierkonzert in der Berliner Philharmonie auf. Als Schüler von Pierre Sancan und Aldo Ciccolini studierte er am Pariser Konservatorium und gewann 1981 als erster westlicher Pianist den Zwickauer Robert-Schumann-Wettbewerb. In seinen zahlreichen Konzertauftritten und CD-Veröffentlichungen seitdem, hat er sich als Spezialist für das musikalische Repertoire der Romantik einen Namen gemacht. Neben seinen Soloauftritten, pflegt er auch den Kammermusikbereich, etwa mit dem Trio Henry oder dem Quatuor Assai. Er hat Schumanns Carnaval, die Kreisleriana, die Fantasie und die Kinderszenen eingespielt, ebenso die h-moll-Sonate von Franz Liszt oder Lieder ohne Worte von Felix Mendelssohn Bartholdy in einer interessanten Adaption für Flöte und Klavier. Im letzten Jahr hat er mehrere Chopin-Aufnahmen vorgelegt, so eine Einspielung der Préludes auf einem originalen Pleyel-Flügel von 1838 und eine Gesamteinspielung sämtlicher von Chopin in Nohant für George Sand komponierten Klavierwerke.

Sein Zwickauer Programm stellt interessante Bezüge zwischen Schumann, Chopin, Liszt und Paganini her: Sowohl Schumann als auch Liszt bearbeiteten Violin-Capricen von Paganini für Klavier. Schumann, Liszt und Chopin widmeten sich gegenseitig bedeutende Werke, wie die am Beginn des Programms stehende C-Dur-Fantasie op. 17 von Schumann, die dem Widmungsträger Franz Liszt mit seiner einzigartigen Virtuosität in gewisser Weise auf den Leib zugeschneidert ist.

Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Weitere Ermäßigungen sind durch Erwerb eines Anrechts möglich. Eine Stunde vor dem Konzert findet um 16 Uhr die Eröffnung der neuen Sonderausstellung "Wilhelm Joseph von Wasielewski - 150 Jahre Schumann-Biographik" statt. Der Eintritt dazu ist frei.

Kontakt:
Dr. Thomas Synofzik, Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau
Tel 0375 215269
Fax 0375 281101

SCHUMANN-JAHR 2010
Veranstaltungsübersicht


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Januar



Sonderausstellung
Aus literarischem Hause.
Der Buchverlag der Gebrüder Schumann
1.1.bis 21.3.
Robert-Schumann-Haus
Die Ausstellung wird eröffnet am Freitag, dem 1. Januar 2010 um 15.00 Uhr.


Neujahrskonzert mit Sergej Sanatorov
Schumann auf Russisch
1.1., 16.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Lieder von Robert Schumann und Sergej Rachmaninov
Sergej Sanatorov, Tenor
Tatjana Dravenau, Klavier


Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich I
6.1., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
16.1., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Fantasiestücke op. 111
Gesänge der Frühe op. 133
Sonate fis-Moll op. 11
Novelletten op. 21


Internationale Wissenschaftliche Tagung
Robert Schumann – Musik und Dichtung
21. bis 24.1.
Robert-Schumann-Haus, Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“


4. Sinfoniekonzert mit Kolja Lessing, Klavier/Violine
21.1., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Johannes Brahms, Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a
Robert Schumann, Konzertallegro mit Introduktion op. 134
Fantasie C-Dur op. 131
Ludwig van Beethoven, 5. Sinfonie c-Moll op. 67

Leitung: Philipp Pointner


Chorkonzert
Kammerchor der Chöre des Clara-Wieck-Gymnasiums
22.1., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus





Duett-Liederabend
Wenn ich ein Vöglein wär’ – Romantische Duette
im Rahmen der Internationalen Tagung: „Robert-Schumann – Musik und Dichtung“
23.1., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, Duette op. 43 und 103 u.a.
Felix Mendelssohn Bartholdy, Duette op. 63
Johannes Brahms, Duette aus op. 61 und op. 66
Doerte Maria Sandmann, Lydia Vierlinger und Akiko Yamashita


