![]() In Berlin trifft Emil, Ole Micha Spörkel, auf den gewitzten Gustav mit der Hupe, David Moorbach.
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Das Theater Plauen-Zwickau schließt die Saison 2010/11 mit einem tollen Knaller ab: Erich Kästners „Emil und die Detektive“ auf der GewandhausbühneGewitzte Berliner Gören organisieren eine aufregende Verbrecherjagd in der GroßstadtZWICKAU im Juni 2011– Es ist die Zeit des großen Knallers: Die Theatersaison geht zu Ende, und das Ensemble des Theaters Plauen Zwickau verabschiedet sich von seinen Besuchern vor dem Sommerferien traditionell mit einem Freiluftspektakel, das alle Erwartungen an einen tollen Familienspaß erfüllt. Mit der Freiluft ist es dieses Mal in Zwickau nichts, die ursprünglich auf der Freilichtbühne geplanten Aufführungen mussten ins Gewandhaus verlegt werden, aber die Geschichte weckt trotzdem alle Erwartungen: „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner flimmert aufgemacht wie ein Film über die Gewandhausbühne. Wer kennt sie nicht die Geschichte von dem Jungen Emil Tischbein, der mit großen Erwartungen aus dem Provinznest Neustadt an der Dosse zum ersten Mal zur Tante in die Großstadt Berlin reist und unversehens in ein großes Abenteuer stolpert. Regisseur Matthias Thieme ist selbst als Berliner Göre aufgewachsen. Er kennt noch die Zeit ohne Handy und Computer und freut sich, im Spiel auf der Bühne zu zeigen: „Das waren tolle Zeiten, als wir noch selber Detektiv spielten“, und, „wenn wir den Kindern zeigen können, was für einen Spaß wir damals hatten, freuen sich bestimmt auch die Eltern und Großeltern.“ Erich Kästner hat 1929 die Geschichte mit Emil und der aufgeweckten Kinderbande aus Berlin, die gemeinsam und generalstabsmäßig den Dieb Grundeis in einer spannenden Handlung zur Strecke bringen, aufgeschrieben und Dramaturgin Annedore Hopf weiß: „Kästner hat damals eine völlig neue Art von Geschichte geschaffen, er lässt seine Helden in einer völlig normalen Welt spielen“. „Emil und die Detektive“ ist bis heute eines der erfolgreichsten Kinderbücher. ![]()
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