Glenn Miller interpretiert by Wil Salden in der Neuen WeltSwing und Sweet vom Feinsten begeistert![]()
Zwickau im September 2005. Wil Salden ist mit seinem Orchester inzwischen Stammgast in der Zwickauer „Neuen Welt“.
Wenn die ersten Takte der "Moonlight Serenade" erklingen braust der erste Beifall auf. "Chattanooga Choo Choo" ist längst in den
Ohren der Zuhörer wieder in die Ära Glenn Miller eingeordnet und nur hin und wieder schmunzelt noch ein Kenner der Szene, wenn ihm
dabei der „Sonderzug nach Pankow“ von Udo in den Sinn kommt. Über 60 Jahre ist es her, dass Glenn Miller bei einem
Flugzeugabsturz tragisch ums Leben kam. Seine Melodien beginnen gerade wieder richtig aufzuleben.
Wil Salden mit seinem Glenn Miller Orchestra stürmisch gefeiertChatanooga Choo Choo reißt die Zwickauer immer wieder von den SitzenZwickau, 2000. Das Beste vom Feinsten will verdient sein: Bevor Wil Salden mit den Fingern schnalzt zum Auftakt von "In The Moon", zeigt der Zeiger auf 22.30 Uhr in der Neuen Welt. Stürmischer Beifall und Standing Ovations haben die parat liegenden Zugaben herausgefordert. Das "The World Famous Glenn Miller Orchestra" beherrscht die Klavitatur auf der Stimmungsleiter des Publikums perfekt. Zwei Stunden Jazz aus der Kiste der besten Zeiten amerikanischer Orchestermusik und Sängern wie Frank Sinatra, da lag der Brennpunkt der Unterhaltung noch in wöchentlichen Rundfunksendungen, bringen die Zwickauer Semester über dreißig in Schwung. Fast schon zu Hause ist Wil Salden mit seinem "The World Famous Glenn Miller Orchestra" in der Zwickauer Neuen Welt. Glenn Miller Melodien und anverwandte Musik von den "Andrew Sisters" bis Georg Gershwin sind beim Zwickauer Publikum beliebt, und mit jedem Jahr des Wiederkommens sind die Karten schneller ausverkauft. Seit 1996 wird das Orchester vom Wochenspiegel präsentiert. Keine Müdigkeit. Zwei Stunden Jazz vom Feinsten werden mit subtiler Show und exzellenten Können geboten. Ob konzertant mit der "Rhapsodie in Blue", schnell mit "Chatanooga Choo Choo" oder fein mit "In The Moon", die 14 Musiker mit ihrem Chef Will Salden und der Sängerin Miet Molnar zeigen sich abwechselnd als hervorragende Solisten und als Orchester von ihrer besten Seite. Zum Showorchester gehört ein wenig Show mit blitzenden Posaunen, Saxophonen und Trompeten, die werden sie nicht gerade geblasen, auch zum effektvollen Schwenken und ein wenig zum Paradieren dienen. Das geschieht mit feinem Humor und lockt manchen Zusatzbeifall hervor. Mit "Chatanooga Choo Choo" klingt immer auch ein wenig der Humor von Udo Lindenberg mit, der mit "Dem Sonderzug nach Pankow" es beinah geschafft hätte, die verbohrte Atmosphäre der Honeckerära mit einem erlaubten Schmunzeln aufzulockern. Wer nach zwei Stunden immer noch mehr hören wollte, dem hat Wil Salden vertröstet: Ende Oktober 2001 wird es ein Wiedersehen und -hören mit den beliebten Orchester und der beschwingten Musik in Zwickau geben. |
![]() Sängerin Mariske Hekkenberg mit Wil Salden und Solisten
Das Glenn Miller Orchester in Zwickaus Neuer Welt: Immer ausverkauftes Haus
Show gehört zum Geschäft des beliebten Orchesters
Wil Salden mit seiner Sängerin Miet Molnar |
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