Kammerkonzert Schumann Plus I mit Balasz Szokolay, Klavier
Piano solo
31.1., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, „Kreisleriana“ op. 16
Robert Schumann, „Humoreske“ op. 20
Frédéric Chopin, „Ballade“ F-Dur op. 38
Frédéric Chopin/Franz Liszt, „Drei Lieder“
Johannes Brahms, „Variationen“ d-Moll
Antonin Dvo?àk, „Zwei Humoresken“


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Februar



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich II
3.2., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
13.2., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Allegro op. 8
Arabeske op. 18
Blumenstück op. 19
Humoreske op. 20
Bunte Blätter op. 99


Kindernachmittag
Fasching mit Schumann
15.2., 16.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Kammerkonzert Schumann Plus II mit Christiane Edinger, Violine und Klaus Hellwig, Klavier
Saitenwechsel
28.2., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, Violinsonate Nr. 1 a-Moll op. 105
Johannes Brahms, Violinsonate d-Moll op. 108
Eduard Franck, Violinsonate E-Dur op. 60
Christiane Edinger, Violine
Klaus Hellwig, Klavier

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März



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich III
3.3., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Sonderkonzert des Theaters Plauen-Zwickau
Robert Schumann: Szenen aus Goethes „Faust“
6.3., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Robert Schumann, „Szenen aus Goethes Faust“
Solisten des Theaters Plauen-Zwickau,
Frankfurter Singakademie e. V.
Leitung: GMD Georg Christoph Sandmann


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
13.3., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Concert sans Orchestre op. 14
Abegg-Variationen op. 1
Faschingsschwank aus Wien op. 26
Intermezzi op. 4
Davidsbündlertänze op. 6


5. Sinfoniekonzert
Uraufführung der Abegg-Variationen
18.3., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Wolfgang Amadeus Mozart, „Don Giovanni“-Ouvertüre K.527 (Konzertschlussvariante Busoni)
Frédéric Chopin, Variationen auf „Là ci darem la mano“, op. 2
Robert Schumann, Abegg-Variationen op. 1 in einer rekonstruierten Fassung für Orchester und Klavier
Bohuslav Martin?, Sinfonie Nr. 1
Florian Uhlig, Klavier
Leitung: N.N.


Film-Erstaufführung in Zwickau: „Hommage an Schumann“ von Pierre Viallet
mit Marie Versini als Stargast des Abends
20.3.
CineStar Astoria


Kammerkonzert Schumann Plus III
...verum gaudium est
28.3.
17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Franz Schubert, Streichtrio D581
Robert Schumann, Klaviertrio op. 63
Richard Strauss, Klavierquartett op. 13

Mitglieder des Leipziger Gewandhausorchesters:
Sebastian Breuninger, Violine
Gareth Lubbe, Viola
Christian Giger, Violoncello
Yuka Kobayashi, Klavier


Sonderausstellung
100 Jahre Schumann-Sammlung in Zwickau – Kostbarkeiten und Höhepunkte
28.3. bis 27.6.
Robert-Schumann-Haus
Die Ausstellung wird eröffnet am Sonntag, dem 28. März 2010 um 16.00 Uhr.



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April



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich IV
7.4., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Kleiner Schumann-Wettbewerb
9.4. bis 11.4.
Robert-Schumann-Haus


Theaterball zu Ehren Robert Schumanns
10.4., 18.00 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“


6. Sinfoniekonzert
22.4., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Gioachino Rossini, Ouvertüre zu „Die diebische Elster“
Clara Schumann, Klavierkonzert op. 7 a-moll
Igor Strawinsky, Sinfonie in drei Sätzen
Susanne Grützmann, Klavier
Leitung: Tobias Engeli


Kammerkonzert Schumann Plus IV mit dem Klavierduo Hayashizaki und Hagemann
Klavierissimo
25.4., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, „Ouvertüre, Scherzo und Finale“ op. 52
Robert Fuchs, „Zehn Walzer“
Johannes Brahms, Schumann-Variationen op. 23
Felix Mendelssohn Bartholdy, „Grand Duo“ h-Moll op. 3
Robert Schumann, „Andante und Variationen“ op. 46
Klavierduo Shoko Hayashizaki – Michael Hagemann


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Mai



Chorkonzert
Chorsinfonik spektakulär
Chorvereinigung Sachsenring, Ltg. Reinhold Stiebert
2.5., 18.00 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Robert Schumann, Des Sängers Fluch op. 139,1 für Soli, Chor und Orchester
Luis Bacalov (geb. 1933), Misa tango, Bandoneon, Solisten, Chor und Orchester


Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich V
5.5., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
8.5., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Papillons op. 2
Toccata op. 7
Kinderszenen op. 15
Kreisleriana op. 16
Fantasiestücke op. 12



Internationaler Museumstag
Konzert und Museumskino
Der sächsische Schumann
16.5., 13.00 bis 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Kammerkonzert Schumann Plus V
Wilhelm Meister – Literatur und Musik
23.5., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Wilhelm-Meister-Gesänge von Robert Schumann (op. 98), Franz Schubert, Franz Liszt,
Hugo Wolf und Peter Tschaikowsky im Wechsel mit Lesungen aus Goethes Roman

Maria Gessler, Sopran
Martin Kronthaler, Bariton
Martin Bargel, Klavier
Bernhard Biller, Sprecher


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Juni



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich VI
2.6., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


nachtschicht: clara s. – Frau Jelinek über Frau Schumann
3.6., 21.30 Uhr
Theater Plauen-Zwickau, Theater in der Mühle



SCHUMANN-FEST 4. bis 12. Juni 2010 in der Schumannstadt ZWICKAU



Opernpremiere
Genoveva
4.6., 19.30 Uhr
Gewandhaus Zwickau

GENOVEVA
Oper in vier Akten von Robert Schumann

Musikalische Leitung: N.N.
Inszenierung: Jochen Biganzoli
Ausstattung: Stefan Morgenstern


Kammerkonzert auf Originalinstrumenten
mit dem Mailänder Ensemble La Gaia Scienza
5.6., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Klavierquintett op. 44
Klavierquartett op. 47

Federica Valli (Hammerklavier)
Stefano Barneschi (Violine)
Carlo De Martini (Violine)
Marco Bianchi (Viola)
Paolo Beschi (Violoncello)



Liedmatinee
Anne-Theresa Albrecht
6.6., 11.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Sechs Gedichte von Nikolaus Lenau mit Requiem op. 90
Gedichte der Königin Maria Stuart op. 135
Lieder nach Justinus Kerner op. 35 und 142
Lieder von Heine, Rückert, Kinkel, Byron und Goethe

Anne-Theresa Albrecht, Mezzosopran
Kanako Nakagawa, Klavier


Sonderausstellung
Leben wie zu Schumanns Zeiten
6.6. bis 3.10.
Museum Priesterhäuser
Die Ausstellung wird eröffnet am Sonntag, dem 6.Juni 2010 um 15.00 Uhr


Ballett
love.song.letters
6.6., 19.30 Uhr
Gewandhaus Zwickau

Choreographie: Torsten Händler
Ausstattung: Lisa Ueberbacher


Stadtführung auf Schumanns Spuren
Schumann-Stätten in Zwickau
7.6., ab 10.00 Uhr


Konzert für Jung und Alt
Musikalische Erzählungen
7.6., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Kranzniederlegung
8.6., 15.00 Uhr
Robert-Schumann-Denkmal auf dem Hauptmarkt


Festakt und Festkonzert zum 200. Geburtstag Robert Schumanns
8.6., 19.15 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Robert Schumann,
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssinfonie
Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129

Staatskapelle Berlin
Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello
Leitung: Daniel Barenboim


8. Sinfoniekonzert
Manfred
10.6., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“

Robert Schumann, Manfred
Dramatisches Gedicht op. 115 für Orchester, Chor, Soli und Schauspieler
Rezitator: Dieter Mann

Schauspieler des Theaters Plauen-Zwickau
Opernchor des Theaters Plauen-Zwickau
Singakademie Plauen e. V., Singakademie Theater Zwickau

Leitung: GMD Georg Christoph Sandmann

Liederabend
Curiose Geschichten – Kitty Hoff singt Schumanns „Kinderszenen“
11.6., 20.00 Uhr
Alter Gasometer


Open-Air
Eröffnungskonzert des MDR-Musiksommers
mit Hélène Grimaud, Klavier
12.6., 20.00 Uhr
Hauptmarkt Zwickau

Klavierkonzert op. 54 u. a.
Hélène Grimaud, Klavier


Gottesdienst
MDR-Rundfunkgottesdienst anlässlich des 200. Geburtstages Robert Schumanns
13.6., 10.00 Uhr
Dom St. Marien


