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Einer für alle - alle für einen | ||||||
„Die drei Musketiere“ Revue-Operette von Ralph Benatzky, Text von Rudolph Schanzer & Ernst Welisch nach Alexandre Dumas im Plauener ParktheaterAktion und Intrigen mit viel Musik und opulenten Bildern zur Freude des Publikums – Es geht um die Ehre der Königin und um holde LiebePLAUEN – Hui da flutschen die Degen durch die Gewänder, die Mäntel schwingen und unter den züchtigen Nonnengewändern tragen die Mädchen vom Ballett rote Dessous mit frivolen Strapsen. Das Orchester spielt schmissige Musik. Am Freitag startete das Theater Plauen-Zwickau mit der weniger bekannten Revue-Operette „Die drei Musketiere“ von Ralph Benatzky sein diesjähriges Freiluftspektakel auf der Plauener Parkbühne, und unter der bewährten Regie von Rainer Wenke entstand wieder ein opulentes Fest für die Sinne. Der Klassiker der Mantel- und Degenliteratur „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas d. Ä. wird in seiner Fabel vom Theater Plauen-Zwickau nahezu 1 zu 1 in einen musikalischen Spaß mit Augenzwinkern umgesetzt, das findet den Beifall des Publikums im Plauener Parktheater, fleißig wird in den Szenen und zum Schluss applaudiert. Anfänglich bange Blicke in den mit Wolken verhangenen Abendhimmel in Plauen waren bald vergessen. Die Regecapes konnten in den Taschen bleiben. Los geht’s in der bekannten Story, und der jugendliche Heißsporn D´Artagnan, Hinrich Horn, lässt seine Augen feurig blitzen. Die guten Ratschläge seines Vaters im Gepäck, kommt der junge Mann nach Paris um Musketier zu werden. Mit dem Stolz eines Gascogners versehen, trifft er auf die Pariser Gesellschaft, und schon stolpert er in die ersten Ehrenhändel. Die Musketiere Portos, Martin Scheepers, Athos, Maximilian Nowka als Gast, Aramis, Joshua Whitener, kreuzen seinen Weg und werden von ihm in ihren Amouren gestört. Es kommt zwar zu einer Verabredung zum Duell, aber schnell finden die vier heraus: Der Feind steht wo anders. Aufwändig und mit allem, was das Theater an Personal aufbringen kann, entwickelt sich das Intrigenspiel am Hof des Franzosenkönigs Ludwig der XIII. vor den Augen des Plauener Publikums. Bunt und turbulent, Bühne/Kostüme, Andrea Eisensee, mit viel Musik, Musikalische Leitung, Tobias Engeli, geht die Post ab. „Einer für alle – alle für einen!“, unter dem Slogen kennen die Freunde fortan nur einen Feind: Kardinal Richelieu, Jens Herrmann, der müht sich mit Hilfe seines Vasallen Rochefort, Eduard Tanaru, und Lady de Winter, Nathalie Senf, die Macht am Hof an sich zu reißen. ![]() Kardinal Richellieu, Jens Herrmann, und
Lady de Winter, Nathalie Senf, strahlen das Böse nur so aus.
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