![]() Friederike Caroline Neuber – „Die Neuberin“ gilt als die große deutsche Theaterreformerin. Sie wurde 1697 in Reichenbach geboren und lebte 15 Jahre, von 1702 bis 1717, in Zwickau. Mandy Flieger war am Sonnabend ins Kostüm der Neuberin geschlüpft. Julia Ehrig macht den Kavalier der Zeit.
| ![]() Giesela Meierkord spendet der Stadt Zwickau ein Denkmal der Caroline Neuberin, 19.März 2005. Fotos: Stiegler
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Gisela Meierkord gräbt liebenswerte Spuren in ihre Heimatstadt ZwickauDenkmal für ein Urgestein deutschen Theaters - die „Neuberin“ gespendetZwickau im März 2005. Gisela Meierkord, 76, liebt ihre Heimatstadt Zwickau. Obwohl sie seit 1955 in Gundelfingen bei Freiburg wohnt, hat sie in den letzten sieben Jahren liebenswerte Spuren in der Muldestadt hinterlassen. Oberbürgermeister Dietmar Vettermann spricht gar von einer „Meierkordmeile“. Nach dem Kornmarktbrunnen (1998) und der Postmeilensäule (2002) schenkte die Dame aus dem Preisgau der Stadt nun einen Gedenkstein für „Die Neuberin“. Standort ist der Neuberinplatz vorm Gewandhaus in Zwickau. Am 10. März 2005 übergab Gisela Meierkord den Gedenkstein an die Stadt, da waren auch viele Zwickauer gekommen, um der Neuberin und der Denkmal-Stifterin viel Beifall zu spenden. Friederike Caroline Neuber – „Die Neuberin“ gilt als die große deutsche Theaterreformerin des 18. Jahrhunderts. Sie wurde 1697 in Reichenbach im Vogtland geboren und lebte von 1702 bis 1717, in Zwickau. Nicht immer glücklich, der Vater war wohl sehr streng, und, berichtet wird, dass die kleine Karoline mehrfach ausgebüxt war. Schließlich schloss sie sich fahrendem Theatervolk an. Ihr Lebensziel: Die Reformierung des „Hanswurst-Theaters“ zum anspruchsvollen literarischen Theater. Als eine der wichtigsten Persönlichkeiten der frühen deutschen Theatergeschichte hat sie den Boden für das Theater der deutschen Klassik mit bereitet. Die Spenderin Gisela Meierkord wurde 2002 mit der Martin-Römer-Medaille der Stadt Zwickau geehrt. Auch schon Albin Adolf Barth, der Vater von Gisela Meierkord, schenkte Zwickau einst den Schwanenbrunnen.1932 gründete Barth den Verkehrs- und Verschönerungsverein in Zwickau. Der Steinmetz und Bildhauer Wolfgang Jakob aus Gundelfingen bei Freiburg fertigte den Neuberin-Gedenkstein, wie auch zuvor schon den Kornmarktbrunnen und die Postmeilensäule. Das Denkmal besteht aus Kalkstein aus dem Schweizer Jura aus Liesberg, zwischen Basel und Delemont gelegen.Theo Stiegler ![]() Wahlspruch der "Neuberin"
Pressemitteilung der Stadtverwaltung Zwickau
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![]() Der Steinmetz und Bildhauer Wolfgang Jakob aus Gundelfingen bei Freiburg fertigte den Neuberin-Gedenkstein, wie auch zuvor schon den Kornmarktbrunnen und die Postmeilensäule.
Auch die Postmeilensäule (2002) an der Zentralhaltestelle ist ein Geschenk von Gisela Meierkord an die Stadt Zwickau.
Der Brunnen der Kornmüller auf dem Kornmarkt war das erste Geschenk von Gisela Meierkord an die Stadt. Foto: Archiv Stiegler
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