Sinfoniekonzert des Jugendsinfonieorchesters des Robert-Schumann-Konservatoriums
Schumanns Jugendkompositionen – ein Sinfoniekonzert in Zusammenarbeit mit den Chören des Clara-Wieck-Gymnasiums
17.6., 19.30 Uhr
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“


Sonderkonzert zur Einweihung des Pedalflügels
Mit Händen und Füßen
Tobias Koch, Pedalflügel
20.6., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Einweihung des Pedalflügels
Robert Schumann, „Studien für Pedalflügel“ op. 56 und „Vier Skizzen für Pedalflügel“ op. 58
Tobias Koch, Pedalflügel


Festtage des Robert-Schumann-Konservatoriums
Zeit für Schumann
21.06. bis 23.06., täglich von 14.00 bis 18.00 Uhr
Robert-Schumann-Konservatorium


Komplettaufführung
Album für die Jugend
22.6., 1.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Hoffest im Schumann-Jahr
24.6., 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Im Hof des Robert-Schumann-Konservatoriums


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Juli



Open-Air
summer swing bei Schumann
Swing und Jazz am Schumann-Denkmal
2.7. und 3.7.
Hauptmarkt Zwickau


Museumsveranstaltung mit Konzerten und Sonderaktionen
Konzertnacht im Robert-Schumann-Haus
3.7., 17.00 bis 23.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Sonderausstellung
Robert Schumann und seine Zwickauer Verwandten
3.7. bis 19.9.
Robert-Schumann-Haus
Die Ausstellung wird eröffnet am Samstag, dem 3. Juli 2009 um 16.00 Uhr.


Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich VII
7.7., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Kammerkonzert
Romantisches Cello
18.7., 19.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, „Andante und Variationen“ op. 46, „Stücke im Volkston“ op. 102;
Frédéric Chopin, „Sonate für Violoncello und Klavier“ g-Moll op. 65
Ulrich Schmid, Violoncello
Annlynn Miller, Klavier


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
31.7., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Fantasie op. 17
Nachtstücke op. 23
Drei Romanzen op. 28
Scherzo, Gigue, Romanze, Fughette op. 32
Waldszenen op. 82


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August



Ausstellung zum Jugendkunstwettbewerb Musiklandschaften
1.8. bis 19.9.
Galerie am Domhof
Die Ausstellung wird eröffnet am Sonntag, dem 1. August 2008 um 11.00 Uhr.


Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich VIII
4.8., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Zwickauer Filmnächte
Schumann „abgedreht“
4.8. bis 8.8., jeweils ab 20.00 Uhr
Hauptmarkt Zwickau


Sonderausstellung
„Seit ich ihn gesehen“ – Reflexionen zu Robert Schumann in der Kunst
8.8. bis 31.10.
Städtische Kunstsammlungen Zwickau
Die Ausstellung wird eröffnet am Sonntag, dem 8. August 2009 um 15.00 Uhr.


A cappella
A-cappella-Konzert mit dem MDR-Rundfunkchor Leitung: Howard Arman
13.8., Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“



Kammerkonzert Schumann Plus VI
Propheten und Reliquien
mit Ludwig Sermerjian, Hammerflügel
15.8., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Franz Schubert, Sonate C-Dur D840 (Reliquie)
Robert Schumann, „Waldscenen“ op. 82
Frédéric Chopin, „Nocturne“ g-moll op. 34/4, „Ballade“ As-Dur op. 47, „Grande Valse brillante“ Es-Dur op. 18


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
28.8., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Hiroko Kudo, Klavier spielt Werke von Bach, Haydn, Beethoven und Schumann, u. a. Schumanns Etudes Symphoniques op. 13.


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September



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich IX
1.9., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Schumann-Gala
4.9., 19.30 Uhr
Gewandhaus Zwickau

mit Schumanns Nachtlied op. 108, Ouvertüre zur Braut von Messina op. 100, Klavierkonzertstück op. 92, Sinfonie op. 97 und Beethovens „Mondscheinsonate“


Multimedia-Konzert „Kreisleriana.
Fantasien in Musik, Kunst und Literatur“
11.9., 19.00 Uhr
Galerie am Domhof

Ein Dreiklang aus Musik, Bildkunst und Literatur
Von Hildegard Clara Enders, Charlotte Freund-Leonhardt und Carmen Stahlschmidt


Historisches Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten
11.9. und 12.9., jeweils 11 bis 18 Uhr
Hauptmarkt, Kornmarkt und Domhof


Kammerkonzert Schumann Plus VII
mit dem Adamus Trio Prag
Prager Herbst
12.9., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Julius Edele, „Vier Lieder ohne Worte für Oboe, Viola und Klavier“ op. 2
Robert Schumann, „Novelletten“ op. 21/1
Bed?ích Smetana, „Aus der Heimat“
Robert Schumann, „Drei Romanzen für Oboe und Klavier“ op. 94
Antonin Dvo?ák, „Mazurek für Violine und Klavier“
Johannes Brahms, „Trio“ op. 40

Adamus Trio Prag:
Jan Adamus, Oboe/Englischhorn
Jitka Adamusova, Violine
Kv?ta Novotná, Klavier



Chorkonzert
Schumann und…
camerata vocale Zwickau e. V.
19.9., 17.00 Uhr
Katharinenkirche
Ltg.: Reinhold Stiebert


Internationales Bildhauersymposium
Robert Schumann – ein Zwickauer Tonkünstler
20.09. bis 09.10., Waldpark Zwickau, Windberg

Liedkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
25.9., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Lieder von Robert Schumann, u. a. sein „Liederkreis nach Eichendorff“ op. 39 und die „Dichterliebe“ op. 48.


Sonderausstellung
Frédéric Chopin in seinen Beziehungen zu Robert und Clara Schumann
25.9. bis 31.12.
Robert-Schumann-Haus
Die Ausstellung wird eröffnet am Samstag, dem 25. September 2010 um 16.00 Uhr.


Szenischer Liederabend
O du mein Schmerz, du meine Lust
Deutsche Psychogramme.
27.9., 19.30 Uhr
Gewandhaus Zwickau

Theater Plauen-Zwickau in Kooperation mit der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden
Inszenierung: Anna Malunat


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Oktober



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich X
6.10., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Kammerkonzert Schumann Plus VIII
Zweifach dreifach
10.10., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Klaviertrios von Schumann und Mendelssohn
Ensemble Alte Musik Köln unter der Leitung von Klaus-Dieter Brandt


Wettbewerb
Internationaler Robert-Schumann-Chorwettbewerb
20.10. bis 24.10.
Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“
Veranstalter: Förderverein Interkultur e. V.


Klavierkonzert
Schumanns Klavierwerke auf Originalinstrumenten
23.10., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Impromptus op. 5
Albumblätter op. 124
Sieben Stücke in Fughettenform op. 126
Thomas Synofzik, Hammerflügel


November



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich XI
3.11., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Schauspiel
„Sagen Sie auch mal was“ von Volker Müller
7.11., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Chor- und Orchesterkonzert
Robert Schumann, Missa sacra op. 147
14.11. (Volkstrauertag), 17.00 Uhr
Dom St. Marien
Solisten, Domchor Zwickau, Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau, Ltg. KMD Henk Galenkamp


Kammerkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
20.11., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Robert Schumann, Märchenerzählungen für Klarinette, Bratsche und Klavier op. 132.


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Dezember



Museumsabend
Große Interpreten im Vergleich XII
1.12., 18.30 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Weihnachtskonzert der Robert-Schumann-Gesellschaft
Zum Abschluss des Schumann-Jahres 2010
Phantasiestücke – Originale und Bearbeitungen
4.12., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Natasha Korsakova, Violine
Françoise Groben, Violoncello
Ira Maria Witoschynskyj, Klavier


Kindernachmittag
Knecht Ruprecht im Hause Schumann
6.12., 16.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus


Klavierkonzert
Junge Künstler spielen Schumann
18.12., 17.00 Uhr
Robert-Schumann-Haus

Sonate g-moll op. 22
Variationen über ein eigendes Thema „Geistervariationen“ o. op.
Bilder aus dem Osten op. 66 für vier Hände
Andante und Variantionen op. 46 für vier Klaviere

Stand: 10. Dezember 2009
Änderungen vorbehalten
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